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Neuer Teamkapitän, die Ziele für die Saison und die Frage nach dem Budget

Die wichtigsten Fragen in Sachen sportlicher und wirtschaftlicher Ausgangslage vor dem Saisonstart am kommenden Freitag in Bayreuth (Sprungball: 20:30 Uhr, live bei MagentaSport und SPORT1) hat die Führungsriege der FRAPORT SKYLINERS heute bei einem gemeinsamen Mittagessen im famosen Restaurant Charlot an der Alten Oper den anwesenden Journalisten beantwortet. Eine Zusammenfassung.

Die FRAPORT SKYLINERS möchten sich bei Siggi Schneider, Inhaber des Restaurants Charlot, für die Einladung und Möglichkeit bedanken, das Pressegespräch vor Saisonstart im Herzen Frankfurts abzuhalten.

Yannick Binas (Geschäftsführer) über…

… das Saisonziel aus Clubsicht

„Wir werden als Club dem Team keine Platzvorgabe mitgeben. Allerdings ist es natürlich keine Option die Liga nicht zu halten. Wir wollen in jedem Spiel den Fans das Gefühl geben, dass wir das Spiel gewinnen können. Dabei ist es egal, ob es gegen Bayreuth oder München geht. Mit unserem neuen Headcoach Geert haben wir das klare Ziel, wieder eine Frankfurter Basketball-Philosophie zu haben. Ich denke, der Kader zeigt das auch schon. Er ist spannend zusammengestellt, kann den Fans viel Freude bereiten und dann hoffentlich auch viele Siege holen.“

… das Budget und die Belastung durch die Wildcard

„Die Wildcard ist bereits komplett überwiesen. Das Ziel war ja immer, aber auch über die Wildcard hinaus zu denken. Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem, was wir bisher schon geschafft haben und schaue positiv auf die Dinge, die da noch kommen werden. Wir haben es geschafft, unser Spielerbudget nicht verkleinern zu müssen und das Niveau der letzten Saison zu halten. Die weiteren Mittel, die wir noch generieren werden, kommen dann noch dazu. Klarer Auftrag ist aber auch, unser Eigenkapital, aus dem wir große Teile der Wildcard-Gebühr tilgen konnten, so schnell wie möglich wieder aufzubauen.“

… die Sponsorenlage

„Was uns ganz besonders freut ist, dass wir alle Partner an Bord halten konnten. Aber sie haben natürlich auch Ansprüche an uns in Form von: ´Jetzt müsst ihr auch liefern´ gestellt. Diesen Anspruch haben wir auch an uns selbst. Eine der größten Aufgaben für uns war und bleibt, das Vertrauen unserer Partner in uns kontinuierlich zu bestätigen. Wir stehen darüber hinaus aber auch in sehr guten Gesprächen und haben auch schon einige Abschlüsse machen können, die wir bald kommunizieren werden. Gerade bei den neuen Partnerschaften merkt man ganz deutlich, dass wir sehr gute Argumente liefern müssen. Dazu gehört auch, dass viele Fans kommen. Der Saisonbeginn mit dem Spiel gegen München ist dabei der erste Schritt, denn wir erwarten eine proppenvolle Halle bei unserem Heimspielauftakt.“

Geert Hammink (Headocach) über...

 …die Vorfreude auf den Saisonstart

„Wir alle starten mit sehr viel Vorfreude in die Saison. Wir sind schließlich nicht hier, um nur zu trainieren, sondern vor allen Dingen, um zu spielen. Das geht mir so, dem ganzen Trainerteam und dem Team sowieso.“

… über die Vorgehensweise bei der Kaderzusammenstellung

„Wir haben im Sommer als erstes geschaut, wer bereits da ist und was diese Spieler mitbringen. Dann ging der Blick auf die Dinge, die wir als Team brauchen. Wir haben uns darauf aufbauend sehr viele Spieler angeschaut, sind tief in die ´advanced stats´ eingetaucht und haben daraus eine Liste mit interessanten Spielern erstellt. Über diese Spieler haben wir uns dann sehr intensiv informiert, viel telefoniert und mit Menschen gesprochen, die bereits mit den Spielern zu tun hatten. Der Fokus lag immer darauf, dass die Spieler die wir haben, die Dinge die wir brauchen und die zu verpflichtenden Spieler bestmöglich zusammenpassen.“

… die Saisonvorbereitung

„Selbst wenn alles absolut perfekt gelaufen wäre, keine Verletzungen, keine Ausfälle, hätte ich gesagt, dass es immer noch besser geht. Wir haben jetzt unseren Kader zusammen. Einige unserer Spieler, von denen wir uns viel erwarten, waren aber eine ganze Weile nicht im Training mit dabei. Darüber bin ich natürlich nicht glücklich. Aber wir sind stetig besser geworden und werden diese Entwicklung auch in den kommenden Wochen weiter beibehalten.“

…die Spielphilosophie des Teams

„Die grundsätzliche Philosophie, die über allem steht ist, möglichst viele Spiele zu gewinnen. Das wollen wir erreichen, in dem wir hart verteidigen, gut rebounden und dann rennen. Mit Sicherheit müssen wir bis zum Saisonstart noch an unserer Verteidigung arbeiten. Wir haben bisher noch zu viel Arbeit in die Offensive stecken müssen. Diese wird am Anfang nicht nur chaotisch aussehen, sondern sicher auch immer wieder mal chaotisch sein. Aber wir werden immer mehr wissen, was wir tun und der Gegner wird immer das Problem haben, dieses ´Chaos´ zu verteidigen. Wir haben unsere Spieler sehr bewusst auf diesen Spielstil hin rekrutiert. Und sie wollen auch so spielen, das merkt man. Wenn wir alles ordentlich zusammenfügen, wird uns das auch zu Siegen führen.“

… das Saisonziel des Teams

„Wir haben uns als Team kein Ziel gesetzt und werden das auch nicht machen. Wir wollen uns immer weiter verbessern und 100% geben. Mehr kann man nicht machen.“

… die Neubesetzung der Kapitäns-Rolle

„Ich habe vor der Nominierung von Lukas [Wank] mit Marco [Völler] und auch mit dem vorherigen Kapitän Quantez [Robertson] gesprochen. Für beide war die Wahl von Lukas absolut in Ordnung. Ich habe dann Lukas bei unserem ersten Teamdinner zur Seite genommen und ihm gesagt, dass ich möchte, dass er Kapitän wird. Ich habe ihm auch noch Bedenkzeit eingeräumt, aber er hat sofort zugesagt und ist seitdem unser neuer Kapitän.“

Lukas Wank (Kapitän) über...

 … das Team

„Das Team gefällt mir sehr gut. Die Stimmung auf dem Parkett und in der Umkleide ist sehr gut und sehr positiv. Wir sind dieses Jahr eher europäisch geprägt mit drei Litauern und einem Niederländer auf den Ausländerpositionen. Auch das gefällt mir sehr gut, es ist einfach eine etwas andere Atmosphäre. Als Gruppe unternehmen wir sehr viel, sitzen auch mal länger zusammen im Physio-Raum und quatschen oder gehen zusammen aus, wie letztens zum Beispiel in einen Escape Room. Es macht Spaß Teil dieses Teams zu sein.“

… das Training

„Was uns Spielern natürlich sehr gut gefällt ist, dass wir viel Fünf-gegen-Fünf spielen und viele Spielsituationen im Training durcharbeiten. Leider war unsere Vorbereitung durch die Ausfälle ein wenig holprig, aber das geht ja vielen so.“

Ein Interview mit Lukas zum Thema Führungsqualitäten und seine Nominierung findet sich >> HIER <<

Marco Völler (Manager Sport) über...

… die Kaderzusammenstellung

„Kein Spieler sollte im Schnitt 30 Minuten oder mehr spielen. Ein gut zusammengestelltes Team braucht das nicht, auch wenn es manchmal natürlich nicht anders geht. Ich bin auch sehr zufrieden mit unseren jungen Spielern. Aber bei ihnen darf man nicht vergessen, dass sie ihre Erfahrungen auch in der ProB sammeln müssen und dort viele und wichtige Minuten gehen sollen. Das ist einfach nötig, um sich weiter zu entwickeln.“

… den Ausblick

„Ich bin ein optimistischer Typ und bin mir sicher, dass wir diese Saison besseren und erfolgreicheren Basketball spielen werden, als letzte Saison!“

Die nächsten Termine

  • Saisoneröffnung in Bayreuth – 30. September um 20:30 Uhr
  • Erstes easyCredit BBL-Heimspiel – Montag, 3. Oktober, um 17:30 Uhr vs FC Bayern München

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.