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Nur noch Endspiele nach Niederlage in Berlin

(Quelle: Sport1)

Nach dem 2. Spieltag der Playoff-Halbfinals um die deutsche Meisterschaft im Basketball deutet sich die Endspiel-Serie zwischen Titelverteidiger ALBA Berlin und Liga-Neuling RheinEnergy Cologne an.

Nach dem 85:76-Auswärtssieg in Frankfurt gewann ALBA am Mittwoch auch das Heimspiel gegen die Opel Skyliners 99:71 (51:37) und benötigt wie Köln nur noch einen Sieg zum Final-Einzug.

RheinEnergy besiegte die Telekom Baskets Bonn nach dem 87:83 in Bonn am Mittwoch haushoch mit 105:76 (63:47).

Zidek kassiert disqualifizierendes Foul

Vor 7522 Zuschauern starteten die Berliner die Partie mit fast überfallartigen Angriffen und ließen den Frankfurtern erneut keine Chance, ihr gefährliches Offensiv-Spiel zu entfalten. Besonders Marko Pesic, der angekündigt hatte, sein Team werde Meister, ließ den Worten Taten folgen: Sechs Punkte in den Anfangsminuten brachten ALBA schnell auf 12:6.

Frankfurt wirkte übernervös, leistete sich einen Turnover nach dem anderen, und nach zwölf Minuten war beim 35:12- Zwischenstand praktisch die Vorentscheidung gefallen. Nicht einmal, dass der Berliner Center George Zidek wegen einer Unsportlichkeit Mitte des zweiten Viertel vom Feld musste, wussten die Frankfurter zu nutzen. Der Tscheche hatte sich in einer Rangelei mit Kai Nürnberger zu einem Ellbogen-Check hinreißen lassen.

Frankfurt fällt als Team auseinander

Nur noch einmal konnten die Skyliners auf zehn Punkte (51:41/21.) verkürzen konnten und gerieten am Ende völlig unter die Räder. Marcus Gorre kam auf lediglich acht (!) Punkte, während bei den Berlinern sechs Spieler zweistellig punkteten, allen voran der bestens aufgelegte Kapitän Henrik Rödl (18 Punkte).

Während Frankfurts Trainer nur die Trübsal blieb ("Was ich bei uns vermisse, ist unser Teamspiel, mit dem wir in der Euroleague und die Saison über so erfolgreich gespielt haben."), warnte sein Gegenüber Emir Mutapcic pflichtschuldig: "Noch ist es nicht geschafft. Wir dürfen jetzt nicht zu weit nach vorne sehen, sondern in der Realität bleiben."

Köln erzielt in zwanzig Minuten 63 Punkte

Auch in Köln startete der Gastgeber furios und hatte zur Halbzeit mit einem 63:47-Zwischenstand bereits für klare Fronten gesorgt. Mit einem durch Bänderriss angeschlagenen Paul Burke und ohne Nationalspieler Hurl Beechum war die Ausgangslage ohnehin nicht gerade rosig für die Baskets.

Doch der Vizemeister hatte in der mit 9900 Zuschauern etwa halb gefüllten Kölnarena einen ganz schlechten Tag erwischt - mit Ausnahme von Aleksandar Zecevic, der 29 Punkte sammelte.

Köln in allen Belangen überlegen

Andererseits spielte RheinEnergy wie aus einem Guss, war insbesondere an den Brettern, aber im Grunde in allen Belangen meilenweit überlegen und feierte einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg.

"Ob man mit 29 Punkten oder mit einen Punkt verliert, ist letztendlich egal", meinte Baskets-Sport-Manager Arvid Kramer. "Wichtig ist, dass wir am Samstag wieder an unsere Stärken glauben und die Serie nicht kampflos hergeben. Das sind wir unseren Fans schuldig." Was sollte er auch sonst sagen.

Beste Werfer:

Berlin: Rödl (18), Koturovic (17), Pesic (14), Alexis (13), Phelps (11), Garris (10)

Frankfurt: Austin (15), Roller (10), Lokhmanchuk (10)

Köln: Harrison (18), Bassette (17), Arigbabu (15), Obradovic (14), Bogojevic (13)

Bonn: Zecevic (29), Rencher (22), Nadjfeji (11)