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Sebastian Barth bleibt eine „Langener Giraffe“

(Dienstag, 25. Juli 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


Langener Urgestein geht mit ehrgeiziger Zielsetzung in seine 6. Zweitligasaison


Geht man zur Zeit in den Kraftraum der Georg-Sehring-Halle in Langen, dann trainiert nur einer: Sebastian Barth absolviert ein intensives Konditions- und Krafttraining.


Damit bereitet er sich auf die kommende Saison im Trikot der Langener Giraffen vor. Es wird seine 6. Zweitliga-Saison. „Mit 16 habe ich bei Coach Axel Rüber im Zweitligateam des TV Langen begonnen und bisher nicht bereut, dass ich so früh Trainings- und Spielerfahrung mit den Männern gemacht habe,“ blickt der 21-jährige Jugend-Nationalspieler zurück. In der abgelaufenen Saison hat er die Giraffen bereits als Team-Kapitän geführt und war maßgeblich am hervorragende 5. Platz beteiligt, erzielte selbst 14,5 Punkte pro Spiel und verteilte 3,1 Assists pro Spiel an seine Mitspieler.


Mehr als 500-mal trug er seit seiner Zeit als TVL-Mini das Trikot seines Vereins. „Dabei hatte mir Basketball am Anfang gar nicht so gut gefallen, weil die Mini´s so wenig Spiele machten,“ erinnert er sich. So versuchte er es zunächst mit Fußball und mit Handball. „Aber Fußball habe ich schnell wieder beendet, und am Ende gefiel mir Basketball doch einen Tick besser als Handball, die Basketballer waren immer erfolgreicher.“


Der Sohn zweier ehemaliger Bundesligaspieler aus Langen meint, man müsse keine Basketball-Eltern haben, um sich im Basketball zu entwickeln. „Sie haben mir die Entscheidung, ob und welchen Sport ich mache, eigentlich immer offen gelassen.“ Aber ganz ohne Einfluß waren Mutter Christine und Vater Jogi doch nicht. „Wir diskutieren oft auch darüber, wie ich gespielt habe, und von meinem Vater habe ich vor allem viel gelernt, als er mein Jugendtrainer war.“


Bisher hat Sebastian, der älteste der drei Basketball-Barth-Brüder, nie den Verein gewechselt. „Ich habe mich hier immer wohl gefühlt und in den letzten Jahren ist mir bewusster geworden, dass ich als junger Spieler hier auch vielmehr Chancen auf individuelle Förderung und auf Spielzeit hatte als anderswo. Hier wurde ich durch TVL und BTI bewusst als junger Spieler gefördert, weil das hier zum Konzept gehört.“


Trotzdem möchte er noch hoch hinaus, und das kann er nicht im TV Langen. Sebastian Barth möchte Basketball-Profi werden und auf dem Weg dahin in der kommenden Saison dem Basketballspiel, wie er es sich vorstellt, einen großen Schritt näher kommen. Dafür trainiert er im Juli im Kraftraum der Georg-Sehring-Halle, absolviert das Konditionstraining, das ihm BTI-Athletiktrainer Andrei Leszay verschrieben hat.


Und wenn er mal nicht trainiert oder seine Zeit mit seiner Freundin verbringt, dann widmet er sich seinem BWL-Studium oder liest auch mal gern ein Buch.