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Rhein-Main Baskets von Herner TC überrascht und besiegt

(Montag, 26. Oktober 2009 - Pressemitteilung TV Langen)


Rhein-Main Baskets - Herner TC 77:88 (37:48), die Viertel: 19:28, 18:20, 17:19, 23:21


Eigentlich waren die Trainer der Rhein-Main Baskets durch ihr Videostudium gut vorbereitet auf den punktgleichen Herner TC. Doch die Amerikanerin Rebekah Lynn Parker hatten sie nicht auf der Rechnung. Und sie war ein Grund dafür, dass die Rhein-Main Baskets ihr Heimspiel in der erneut gut besuchten Hofheimer Brühlwiesenhalle bereits in den ersten fünf Minuten verloren.


Da zogen die Gäste nämlich schnell über 2:7 auf 4:11 davon und gewannen das erste Viertel mit 19:28. Ab dann verlief das Spiel zwar ausgeglichen, aber da auch sonst bei den Rhein-Main Baskets nicht alles nach Plan verlief und da Parker als eine von drei Amerikanerinnen bis zur Halbzeitpause überhaupt nicht gestoppt wurde (sie hatte bis dahin ihre 21 Punkte und fünf von sechs Dreier auf dem Konto), liefen die Baskets diesem Vorsprung bis zum Ende hinterher.


Parker war während der Woche für die bis dahin schwächelnde Amerikanerin Grimsley ausgetauscht worden. Mit ihr standen zu Beginn des Spieles und auch die meiste Zeit über Brianne O´Rourke (USA), Minja Terzic, Katsiaryna Zberch, Nadzeya Drozd und Emina Karic, letztere als einzige mit deutschem Pass, auf dem Feld. Diese sechs Spielerinnen erzielten auch die meisten Punkte und die höchsten Effektivitätswerte für die Gäste.


Herausragend war mit Alissa Pierce auch bei den Rhein-Main Baskets eine Spielerin aus USA. Sie war es auch, die in der zweiten Halbzeit ihre Gegenspielerin Parker stoppte und ohne einen weiteren Korberfolg ließ. Mit ihren 31 Punkten und sieben Rebounds hielt sie die Gastgeberinnen im Spiel.


Da jedoch von ihren Mitspielerinnen diesmal nicht die Gefahr wie beim Sieg in Wasserburg ausging, konnte das Spiel nicht mehr umgedreht werden. Kirsten Thomson, die zweite Rhein-Main-Amerikanerin hatte sich frühzeitig selbst limitiert, nachdem sie bereits im ersten Viertel drei Fouls holte und danach nur noch sporadisch eingesetzt werden konnte.


Da die Gäste insgesamt gut auftraten, immer die richtige Antwort parat hatten, führten sie zu Beginn des Schlußviertels sogar mit 54:73, konnten am Schluß auch ihren deutschen Spielerinnen mehr Spielzeit geben.


Ein enttäuschter Trainer Steffen Brockmann erklärte die Niederlage so: „ Der Sieg am letzten Sonntag in Wasserburg hatte viel Kraft gekostet. Dazu war Jacqueline Fatsawo am Donnerstag im Training umgeknickt, Nadine Ripper fehlte erkältet und Svenja Greunke hatte in den letzten zwei Wochen wegen Knieproblemen fast gar nicht trainieren können. Das hat man heute gemerkt.“ So konnten die Trainer Natalie Deetjen und Steffen Brockmann am Ende über das achtbare Ergebnis froh sein, müssen ihr Team vor dem schweren Gang nach Oberhausen am kommenden Wochenende vor allem moralisch wieder aufrüsten.


Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Alissa Pierce (31/7 Reb.), Anna-Lisa Rexroth (14/4 Reb.), Kirsten Thompson (13/6 Reb.), Svenja Greunke (5/7 Reb./3 Assists), Nadine Ripper (5/1 Dreier), Karla Babica (4), Jacqueline Fatsawo (3), Stephanie Wagner (2), Katharina Schnitzler (3 Ass.).


Für Herner TC spielten: Parker (21/5 Dreier), O'Rourke 16, Terzic (16), Zberch (14/1), Drozdz (10/2), Karic (7), Balandis (2), Mücke (2), Goddemeier, Müller, Kassack, Schmidt.