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Pascal Roller und Robert Maras setzten Akzente

Seit drei Jahren in Frankfurt - # 11 Pascal Roller Die Göttinger Basketballkultstätte Lokhalle ist ein gutes Pflaster für die deutsche Basketball Nationalmannschaft. Wie schon im ersten Qualifikationsspiel zur EM in Schweden gegen Irland siegte das deutsche Team vor 3.300 Zuschauern im ersten Vorbereitungsspiel zur WM in Indianapolis auf deutschen Boden mit 75:66 gegen Estland.

Bundestrainer Henrik Dettmann hatte die Esten bewusst als Gegner ausgesucht, denn er wollte damit einen Gegner testen, der dem WM-Gegner Algerien in der Spielweise ähnelt.

So war das erste Viertel mit der Starting-Five, zu der auch der Spielmacher der OPEL SKYLINERS Pascal Roller zählte, ein Fehlstart, denn die hart verteidigenden Esten setzten mit ihren drei 2.08m-Centern deutliche Akzente unter den Körben und führten nicht unverdient 19:9 nach dem ersten Viertel.

Der Bundestrainer wechselte im zweiten Viertel komplett durch und auf der Centerposition spielte nun Robert Maras. Für den Aufbau sorgte Berlins Mihat Demirel. Die zweite Fünf fand sich mit den sehr kantig spielenden Gästen besser zurecht, so dass das deutsche Team wieder zurück ins Spiel fand.

Mit 2,15m langster Spieler der OPEL SKYLINERS - #13 Robert Maras Pascal Roller, der sich auf der Aufbauposition mit Mihat Demirel und Misan Nikagbatse die Arbeit teilt, war es jedoch vorbehalten kurz vor dem Seitenwechsel mit einem Dreier das deutsche Team wieder auf 34:35 heranzubringen.

Fazit zur Halbzeit, ohne Dirk Nowitzki, Shawn Bradley, sowie dem verletzten Henrik Rödl fehlten die zündenden Ideen im deutschen Spiel.

Das dritte Viertel war mit 20:21 sehr ausgeglichen, doch Estland lag immer noch mit zwei Punkten in Front. Besonders die Defizite im Rebound - 32 zu 20 für die Gäste - waren der Beweis, dass noch viel Kleinarbeit zu leisten ist.

Das es schließlich noch zum 75:66 Sieg reichte, lag an der erfreulichen Tatsache, dass die beiden Frankfurter in den entscheidenden Phasen die wichtigen Akzente setzten. Robert Maras punktete als einziger Spieler zweistellig (12 Punkten) und Pascal Roller verwandelte in der Schlussminute einen wichtigen Dreier, der das deutsche Team endgültig auf die Gewinnerstraße brachte.

<link>Auf der abschließenden Pressekonferenz, zu der auch Robert Maras geladen war, zeigte ich Bundestrainer Dettmann dennoch versöhnlich, da die Mannschaft mit Teamgeist und guter kämpferischer Einstellung doch noch die Wende geschafft hatte.

Angesprochen auf das Team für die WM meinte der Finne, dass außer den NBA-Stars Nowitzki und Bradley noch keiner einen Platz sicher hat und meinte zur Leistung von Robert Maras "ohne ihn hätten wir vielleicht verloren, denn er hat Stabilität ins Spiel gebracht."

Für den Center der OPEL SKYLINERS sicher eine wichtige Aussage für sein Selbstbewusstsein, der dann auch entgegnete: "Mit meiner Leistung im Offensive bin ich zufrieden, doch in der Defense will ich im nächsten Spiel noch zulegen".

Der nächste Test gegen den gleichen Gegner folgt am Mittwoch in Hamburg und für Pascal und Robert heißt es dann wieder Akzente zu setzen, damit der Weg in die Gruppe der auserwählten 12 für die WM in Indianapolis erreicht wird.