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8 Punkte, 9 Rebounds - Niklas Kiel findet sich in der ProB immer besser zurecht

Mit späten Dreiern zum Sieg – 76:67 in Speyer

Bis ins letzte Viertel war das Spiel in Speyer für die FRAPORT SKYLINERS Juniors eine Zitterpartie. Dann fanden die jungen Frankfurter ihre Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie – und traten mit einem 76:67 (30:34)-Erfolg im Gepäck die Heimreise an. Es war ein wichtiger Sieg auf dem Weg in die Playoffs.

Als Kyle Fossman, Niklas Kiel und Max Merz mit drei Dreiern in Folge den Spielstand im dritten Viertel von 55:54 auf 64:54 (35.) stellten, war den Baskets der Zahn endgültig gezogen. "Wir hatten schon vorher gute Würfe, haben aber leider nicht getroffen", sagte Trainer Eric Detlev. Danach spielten die Juniors souverän die Zeit runter und verwalteten die Führung gekonnt. Eine Trefferserie zur richtigen Zeit.

Zuvor hatten sich beide Teams nichts geschenkt. Vom Sprungball weg entwickelte sich eine enge Partie, bei der nur Kleinigkeiten den Unterschied machten. Den besseren Start erwischten dabei aber die Gastgeber. Nach dem Dreier von Martin Rittinger führte Speyer mit acht Punkten (17:9, 9.). Doch ebenfalls ein Dreier von Nikolaj Vukovic hielt das Spiel weiter offen. "Die Verteidigung war am Anfang nicht so bissig, wir haben wieder etwas Zeit gebraucht", so Detlev.

Danach arbeiteten sich die Juniors immer näher an die Baskets heran. Nach einem Korbleger von Max Merz lagen die jungen Frankfurter nur noch mit einem Punkt zurück (22:23, 14). Und auch zur Pause war es dann beim Stand von 30:34 aus Sicht der Gäste ein Spiel, in dem weiter jede Chance auf einen Erfolg da war.

Diese Option hielten sich die Juniors auch im dritten Viertel jederzeit offen – obwohl Speyer mehrmals den Versuch startete, davonzuziehen. "Speyer war gut im Spiel", so Detlev. Nachdem Sebastian Heck per Korbleger auf 42:34 gestellt hatte, verkürzte Tim Oldenburg wieder auf 42:38 (26.). Dann erzielte Benjamin Kaufhold mit einem Dreier das 47:40, doch Vukovic gelang kurz vor der letzten Pause das 50:50.

Alles auf Null also im Schlussviertel. Und jetzt war endlich Dreierzeit bei den Juniors. Nur wenige Schüsse von draußen waren an diesem Abend bis dahin gefallen, jetzt aber trafen die Frankfurter traumwandlerisch sicher. Fossman, Kiel, Merz – aus einem 55:54 machten die Juniors in nur zwei Minuten ein 64:54 (35.). Von diesem Schock sollte sich Speyer nicht mehr erholen. Erst recht nicht, nachdem Armin Musovic noch einen weiteren Dreier nachgelegt hatte (69:59, 37.).

Der Rest war dann nur noch Formsache für die Gäste. Kaufhold verkürzte aus der Distanz zwar noch einmal auf 67:74, doch Fossman behielt danach bei zwei Freiwürfen die Nerven – "mit drei Siegen und zwei Niederlagen stehen wir jetzt echt gut da", so Detlev, der sich nun auf das Heimspiel gegen Rhöndorf freut.