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MTV Kronberg feiert Einzug zu den Aufstiegsspielen mit 14 Dreiern

(Montag, 26. Februar 2007 - Pressemitteilung MTV Kronberg von Andreas Sturm)


Der MTV Kronberg hat sich in der Basketball Regionalliga Südwest/Nord nach einem großartigen Spiel und einer hohen Treffsicherheit jenseits der 6,25 m– Linie mit 14 erzielten Dreiern gegen den hoffnungslos unterlegenen Gäste von TBB Trier mit 110:70 verdient durchgesetzt. Damit nimmt das Team um Trainer Miljenko Crnjac bereits zum 3. Mal in den letzten vier Jahren an den Aufstiegsspielen zur 2. Basketball Bundesliga teil. Die knapp 200 Zuschauer, die immer wieder von dem Kronberger Fanclub "die Grizzelies" lautstark unterstützt wurden, sahen ein über weite Strecken gutklassiges Regionalliga Spiel mit traumhaften Trefferquoten und schönen Aktionen des Kronberger Teams.


Das Team der Gäste aus Trier war ohne ihren bekannten Spieler Carl "Charly" Brown angetreten, der wegen einer Erkrankung die Reise nach Kronberg erst gar nicht angetreten war. Trotzdem hätte er, ja wahrscheinlich keine zwei "Charlys" es heute vermocht, dass Kronberger Team überhaupt in Bedrängnis zu bringen. Ein super aufgelegter Rainer Szewczyk, der es alleine auf sechs Vollstreckungen von der Dreierlinie brachte, war es sein Eintrittsgeld wert, ihn am heutigen Abend erleben zu dürfen. Zudem stand ihm Aleksandar Simic zur Seite, der es nach überstandener Grippe auf beachtenswerte vier erzielte Dreier brachte. Die restlichen Dreier steuerten die, in der Liga führenden Dreierschützen Florian Hennen und Sebastian Köhnert bei.


Im ersten Viertel erzielte Dennis Woodall die ersten beiden Punkte der Partie, die auf der Gegenseite im nachfolgenden Angriff von Jens Holzhäuser zum 2:2 egalisiert werden konnten. Kronberg erhöhte nach zwei erfolgreiche abgeschlossenen Angriffen auf 6:2 und Trier kam dann nach zwei selbst erzielten Punkten durch Jan Bieber richtig unter die Räder und hätte dann das weitere Spiel eigentlich schon einstellen können. Kronberg erzielte innerhalb von zwei Minuten fünf Dreier in Folge und zog mit 21:8 eigentlich schon spielentscheidend davon.


Eigentlich? Eigentlich schon, da Kronbergs "Demolition-Man" Cedric Quarshie den Ball fein zugespielt kam und er den Ball auf seine spezielle Art per knallharten Dunking in den Korb beförderte, das der Ring danach nur noch leblos am Brett hängen blieb und ausgewechselt werden musste. Es kam, was kommen musste, Kronberg hatte an dieser Unterbrechung stark zu kämpfen und kam durch diese ungeplante Pause doch außer Tritt, obwohl Trainer Crnjac gemeinschaftliche Laufeinheiten anordnete. Zwar führte man in der Folgezeit nach dem ersten Viertel mit 30:17, aber die Angriffe und Trefferquoten waren nicht mehr die, die man vor der der Auswechselung des Korbes gewöhnt war.


Zwar konnte Rainer Szewczyk das 2. Viertel mit einem weiteren Dreier plus Zusatzwurf eröffnen, aber der Angriffschwung auf den neuen Korb war nicht mehr der gleiche. Kronberg tat sich auf einmal schwer. In der 3. Minute hatte dann auch Trier seinen Lauf und konnte 10 Punkte hintereinander erzielen und kam so bei Stand von 39:30 an Kronberg heran. Trainer Miljenko Crnjac beorderte dann Routinier Amrum Terzic unter den Korb, da die beiden etatmäßigen Center für eine Pause auf die Bank mussten und dieser erzielte per NBA-Manier gleich mit einem herrlichen Spin Move innerhalb der Zone die zwischenzeitliche 46:34 Punkte Führung für Kronberg. Der Nachwuchs Center Lukas Kop-Ostrowski, der heute sein bestes Spiel im Dress der Kronberger 1.Mannschaft ablieferte, ersetzte den erkrankten Mokthar Benbouazza mehr als ordentlich und bedankte sich bei Trainer Crnjac mit einer tadellosen Leistung und trat so mit Notfall-Center Amrum Terzic zum Schrecken der Trierer vehement und unbeirrt unter dem gegnerischen Korb auf. Einige unnötige Unachtsamkeiten in der Kronberger Deckung eröffneten dann auch dem Gast seine Möglichkeiten und am Ende verlor Kronberg zwar das 2. Viertel mit 18:21 Punkten, behauptete aber die Pausenführung von 48:38 noch für sich.


Der erstmals anwesende Abteilungsleiter der überaus erfolgreichen MTV Kronberg Triathleten Jochen Markgraf kommentierte die beiden ersten Abschnitte wie folgt: "Ich bin sehr angetan von dem schnellen und attraktiven Basketballspiel des Kronberger Teams. Schade, dass die Auswechslung der Korbanlage zu einer Unterbrechung führte, sonst hätte sich Kronberg in dieser Phase wahrscheinlich in einen Rausch gespielt. So kam Trier nochmals auf.“


Innerhalb 4 Minuten konnte sich die gut in die 2. Hälfte startende Kronberger Mannschaft von 48:38 auf 64:44 absetzen und ließ erst keine Hoffnungen der Gäste zu Beginn des weiteren Spiels aufkeimen. Diese wurde nochmals in der 5. Minute unterstrichen, als drei hintereinander erzielte Dreier von Rainer Szewczyk und zwei mal Aleksandar Simic den Vorsprung auf 73:48 schraubten. Dann hatte auch Amrum Terzic nach einer feinen Einzelaktion alle Gegenspieler auf sich gezogen und trotzdem noch den Blick und Pass für den ungedeckten Lukas Kop-Ostrowski frei, der dadurch keine Mühe hatte, locker zum 79:56 zu vollstrecken. Ein Buzzer-Beater in letzter Sekunde von Gästespieler Malte Bieber brachte dann das Endresultat des 3. Viertels von 81:59 zustande.


Der 17 jährige Lukas Kop-Ostrowski kam nun auch auf den süßen Geschmack des Punkte erzielens und zwei sehenswerte Aktionen brachten es in der Statistik auf 5 Punkte, 1 Offensiv Rebound und 1/1 versenkten Freiwürfen. Kronberg führte mit 86:59 und ließ es nun etwas gemächlicher angehen. Trier kam dadurch etwas auf und konnte aus den Nachlässigkeiten der Kronberger Deckung zumindest Zahlenkosmetik betreiben. Zwei weitere Dreier von Aleksandar Simic läuteten dann die letzte Offensive ein, da man die "100 Punkte - Schallmauer" erzielen wollte. Gästespieler Jens Holzhäuser brachte es dann fertig, ohne jegliche Bedrängnis, den am Spielfeldrand stehenden Kronberger Trainer "Milo" Crnjac anzupassen und Kronberg legte nochmals nach dieser Aktion den Hebel auf Attacke um und der mit einem feinen Pass von Sebastian Köhnert bediente "Demolition-Man" Cedric Quarshie versenkte mit einem weiteren Dunking den Ball zur 101:64 Punkte Führung in der Reuse der Trierer. Der Dreier Nummer 14 brachte dann von Aleksandar Simic die 104:64 Punkte Führung und Florian Hennen und nochmals Rainer Szewczyk setzten dann mit ihren Punkten den 110:70 Punkte Endstand in diesem Spiel.


Für Kronberg spielten:


Rainer Szewczyk 25 Punkte /6 Dreier, Florian Hennen 22 /2, Aleksandar Simic 16 /4, Amrum Terzic 12, Dennis Woodall 10, Sebastian Köhnert 9 /2, Lukas Kop – Ostrowski 9, Cedric Quarshie 6, Yannick Schicktanz 1, Nenad Turbic


Trainer Miljenko Crnjac: "Die anwesenden Zuschauer dürften alle auf ihre Kosten gekommen sein. Wir haben zu Beginn und am Ende hervorragend getroffen und teilweise mit dem Ball gezaubert. Die Erneuerung der Korbanlage hat uns jedoch etwas außer Tritt gebracht. Das heutige Spiel war für uns eigentlich das Endspiel dieser Saison. Alle folgenden Spiele gegen Dürkheim und Grünberg sind für uns nur noch auf den ersten Blick Makulatur. Selbstverständlich wollen wir aber Meister werden. Nur wir haben den Druck, wie die anderen Teams nicht mehr, unbedingt gewinnen zu müssen. Da haben wir genug Selbstvertrauen im Laufe der Saison getankt. Das Team und ihre Leistung hat heute für die gesamte Saison gestanden. Es war ein tolles und aufregendes Spiel für die Zuschauer. Kronberg hat die besondere Leistung und Stellung in der Regionalliga mit bisher nur zwei Niederlagen bestätigt, wozu sie fähig ist. Das Team hat nicht nur gewonnen, sondern auch herzerfrischenden, sehenswerten und attraktiven Basketball geboten. Heute möchte ich keinen Spieler besonders erwähnen, da das Ergebnis und die zufriedenen Zuschauer eine tolle Teamleistung geboten bekommen haben. Leider konnten der erkrankte Niels Verlemann, der ebenfalls wie Jonathan Mesghna an diesem Wochenende zum Sichtungslehrgang zur Deutschen U20 – Nationalmannschaft eingeladen war, nicht an diesem Spiel teilnehmen. Auch ihnen gebührt, wie auch Max Kramer und Damian Batistic aus dem Kader der U19 - Basketball Mannschaft dieser schöne Erfolg."