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Mit Leidenschaft gegen Leverkusen

(Donnerstag, 29. März 2007 von Marc Rybicki)


Murat Didin ist ein ordnungsliebender Mensch. Die ersten Tage nach seine Rückkehr an den Main hat der Head Coach der DEUTSCHE BANK SKYLINERS dazu genutzt, sein Büro im Leistungszentrum "Basketball City" gründlich aufzuräumen. Jetzt hängen Bilder seiner Spieler an der Wand, Sessel und Pflanzen sorgen für Wohnzimmer-Atmosphäre. Auch im Team hat Murat Didin seit seiner Ankunft in Frankfurt für geordnete und angenehme Verhältnisse gesorgt.


"Unsere Rollen auf dem Feld sind jetzt klar verteilt. Jeder weiß, was er zu tun hat. Es macht uns wieder Spaß, miteinander Basketball zu spielen", sagt Guard Eric Chatfield, der umso deprimierter ist, dass er ausgerechnet in dieser heißen Phase der Saison mit nur noch acht verbleibenden Spielen im Kampf um die Play-offs nicht helfen kann. Voraussichtlich müssen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS noch mehr als zwei Wochen auf ihren zweitbesten Scorer (12,9 Punkte pro Spiel) verzichten. Ein doppelter Muskelriss im linken Oberschenkel legt Chatfield lahm.


Beim Heimspiel am Sonntag gegen Leverkusen werden auch die Langzeitverletzten Nino Garris und Kevin Johnson, der beim 74:63 Hinspiel-Sieg 12 Punkte und 12 Rebounds erzielte, wieder nur als "erfahrene Assistenztrainer" (Murat Didin) helfen können.


"Wir dürfen jetzt nicht jammern, sondern müssen die Ausfälle akzeptieren. Wir haben genug Spieler im Team, um diese Rückschläge zu kompensieren. Das Training in dieser Woche war sehr gut. Am Montag haben wir die Spieler einem Laktat-Test unterzogen, damit sie sehen, wo sie konditionell stehen. Auch am Dienstag stand wieder Lauftraining auf dem Programm. Aus unseren Spielern sollen keine Leichtathleten oder Olympioniken werden, aber ohne Ausdauer kann man nicht erfolgreich Basketball spielen. Dazu gehören Schnelligkeit und Athletik. Aber wir entwickeln uns jeden Tag ein Stück weiter", so Coach Didin.


Rekordmeister Leverkusen, punktgleich mit den Frankfurtern auf Rang zehn der Tabelle, kommt mit dem Selbstvertrauen von sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen in die Ballsporthalle. Am letzten Spieltag konnte man Trier in Triple-Overtime mit 124:111 niederkämpfen, bewies Top-Kondition und Teamgeist. Angeführt von Center Eric Taylor (34 Punkte) punkteten fünf Spieler zweistellig.


Murat Didin: "Leverkusen verfügt über viele Offensiv-Optionen und wirft sehr oft von der Dreierlinie. Umso wichtiger ist unsere Verteidigung. Wir brauchen einen Sieg im Rennen um die Play-offs. Wenn ich das Leuchten in den Augen meiner Spieler sehe und die Leidenschaft, mit der sie im Training auftreten, dann glaube ich fest daran, dass wir es am Sonntag schaffen werden. Außerdem werden unsere Fans sicher wieder für eine großartige Heimatmosphäre sorgen."


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