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Foto: Christian Schorn

Niederlage zum Hauptrundenabschluss

Die FRAPORT SKYLINERS Juniors verlieren ihr letztes Hauptrundenspiel bei Hauptrundenmeister Dresden mit 89:80. Somit sind sie auf Hilfe anderer Teams angewiesen, um doch noch einen der begehrten Playoff-Plätze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu belegen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Topperformer FRAPORT SKYLINERS Juniors

Punkte: Jordan Samare (28)

Assists: Alvin Onyia (7)

Rebounds: Jordan Samare (7)

Die Viertel in der Übersicht: 36:13 / 19:24 / 21:21 / 13:22

Zur gesamten Statistik

Stimme zum Spiel

Sepehr Tarrah (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): „Wir sind heute zum Start des Spiels unter die Räder geraten. Dresden hat mit 36 Punkten im ersten Viertel gezeigt, was für eine offensive Power in ihnen steckt. Trotzdem muss ich meiner Mannschaft, wie schon so oft, ein Kompliment machen. Die meisten Teams hätten zu dem Zeitpunkt bereits aufgegeben und das Spiel irgendwie zu Ende gespielt. Wir haben uns erneut zurückgekämpft, Charakter und Moral bewiesen. Außerdem haben wir es dann auch geschafft, taktisch unseren Plan umzusetzen. Vom 2. Viertel an gewinnen wir das Spiel mit 14 Punkten. Das bringt am Ende nicht viel, zeigt jedoch, dass wir bis auf den verschlafenen Start ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Doch Dresden hat zu viel Qualität, weshalb es leider nicht gereicht hat.

Wir haben insgesamt eine tolle (reguläre) Saison gespielt, nachdem uns immer wieder Steine in den Weg gelegt worden sind. Unsere junge Mannschaft hat sehr guten Basketball gespielt, ist das beste Team in der Assist-Statistik (20 pro Spiel) und hat mit einer rein deutschen Mannschaft genauso viele Spiele gewonnen wie andere Playoff-Teams. Leider sprechen die direkten Vergleiche gegen uns, weshalb wir jetzt von anderen Ergebnissen abhängig sind. Egal wie es nun für uns weiter geht, ich stehe hinter meinem Team.“

Spielverlauf

Hielten die FRAPORT SKYLINERS Juniors zu Beginn des ersten Viertels noch gut mit, so zeigte der Tabellenführer aus Dresden im Laufe des Viertels immer mehr, warum sie zu Recht Hauptrundenmeister geworden sind. Mit einem erfolgreichen 3er gelang es Matthew Meredith noch, die Frankfurter auf 10:9 heranzubringen (06:44). Anschließend glückte den Juniors im Verlauf des Viertels kaum noch etwas, den Gastgebern aus Dresden dagegen nahezu alles. Durch einen 21:2 Lauf gingen sie deshalb folgerichtig bis zum Viertelende mit 36:13 in Führung.

Waren es im zweiten Viertel zunächst wiederum die Gastgeber, welche durch einen Korbleger von Nico Wenzl die ersten Punkte erzielten (38:31/09:21), so kamen die Frankfurter nun selbst besser ins Spiel. Mit einem 8:0 Lauf, abgeschlossen mit einem Dunk von Dusan Nikolic (04:50), kamen sie wieder auf 46:28 heran. Bis zur Pause schafften sie es allerdings nicht mehr, den Abstand weiter zu verringern, so dass es mit einem 55:37 in die Halbzeit ging.

Mit einem 5:0 Lauf zu Beginn des dritten Viertels (3er Philipp Hadenfeldt, Korbleger Jordan Samare) gelang es en Juniors schnell, den Abstand auf 13 Punkte zum 55:42 zu verringern (08:28). Ein 5:0 Lauf der Titans wiederum sorgte dann wieder für die 62:45 Führung (06:26). Im weiteren Verlauf schafften es die Juniors nicht mehr, diesen Abstand entscheidend zu verringern. Auf der anderen Seite gelang es den Gastgebern allerdings ebenfalls nicht, die Führung noch weiter auszubauen. Somit ging es mit einem 76:58 ins letzte Viertel.

Im abschließenden Viertel legten die Juniors noch einmal alles rein, um doch noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Mit einem 9:0 Lauf zu Beginn, abschließend durch einen 3er von Matthew Meredith, gelang es ihnen, den Abstand bis auf elf Punkte zum 78:67 zu verringern (06:26). Wieder ein erfolgreicher drei Punkte von Matthew Meredith sollte die Frankfurter dann sogar noch einmal auf sieben Punkte zum 80:73 heranbringen (03:23). Diese starke Phase beeindruckte die Gastgeber allerdings nicht so, dass der Abstand noch weiter hätte verkürzt werden können. Mit zwei verwandelten Freiwürfen war es schließlich Jordan Samare, der die letzten Punkte des Spiels zum Endstand von 89:80 erzielte.

Nach dieser Niederlage sind die FRAPORT SKYLINERS Juniors nun auf fremde Hilfe angewiesen, um doch noch einen Playoff-Platz zu belegen. Sollte Gießen das Nachholspiel am morgigen Dienstag in München gewinnen, so wären die Frankfurter raus aus dem Playoff-Rennen. Bei einer Niederlage von Gießen müssten diese dann am kommenden Wochenende in Hanau gewinnen, um so noch einen achten Platz der Juniors zu gewährleisten.

Endstand: Dresden Titans 89:80 FRAPORT SKYLINERS Juniors

Für die FRAPORT SKYLINERS Juniors spielten: Jordan Samare (28 Punkte, 1 Assist, 7 Rebounds), Philipp Hadenfeldt (11,3,4), Bennet Schubert (5,1,6), Alvin Onyia (5,7,6), Dusan Nikolic (2,1,1), Drago Crnjac (0,0,0), Nils Leonhardt (2,1,3), Matthew Meredith (18,2,3), Calvin Schaum (0,1,3), Marco Völler (9,3,4)