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Saisonauftaktinterview mit Sebastian Gleim - Teil 1

Kurz vor Beginn der neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB-Süd schaut Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors) auf die Saisonvorbereitung zurück, spricht über das gemeinsame Leistungsnachwuchs-Programm von Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS und wagt einen kurzen Ausblick auf die bevorstehenden Spiele.

Hallo Sebastian, der Saisonstart steht jetzt direkt vor der Tür: worauf freust du dich am meisten in der kommenden Saison?

Wir Trainer und Spieler brennen alle auf den Start! Die Wettkämpfe sind doch das, worauf wir hinarbeiten. Wir haben unglaublich spannende Kader mit tollen Perspektiven. Wenn ich zum Beispiel auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der ProB blicke, finden wir dort einige Top-Talente mit easyCredit BBL- und Nationalmannschaftsperspektive. Dazu ein gewachsener Kader, der überwiegend seit der JBBL oder NBBL im Programm ist. Zu sehen, wie sich die Jungs über die verschiedenen Ebenen immer weiter entwickeln macht unsere Arbeit extrem spannend und erfüllend.

Was sind die Ziele des ProB-Teams und im Gesamtkonstrukt Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS in der kommenden Saison?

Als Schnittstelle zum easyCredit BBL-Team wollen wir die Spieler noch näher an das Niveau dort heranführen. Sie sollen ein Trainings- und Spielniveau erreichen, das ihnen den Sprung in den BBL-Kader ermöglicht. Und als Team wollen wir jedes Spiel in der ProB-Saison mit totaler Euphorie und dem Glauben angehen, immer den Sieg holen zu können.

Die ProB-Saison startet direkt mit dem Hessenderby gegen Gießen. Was dürfen die Frankfurter Fans erwarten?

Wir erwarten ein sehr offenes Spiel. Gießen hat eine intensive Teamvorbereitung mit vielen Vorbereitungsspielen gehabt, unsere Jungs wiederum haben sehr intensiv in das Training unseres easyCredit BBL-Teams reinschnuppern dürfen. Ganz genau weiß wohl keine Mannschaft, wo sie genau steht – wir versprechen aber ein intensives Hessenderby!

Mit Richard Freudenberg, Felix Hecker, Tobias Jahn und Alex Fountain haben wir eine bunte Mischung aus Neuzugängen; junge Talente aus der Region und deutschlandweit, einen erfahrenen Profi und einen amerikanischen College-Rookie. Wie haben sich die Neuzugänge deiner Meinung nach bisher im Team eingelebt?

Alle vier eint eine Sache: sie sind richtig gute Charaktere! Im Bezug hierauf unterscheiden sie sich also gar nicht so besonders. Allerdings bringt jeder etwas Besonderes für das Team mit. Richard ist natürlich deutschlandweit auf dem Top-Level in seinem Jahrgang. Ich denke es ist ein wichtiger Schritt für ihn zurück nach Deutschland und er hat die Chance, sich hier weiterzuentwickeln und wieder viel Spielzeit zu bekommen. Dass Felix als Talent aus der Region zu uns gekommen ist, freut uns sehr. Er trainiert und spielt mit hoher Intensität, was ihm die Eingewöhnung sehr leicht gemacht und ihm auch die Teilnahme an der U19-WM beschert hat.
Tobi ist eine Riesenstütze für unser junges Team – nicht nur, weil er so ein breites Kreuz hat (lacht). Er ist enorm geduldig mit den jungen Spielern und kompensiert unheimlich viel sowohl mit seinen Leistungen als auch auf menschlicher Ebene.
Alex verleiht uns zusätzliche Stabilität. Sicher braucht er etwas Eingewöhnungszeit bei seiner ersten europäischen Station, aber er zeigt bereits jetzt, wie er uns mit seiner tollen Energie voranbringt und als Typ super zu uns passt.

In der NBBL wiederum treten Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS mit einem Team ohne externe Neuzugänge an. Ist das Zufall oder geplant?

Auch in der ProB können wir ja bereits auf einen stabilen Kader bauen. Es ist immer unser erstes Ziel, die vorhandenen Spieler bestmöglich zu betreuen. In einem zweiten Schritt schauen wir dann nach externen Talenten. In der NBBL hätten wir noch Spielzeit auf den großen Positionen zu vergeben, aber da hat sich nichts Passendes ergeben in diesem Sommer. Umso mehr vertrauen wir unserem Stamm aus Spielern aus der Region, die wir heranführen können an das nächste Level. Gerade weil wir mit einer sehr jungen NBBL-Truppe ins Rennen gehen, können wir hier nachhaltig arbeiten. Wir sind auch ein wenig stolz, dass sich das Programm so gut entwickelt hat.

Hier geht's zu Teil 2 des Interviews