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Nichts für schwache Nerven - Krimi in Braunschweig

Im Nachholspiel des 17. Spieltages der s.Oliver BBL verpassen die OPEL SKYLINERS nach tollem Kampf bei TXU Energie Braunschweig nur knapp den Auswärtserfolg. Besonders bitter: Stipo Papic verletzte sich am rechten Knie.

Damit haben die OPEL SKYLINERS nun 28:22 Punkte und werden die Hauptrunde der s.Oliver BBL unabhängig vom Ausgang des Spiels am Sonntag in Ludwigsburg auf Platz sieben abschließen.

Jukka Matinen überrascht alle (24:24)

Beim für beide Teams so wichtigen Match kommen die Gastgeber zunächst besser ins Spiel. Mit 4:13 liegen die OPEL SKYLINERS nach vier Minuten zurück. Besonders Braunschweigs Szymon Szewczyk kann im ersten Viertel das Fehlen unserer Center ausnutzen. Aber die Hessen beweisen Moral und kämpfen sich heran.

Schon gegen Würzburg trumpfte Jukka Matinen auf und knüpft nun in der Volkswagenhalle nahtlos an seine Korbgefährlichkeit an (10 Punkte allein im ersten Viertel). Erst besorgt Jukka per Distanzwurf den 19:19 Ausgleich, um kurz darauf mit zwei Freiwürfen unsere erste Führung zu erzielen. Beim ausgeglichenen Stand von 24:24 geht es in die erste Viertelpause.

Stipo Papic fällt aus (19:18)

Im zweiten Viertel kommt der Auftritt des David Thomas. Der Kanadier markiert acht Punkte und hat damit großen Anteil am 11:0-Lauf der Hessen, die aus einem 25:28 Rückstand eine 36:28 Führung machen.

War Braunschweigs Szewczyk bisher der überragende Spieler bei den Gastgebern, tritt nun immer mehr Walter Palmer in Erscheinung. Der lange TXU-Center erzielt alle seine 12 Punkte im zweiten Viertel und verhindert so eine größere Führung der OPEL SKYLINERS bis zum 42:43 Halbzeitstand.

Besonderes Pech hat in der 15. Spielminute Stipo Papic, der sich am Knie verletzt und nicht mehr weiter spielen kann. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Kein Team kann sich absetzen (22:20)

Auch nach der Pause bleibt das Match eng. Robert Garrett macht die wichtigen Körbe für sein Team. Er und Andy Kwiatkowski sind es, die durch Distanzwürfe eine etwas größere Führung erzielen (52:46, 22. Minute).

Braunschweig bleibt vor allem durch den stark aufspielenden Szewczyk im Match. 62:62 steht es Sekunden vor Ende des dritten Viertels, ehe Pascal Roller noch einen Distanzwurf zur 65:62 Führung für die Hessen trifft.

Dramatik bis zum Abpfiff (17:22)

Hochspannung dann im letzten Abschnitt. Pascal Roller und Travis Conlan bringen die Hessen jeweils mit Dreiern knapp in Führung, diese wechselt aber ständig hin und her.

Bis in die Schlussphase kann kein Team davonziehen. Über 76:76 (37. Minute) ging es zum 80:80 (90 Sekunden vor Ende). Beide Teams beweisen Nerven aus Stahl, ehe Sekunden vor Schluss ein Fehlwurf der OPEL SKYLINERS in den Händen der Braunschweiger Center landet und Gordan Firic die Entscheidung an der Freiwurflinie erzielen kann. Der letzte Wurf von Jukka Matinen verkürzt zwar noch auf 82:84, kann die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

OPEL SKYLINERS Trainer Gordon Herbert: "Wir haben heute mit sehr viel Herz gespielt und toll gekämpft. Natürlich hatten wir ohne Mario Kasun und Robert Maras unter dem Korb Probleme, die noch größer wurden, als sich Stipo Papic verletzt hat. Aber wir sind immer als Team aufgetreten, nicht auseinander gebrochen und konnten die Braunschweiger Distanzwürfe gut unterbinden. Es war ein sehr enges Spiel, das wir am Ende mit Pech verloren haben."