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Trotz aller Bemühungen mussten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors geschlagen geben.

Niederlage gegen Wolfenbüttel

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors unterliegen den Herzögen Wolfenbüttel im entscheidenden dritten Play-Down-Duell der ProB mit 61:66

Es war angerichtet. In der "Best-of-three"-Serie der ProB zwischen den DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors und den Herzögen Wolfenbüttel stand es 1:1. Nachdem die Herzöge Spiel 1 in Frankfurt klauen und sich den ersten Matchball erobern konnten, gelang es den jungen Frankfurtern in Spiel 2, eine fast verloren geglaubte Partie noch in die Verlängerung zu retten und dort mit einem sensationellen Run den Ausgleich in der Serie zu erzielen. Am Sonntagabend standen sich die beiden Mannschaften zum definitiven Entscheidungsspiel im mit über 300 Zuschauern gut gefüllten Leistungszentrum Basketball City Mainhattan erneut gegenüber.

Wolfenbüttel gewann den Tip-off und zunächst entwickelte sich ein munteres Auf und Ab zwischen den beiden Mannschaften. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors begannen mit einer Zonenverteidigung, doch die Herzöge nutzten ihre Chancen aus der Distanz hochprozentig (6 von 10 Dreier zur Halbzeit) und gingen leicht in Front. "Wir haben nach den Erfahrungen der ersten beiden Begegnungen den Weg zum Korb gut zugemacht, aber die Dreier haben uns in dieser Phase sehr weh getan", so der enttäuschte Cheftrainer Klaus Mewes nach Spielende. Kapitän Chris Rojik jedoch übernahm in dieser Phase Verantwortung und brachte seine Mannschaft mit einem zwischenzeitlichen Ausgleich (18:18) zurück ins Spiel. Bis zum Ende des 1. Viertels jedoch zogen die Herzöge, angeführt von den glänzend aufgelegten Henje Knopke und Martin Kemp noch auf 18:24 davon.

Im zweiten Viertel verlor die Mannschaft rund um den wieder einsatzfähigen Fabian Franke ein wenig den Faden und den DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors gelang in diesen 10 Minuten nur wenig. Franke musste frühzeitig sein drittes Foul hinnehmen und der Ball fand nur selten sein Ziel, wohingegen die Herzöge zunehmend selbstbewusster wurden und einen kleinen Lauf starteten. In der zweiten Hälfte des zweiten Viertels erzielten die Juniors lediglich einen Punkt, so dass die Herzöge mit einer komfortablen 24:39-Führung in die Halbzeitpause gingen.

Das Frankfurter Trainerteam jedoch schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Juniors starteten selbstbewusst und engagiert in den zweiten Spielabschnitt. "Wir sind in der zweiten Halbzeit gut zurück gekommen, waren viel besser beim Rebound, hatten weniger Ballverluste und haben uns verdient zurück ins Spiel gekämpft", reflektierte Mewes hinterher. Die Herzöge konnten ihre gute Dreierquote nicht aufrecht erhalten, und die Juniors ließen im Gegenzug nur wenige zweite Chancen zu und spielten auch im Angriff wieder strukturierter und erfolgreicher, so dass der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf fünf Punkte verkürzt werden konnte (47:52, 30. Min.).

Im letzten Viertel entwickelte sich das Spiel zu einem echten Thriller. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, kämpften um jeden Ball und auch das Publikum war nun voll da. Als sich die Juniors von einem 47:57-Rückstand auf 57:58 herankämpften, sah es so aus, als könnte die Partie tatsächlich kippen. "In dieser Phase hätte das Spiel in beide Richtungen gehen können", konstatierte Mewes nach Spielende. "Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt, aber wir haben ein paar Fehler mehr gemacht als Wolfenbüttel." Und so waren es die Herzöge, die im Herzschlagfinale des Spiels keine Nerven zeigten, den 61:66 Sieg an der Freiwurflinie nach Hause brachten und sich so am Ende glücklich den sportlichen Klassenerhalt in der ProB sicherten.

Harald Stein, Leiter der Nachwuchs- und Schulförderung der DEUTSCHE BANK SKYLINERS zog im Anschluss an das Spiel sein persönliches Fazit: "Es war eine sehr spannende Serie. Es war klar, dass heute eine Mannschaft verlieren muss, so ist das im Sport. Drucksituationen dieser Art lassen sich nicht künstlich herstellen und so war auch diese Serie für unsere jungen Spieler eine sehr wertvolle Erfahrung. Wir werden jetzt sehen, wie es weitergeht. Wir halten auf jeden Fall an unserem primären Ziel fest, eine Plattform für junge Spieler zu bieten, in der sie sich entwickeln und Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln können. Auch solche Erfahrungen gehören zur Reifung eines Profisportlers dazu."