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Nichts für schwache Nerven

Mainova-Superfans Heiko und Nils erleben furiosen Sieg der FRAPORT SKYLINERS gegen den Tabellenführer aus Berlin

„Unfassbar, einfach unfassbar“, stammelt der inzwischen heisere Hallensprecher stark am Sonntag in der Fraport Arena unter lautem Jubel in das Mikro. Was sich in den zweieinhalb Stunden zuvor auf dem Feld abgespielt hat, war wirklich nichts für schwache Nerven. Hohe Intensität, spektakuläre Szenen und eine Dramatik, die nicht zu toppen ist. 5000 Zuschauer sind nach dem 87:80-Sieg n. V. (69:69) der Fraport Skyliners über den Tabellenführer Alba Berlin vollkommen außer Rand und Band.

Auch den Krifteler Heiko Trinter und Freund Nils Ringsleben hält es in der engen Schlussphase des Spiels längst nicht mehr auf den Sitzen. Die beiden Mainova- Superfans sind mittendrin im Geschehen, denn sie erleben das Spiel der Fraport Skyliners gegen Alba Berlin auf zwei weißen Stühlen courtside in der Fraport Arena. Nur wenige Zentimeter trennen Heiko und Nils von der leidenschaftlichen Darbietung der Korbjäger. Niemand sitzt näher am Spielgeschehen und bekommt das Kräftemessen in der Halle so authentisch mit wie die beiden Basketballfans.

„Total spitze, ich komme mit Sicherheit wieder“, ist Nils von seinem ersten Live-Spiel begeistert. Heiko ist fasziniert und aus dem Häuschen: „Das war ein super Erlebnis. Die Intensität war der Wahnsinn, wir haben auf unseren Plätzen die Zweikämpfe mit den ganzen kleinen Nicklichkeiten genau gesehen, die Absprachen untereinander und die Ansagen der Trainer exakt mitbekommen – all das nimmt man von oben ja gar nicht wahr. Ich kann das alles nur empfehlen.“

Für die Super-Fans war das Spiel der Höhepunkt eines mit exklusiven Einblicken gespickten Nachmittags. Bereits eine Stunde vor Spielbeginn werden die beiden Rechtspfleger vom ehemaligen Skyliner-Profi und jetzigen Vertriebsleiter Marius Nolte empfangen und erfahren aus nächste Nähe und kompetentem Munde, wie an einem solchen Spieltag hinter den Kulissen gearbeitet wird.

Merchandising, Technik, Foto-Wall, VIP-Raum und sogar in die Team-Umkleide – die Mainova-Superfans betreten Bereiche, die nicht zugänglich sind. „Normalerweise entgeht einem, was alles hinter den Kulissen passiert. Die Einblicke, beispielsweise bei der Technik, waren echt spannend“, betont Heiko. Ein absolutes Highlight ist die Umkleide. Die an die Wände gehängten Informationen über den Gegner betrachten sie intensiv. Nolte: „Zur Erinnerung stehen hier die Stärken und Schwächen der jeweiligen Gegenspieler. Hier schaut jeder drauf, aber eigentlich sind die Jungs immer bestens von den Trainern eingestellt und wissen Bescheid.“

Dies bewahrheitet sich wenig später auf dem Feld. Von Anfang an erleben die Zuschauer eine umkämpfte Partie, in der sich die Skyliners nach anfänglichen Problemen bis zur Halbzeit eine Führung (45:38) erspielen. Berlin legt im letzten Spielabschnitt an Intensität zu, kommt zurück und führt sogar mit acht Punkten – 61:69. Doch die Frankfurter antworten: 48 Sekunden vor Ende des Spiels kommt es zum vielumjubelten Ausgleich. Bis zum Ertönen der Schlusssirene ändert sich daran nichts – Verlängerung – 69:69. Die Skyliners treffen von draußen und erspielen sich schnell ein kleines Polster, längst gibt es in dem Hexenkessel keine Sitzplätze mehr. Als Morrison seine Freiwürfe trifft, ist die Sensation perfekt. Trainer Gordon Herbert: „Heute hatten wir Feuer im Bauch, während wir gleichzeitig im Kopf cool geblieben sind.“<xml></xml>