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Respektabler Auftritt der Giraffen beim Tabellenzweiten - Hagen vs Langen 81:69 (45:36)

(Sonntag, 22. Februar 2009 - Pressemitteilung TV Langen)


Auch beim Tabellenzweiten Phönix Hagen zeigten die Schützlinge von Coach Fabian Villmeter vor rund 1600 Zuschauern eine gute Leistung und setzten damit den Trend der letzten Wochen fort. Am Ende wurden sie sogar etwas unter Wert geschlagen, denn mit zwei Freiwürfen hat Sebastian Barth seine Mannschaft eine Minute vor Schluss noch mal auf 74:69 herangebracht.


Der haushohe Favorit wankte ein bisschen, fiel aber nicht. Zach Freemann erhöhte mit einem Freiwurf auf 75:69, ein schneller Dreier von Robin Benzing, der an diesem Abend kein Wurfglück hatte, verfehlte ganz knapp sein Ziel und Griffin sorgte dann mit einem Dreier für die endgültige Entscheidung. Mit der Sirene war er dann ein zweites Mal von der Dreierlinie erfolgreich und sorgte so für den letztlich standesgemäßen 81:69 Sieg der Hagener.


Nach ausgeglichenem Beginn konnte Hagen dank des gut aufgelegten Bernd Kruel, der seine 2.09m geschickt ausnutzte, auf 14:5 davonziehen, ehe Langen nach und nach besser ins Spiel fand. Zwei Dreier von Sebastian Barth und Brandon Chappell läuteten eine erste Aufholjagd der Giraffen ein, die bis zum Ende des ersten Viertels beim 21:18 wieder den Anschluss hergestellt hatten.


Im zweiten Durchgang konnte sich der Gastgeber zunächst wieder auf 30:22 absetzen, die Giraffen ließen sich jedoch nicht abschütteln. Marco Völler vollendete vor den Augen seines Vaters einen Schnellangriff zum 32:29, Brandon Chappell sorgte mit einem Dreier dann sogar für den Ausgleich. Hendrik Feist hielt die Langener mit vier Punkten bis zum 40:36 im Spiel, das Ende der ersten Halbzeit gehörte dann jedoch wieder Hagen, die sich mit fünf Punkten ihrer beiden besten Bernd Kruel und Chase Griffin eine 45:36 Führung herausspielten.


Als die Westfalen gleich nach dem Seitenwechsel auf 49:39 davonziehen konnten, herrschte ausgelassene Stimmung in der Ischelandhalle. Davon ließen sich die Giraffen jedoch nicht beeindrucken und erlaubten dem Aufstiegsaspiranten dank verbesserter Verteidigung in den folgenden sechs Minuten gerade mal drei Punkte. Zwei Dreier von Brandon Chappell und Kai Barth, ein krachender Dunking des Ex-Hageners Kyle Jeffers und der einzige Dreier von Robin Benzing – bei insgesamt neun Versuchen – ließen den Vorsprung Punkt um Punkt schmelzen. Koray Karaman sorgte mit einem weiteren Dreier in der 28. Minute dann sogar für den 52:52 Ausgleich. Chase Griffin und Routinier Matthias Grothe hatten für Hagen aber die passende Antwort parat und brachten ihr Team bis zum Ende des dritten Viertels wieder mit 62:54 in Front.


Nach einem Dreier von Fleetwood zum 69:57 wähnten sich die Hagener dann endgültig auf der Siegesstraße, doch die Giraffen konnten ein viertes mal in dieser Partie den Rückstand verkürzen. Acht Punkte in kurzer Folge von Sebastian Barth, Kyle Jeffers, Marco Völler und Robin Benzing brachten die Giraffen drei Minuten vor Schluss beim 71:65 wieder auf Schlagdistanz, ehe das Heimteam in der Schlussphase seine Routine ausspielte und dank drei Dreier des amerikanischen Aufbau-Duos Josh Mueller und Chase Griffin weiterhin vom Aufstieg in die BBL träumen darf.


Die Giraffen hatten sich trotz der etwas zu deutlich ausgefallenen Niederlage dennoch gut verkauft und sich den Respekt des Hagener Publikums verdient. Der Sportdirektor von Bayer Leverkusen dürfte auch zufrieden gewesen sein: Mit vier Punkten, vier Rebounds und 17 Minuten Spielzeit konnte auch Marco Völler überzeugen.


Am kommenden Wochenende erwarten die Giraffen die Münchener Bayern, die perspektivisch ebenfalls den Aufstieg in die BBL anstreben und nach drei Siegen in Folge im sicheren Mittelfeld der Liga etabliert sind.


Kai Barth (8/1 Dreier), Hendrik Feist (6, 4 Steals, 2 Assists), Sebastian Barth (8/1, 2 Steals) Niko Anders, Marco Völler (4, 4 Rebounds), Brandon Chappell (11/3, 6 Rebounds, 4 Assists), Robin Benzing (13/1, 2 Rebounds, 2 Assists), Jeremy McCulloch, Kyle Jeffers (14, 12 Rebounds) und Koray Karaman (5/1, 2 Rebounds).


Sieben Rebounds der Giraffen konnten vom Scouting-Team in Hagen keinem Spieler zugeordnet werden.