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OPEL SKYLINERS scheitern knapp am Titelverteidiger

(15:17, 12:16, 14:18, 15:12)

Die OPEL SKYLINERS waren kurz davor dem Top-Favoriten Alba Berlin ein fünftes Spiel abzutrotzen. Trotz des Ausscheidens im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ist die Leistung der Hessen aller Ehren wert und das sahen nicht nur die 3.000 Zuschauer in der Frankfurter Ballsporthalle so, sondern auch der Berliner Trainer Emir Mutapcic: "Die Frankfurter haben sich ganz anders präsentiert als in der Bundesliga-Hauptrunde. Dieses Team gehört zu den vier Top-Teams der Liga. Man muss sich nur anschauen, wie viele sehr gute deutsche Spieler in beiden Teams sind. So haben wir heute die beiden besten deutschen Mannschaften gesehen."

Auch ohne ihren verletzten Spielmacher Derrick Phelps hatten die Berliner Gäste den besseren Start. Ein Dreier von Jörg Lütcke war die erste Duftmarke von Alba. Ihr Center Dejan Koturovic legte nach: 0:5. Die Antwort der OPEL SKYLINERS kam aber sofort. Robert Maras von Kai Nürnberger schön eingesetzt, avancierte im ersten Viertel zum erfolgreichsten Punktesammler der Hessen (8). Nach sechs Minuten lagen die Hausherren auch durch ihre starke Verteidigungsleistung mit 12:9 in Führung. Durch leichte Ballverluste vergaben die OPEL SKYLINERS aber diesen Vorteil und Alba führt nach 10 Minuten mit 15:17.

Tolle Stimmung in der Ballsporthalle, denn beide Teams bieten den begeisterten Zuschauern intensive Defense vom Feinsten. Die Folge: das zweite Viertel endet lediglich mit 12:16 und einer Wurfquote aus dem Feld bei Frankfurt von 32% und bei Berlin von 38%. Allerdings konnte sich Alba kurz vor der Halbzeitpause doch leicht absetzen, als Tommy Thorwart in der 18. Minute beim Stand von 27:28 einen Dreier versenkt und gleich danach Teoman Ötztürk noch zwei Punkte zum Halbzeitergebnis von 27:33 nachlegt.

Im dritten Abschnitt fehlte beiden Mannschaften etwas die Kraft, wobei sich das bei den OPEL SKYLINERS etwas deutlicher bemerkbar machte. Die Gäste kamen teils zu leichten Korberfolgen. Zudem trafen die Berliner jetzt merklich besser ( Berlin 46%, Frankfurt 32% ) als die OPEL SKYLINERS. Der amtierende Deutscher Meister konnte in dieser Phase den Vorsprung sogar bis auf 16 Punkte (33:49, 27. Minute) ausbauen. Doch was die Hessen in der gesamten Play-off Serie ausgezeichnet hat, zeigten sie auch jetzt: die OPEL SKYLINERS kämpften sich zurück ins Spiel. 41:51 der Stand nach 30 Minuten.

Mit einem Dreier eröffnete Pascal Roller das letzte Viertel und die Aufholjagd der Hessen. Nach einem weiteren Distanzerfolg der Nummer 11 und verwandelten Freiwürfen waren die OPEL SKYLINERS bis auf fünf Punkte herangekommen (53:58, 35. Minute). Dass Verteidigung heute das Motto des Spiels war, zeigten die folgenden Angriffsversuche beider Teams: über Minuten gelang keiner Mannschaft ein Korb. Zwei Punkte von Robert Maras zum möglichen 55:58 wurden von den Schiedsrichtern nicht gegeben, was die Zuschauer mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierten. Die Leistung der Unparteiischen wollte Stefan Koch im Anschluss nicht kommentieren. Auf die Frage nach einem Meisterbonus für Alba verließ Berlins Trainer Emir Mutapcic verschmitzt die Pressekonferenz (er hatte vorher angekündigt, früher gehen zu müssen). Pascal Roller musste nach seinem fünften Foul kurz vor Ende der Partie vom Feld. Die Entscheidung war da aber schon gefallen. Die Berliner verwandelten ihre Freiwürfe und gewannen am Ende mit 56:63.

Der Frankfurter Trainer Stefan Koch: "Das Match heute war eine absolute Abwehrschlacht auf sehr hohem Niveau. Dabei haben beide Team auch ihre Kräfte gelassen, was man auch an der Wurfquote ablesen kann. Bei uns war ein entscheidender Faktor, dass mit Tyron McCoy, Kai Nürnberger und Roman Horvat heute drei Spieler von uns nur zwei von 27 Würfen aus dem Feld getroffen haben. Das sind rund die Hälfte unserer Würfe insgesamt. Beeindruckt bin ich von der Verteidigungsleistung von Berlins Henrik Rödl."