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Der Captain der FRAPORT SKYLINERS - Marius Nolte

Marius über den Sommer, Training und Ziele

Marius Nolte, Kapitän der FRAPORT SKYLINERS, traf sich mit uns um über die Sommerpause in Frankfurt zu reden. Er erzählt darüber, was er in der freien Zeit macht, wie er sich fit hält und wie man sich gleichzeitig erholt und auf die neue Saison vorbereitet.

Hi Marius, wie geht’s?

(lacht) Mir geht’s sehr gut, danke.

Denkst du noch an die vergangene Saison oder geht der Blick mittlerweile wieder fest nach vorne?

Die Tage direkt nach dem Spiel gegen Bonn habe ich schon sehr viel über verpasste Chancen und Möglichkeiten nachgedacht. Danach habe ich mich aber mehr und mehr auf die Zukunft konzentriert, es kommt aber ab und an immer wieder hoch, dieses Gefühl. Ich war in Ulm bei deren Playoff-Spiel gegen Würzburg und als man dann die Jungs spielen sah, bei denen es noch um was ging, da fand ich das schon ein bisschen schade und wäre gerne noch in die Playoffs gekommen. Das hätten auch wir sein können, aber prinzipiell konzentriere ich mich auf den Sommer und die Zukunft.

Bist du in Kontakt mit den Jungs aus dem Team?

Ja, auf jeden Fall. Mit Fabian trainiere ich sehr viel und intensiv, Joe war im Urlaub, aber wir hatten uns kurz vorher noch ein paar Mal getroffen und nach dem Urlaub werden wir wieder zusammen ein bisschen was machen. Mit Tim habe ich mich auch getroffen – eigentlich habe ich mit allen etwas gemacht, die hier waren, ob das gemeinsam essen war oder ins Freibad gehen oder eben trainieren war.

Trainieren ist ein schönes Stichwort. Wie hältst du dich über den Sommer fit?

Ich trainiere in der Halle bei den Juniors (ProB) mit, mache Krafttraining, versuche aber gleichzeitig auch ein paar andere Sachen. Ich habe mir beispielsweise ein Fahrrad gekauft, so dass ich Sport mit dem Genießen der Sonne kombinieren kann. Ich mache da eine Mischung aus fit bleiben und den Kopf ein wenig frei bekommen – Basketball also ein bisschen anders anzugehen und auch mal andere Sportarten auszuüben.

Hast du einen Trainingsplan von Coach Katzurin bekommen?

Nein, dafür bin ich lange genug dabei und weiß mittlerweile was ich machen muss und was für mich das Beste ist. Die Übungen, Übungsformen und Anzahl der Trainingseinheiten kann ich gut selber einschätzen und organisieren.

Welcher Teil des Trainings in der Off-Season macht dir Spaß und bei welchem sagst du „Na toll. Danke dafür…“?

Ich versuche jetzt am Anfang die Sachen zu machen die mir richtig Spaß machen, aber wenn die Vorbereitung dann ansteht, also in etwa die letzten drei bis vier Wochen vor dem Beginn der Vorbereitung, werde ich dann auch Sachen machen, die ich nicht so gerne mache. Laufen zum Beispiel. Da muss ich mich dann zwingen, aber derzeit achte ich darauf, dass ich wirklich nur die Sachen mache, die mir Spaß bereiten. Also Sport und Fitnesstraining, was auch vom Kopf her Spaß macht. Das ist trotzdem genauso intensiv und ich komme auch jetzt immer ordentlich ins Schwitzen.

Gut informierte Quellen berichten, dass du in Frankfurter Schwimmbädern ein spezielles Sprung- und Koordinationstraining absolvierst. Was steckt hinter den Gerüchten?

(lacht) Wir sind jetzt ein paar Mal in Freibädern gewesen und da gibt es ein Ein-Meter und ein Drei-Meter-Sprungbrett. Das habe ich schon so lange nicht mehr gemacht und ich war auch echt ein bisschen ängstlich, aber mittlerweile ist die „Angst“ weg und ich merke, dass ich von Nachmittag zu Nachmittag besser werde. Das macht auf jeden Fall Spaß, auch mal etwas höher abzuheben.

Hast du eine „Parade“-Figur vom Sprungbrett?

Nein, aber mein bester Sprung war bisher ein wirklich extrem hoher Sprung vom Dreier mit einer anschließenden Wasserbombe. Das Wasser ist zum Teil höher gespritzt als mein Absprungort, das ging sicher fünf Meter hoch. Den Sprung würde ich zu einem meiner spektakulärsten Sprünge zählen (lacht).

Wie sehen deine Urlaubspläne aus?

Mitte Juni werde ich mit meiner Frau und ein paar Freunden nach Spanien fahren und zwei Wochen Campingurlaub in einem Surferparadies verbringen.

Hast du dich im Büro schon eingearbeitet? Da bist du ja mittlerweile auch aktiv.

Ich fühle mich auf jeden Fall sehr wohl dort, die Arbeit klappt immer besser und ich kann von Tag zu Tag mehr helfen und unterstützen. Aber prinzipiell ist das ein Prozess, das ist etwas wo ich mich noch rein finden muss. Es macht mir viel Spaß, dass ich neben den Dingen in der Halle den FRAPORT SKYLINERS auch anders helfen kann und meinen Teil zum Gesamtkonstrukt beitragen kann.

Freust du dich schon auf die kommende Saison oder genießt du im Moment noch die „basketballfreie Zeit“?

Sowohl als auch. Zum einen genieße ich die basketballfreie Zeit und lade meine Akkus wieder voll auf. Auf der anderen Seite ist unsere Saison ja ärgerlich, beziehungsweise nicht so wie vorgestellt, zu Ende gegangen und ich sehe das als unvollendet an. Ich glaube viele aus der vergangenen Saison sehen das ähnlich, Coach, Klaus, Joe, Tez und Danilo geht das auf jeden Fall auch so. Die Saison hätte ein bisschen länger gehen können, ein bisschen erfolgreicher sein können, und das wird etwas sein, was wir uns für das nächste Jahr vornehmen wollen.

Bestimmt man eigentlich vor jeder Saison für sich selber neue Ziele?

Jetzt denke ich darüber noch gar nicht nach, also im Moment habe ich noch keine neuen Ziele. Aber in der Vorbereitung wird es ein Punkt sein, mich hinzusetzen und darüber nachzudenken, wie ich dem Team helfen kann. Das ist tatsächlich in meinem Fall ein bisschen weniger von Punkten und Rebounds abhängig, als mehr wie ich dem gesamten Team helfen kann. In der vergangenen Saison habe ich versucht als Kapitän mit den Jungs zu sprechen und das kann auch wieder in der nächsten Saison eine Aufgabe von mir sein. Ich werde mich in der Vorbereitung, wenn das Team zusammen ist und man sich ein wenig besser kennen gelernt hat, dann auf jeden Fall wieder hinsetzen und überlegen, wie ich dem Team am besten weiterhelfen kann.

Vielen Dank für das Gespräch!