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Johannes "Jo" Voigtmann

Niederlage gegen die Türkei bitter, aber noch alle Chancen da

Gegen die Türkei hatte sich die deutsche Nationalmannschaft mit Johannes Voigtmann so viel vorgenommen: Der eigentliche Gegner auf Augenhöhe sollte der nächste große Schritt in Richtung Achtelfinal-Qualifikation sein – doch die Vorfreude wich der großen Enttäuschung. Jetzt wird es schwierig, aber noch lange nicht unmöglich für unsere Jungs.

Das erste Viertel war der Genickbruch

Mit einem desaströsen ersten Viertel (11:31) startete die DBB-Auswahl gegen die Türken in ein Spiel, welches sich alle Beteiligten vermutlich anders vorgestellt hatten. Zu Beginn war die Hoffnung noch groß, dass der Rückstand wie im Supercup vor ein paar Wochen wieder wettgemacht werden konnte, doch eine furiose Aufholjagd blieb leider aus. Kein Wunder, wenn zur Halbzeit nur 26 Prozent aller Feldversuche das Ziel fanden (8 von 31) und sich auch nach der Pause die Quote nur geringfügig verbesserte. Am Ende war der Sieg der Türkei nie wirklich in Gefahr, trotz eines, zumindest auf dem Papier, engen Endergebnisses (75:80). Aus Frankfurter Sicht war die Spielzeit von Jo Voigtmann sicherlich ein Lichtblick, der aufgrund der frühen Foulprobleme von Tibor Pleiß längere Zeit auf dem Parkett stehen durfte. Am Ende konnte Johannes 17 Minuten spielen und dabei vier Punkte und drei Rebounds verbuchen.

Gegen Italien alles noch selbst in der Hand

Ein Sieg gegen die Türkei hätte viel Druck von der Mannschaft genommen, weil die Ausgangslage eine wesentlich angenehmere gewesen wäre. Jetzt sollte Deutschland im heutigen Spiel gegen Italien (17:45, live in der ARD) einen Sieg einfahren, um einem Showdown gegen die abgezockten Spanier zu vermeiden. Nach dem gestrigen Überraschungscoup der Italiener gegen Spanien (98:105) ist der Druck nochmals auf Jo Voigtmann und seine Kollegen gestiegen – ein Sieg ist schon fast Pflicht für das Weiterkommen im Turnier. Die FIBA-Regeln geben bei Sieggleichheit von zwei Mannschaften den direkten Vergleich vor. Bedeutet: Gewinnt Deutschland gegen Italien, bräuchten die Südeuropäer im letzten Gruppenspiel einen Sieg gegen die favorisierten Serben sowie eine deutsche Niederlage gegen Spanien, um unseren Jungs den Platz noch streitig machen zu können.

Bei einer Niederlage mit dem Rücken zur Wand

Selbst bei einer Pleite hätten wir am letzten Spieltag immer noch alles in eigener Hand. Man müsste die mit allen Wassern gewaschenen Spanier im allerletzten Entscheidungsspiel bezwingen. Ein möglicher Sieg der Spanier heute gegen Island würde an der Konstellation wegen des direkten Vergleiches nichts mehr ändern. Würde Deutschland heute gegen Italien verlieren, morgen aber gegen Spanien gewinnen, wäre die K.O.-Phase trotzdem erreicht.  Nichtsdestotrotz braucht Deutschland aus den letzten zwei Spielen mindestens noch einen Sieg, um das Ticket für das Achtelfinale zu ziehen.