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Konnten sich in Hanau nicht durchsetzen - Armin Musovic und Co.

Schwache Juniors kommen im Derby unter die Räder

Sie wollten den Schwung vom Sieg gegen Speyer mitnehmen, am Ende kassierten sie eine klare Niederlage: Die FRAPORT SKYLINERS Juniors haben das Derby bei den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau klar mit 64:91 (30:56) verloren. Schon zur Pause war das Spiel entschieden, in dem die jungen Frankfurter zu keiner Zeit ihr Leistungsvermögen abrufen konnten.

Es war eine enttäuschende Reise zum Nachbarn nach Hanau - „eine richtig böse Klatsche“, fand auch Trainer Eric Detlev deutliche Worte. Dabei hatte es in der Anfangsphase erst gar nicht danach ausgesehen. Die Juniors begegneten den stark besetzten Gastgebern auf Augenhöhe – und das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel: Cory Cooperwood hatte die Schwäne zwar mit 18:9 in Führung gebracht (7.). Doch Kevin Bright, Tim Oldenburg und Jules Akodo machten die Partie im Gegenzug spannend und verkürzten (18:16).

Mit 19:25 aus Sicht der Juniors ging es in die erste Pause. Doch dann folgten im zweiten Abschnitt knapp vier Minuten, die wohl jeder der jungen Frankfurter gern schnell wieder vergessen will. Zwischen der 14. und 18. Spielminute legte Hanau einen 18:0-Lauf hin, bei dem allein Cardell Mc Farland zehn Punkte erzielte (50:23). „Wir haben nicht das nötige Engagement gezeigt“, sagte Detlev. „Jeder konnte scoren, wie er wollte.“ Schon zu dieser frühen Phase des Spiels war damit eine Vorentscheidung gefallen und die Moral der Juniors gebrochen. Zur Pause hieß es schließlich 56:30. „Dieser Zwischenstand sagt alles“, so der enttäuschte Coach.

Nach dem Seitenwechsel sollte es nicht viel besser werden. Dabei bekamen die Juniors vor allem einen Spieler gar nicht unter Kontrolle: Cooperwood machte im zweiten Durchgang die ersten sieben Punkte für seine Mannschaft und vergrößerte den Vorsprung auf 64:32 (24.). Johannes Richter und Armin Musovic hatten danach ein paar gute Aktionen und stellten auf 38:64 (27.).

In der letzten Minute vor dem Viertelende hatte dann der Hanauer Jonathan Mesghna seinen Auftritt. Mit drei Dreiern in sechzig Sekunden besiegelte der Guard endgültig das Schicksal der Juniors. „Hanau hat dann auch alles getroffen“, so Detlev, der das aber nicht als Entschuldigung für seine Mannschaft gelten lassen wollte. Die White Wings führten vor dem Schlussviertel mit 30.

Kyle Fossman und Nikolaj Vukovic (Detlev: „Bei ihm möchte ich mich noch einmal extra für seinen Einsatz bedanken.“) in seinem letzten Spiel für die Juniors eröffneten den letzten Abschnitt mit zwei Dreiern (78:54, 33.). Es war nur ein kurzes Aufbäumen der Juniors, bevor wieder Hanau die Kontrolle übernahm und die Partie nach Hause brachte.

Kapitän Christian von Fintel und Josef Eichler bestimmten die letzten Minuten, bei den Juniors konnten Kevin Bright und Niklas Kiel (Detlev: „Er hat mir heute wieder gut gefallen!“) – am Ende mit 15 Punkten bester Frankfurter – nur noch Ergebniskosmetik betreiben. 91:64 hieß es nach 40 Minut en – es war ein verdientes Ergebnis. „Wir hätten gegen diesen Gegner vielleicht auch an einem besseren Tag verloren“, resümierte Detlev. „Aber so schlecht, wie wir heute gespielt haben, hätten wir gegen jeden verloren.“ Am nächsten Wochenende wartet das Heimspiel gegen Langen.