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Letztes Spiel: 59:64 Sa 21.09. vs Hamburg Bericht
Heimspiel: So 29.09. 15:00 Uhr vs Göttingen Tickets bestellen
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Magische Momente beim souveränen Heimsieg über Würzburg

Stipo gnadenlos - Sein Steal und Dunk führt zu Würzburgs erste Auszeit Kurz vor Ende der Partie stehen 3.120 Fans in der Ballsporthalle. Mit gutem Grund! Denn im letzten Viertel brennen die OPEL SKYLINERS ein wahres Basketball-Feuerwerk ab und sorgen mit einem 35:15 für ihr höchstes Viertelergebnis dieser Saison.

Bis dahin war die Partie gegen s.Oliver Würzburg über weite Strecken ausgeglichen verlaufen. Doch dann entfalten die OPEL SKYLINERS ihren Angriffszauber und gewinnen mit 85:62 dank einer überzeugenden und geschlossenen Teamleistung.

Drei Dreier und Dunks in Serie (24:17)

Für den verletzten Robert Maras in die Startformation gerückt, erzielt Andy "the polish rifle" Kwiatkowski die ersten beiden Punkte des Spiels. Würzburg zeigt sich jedoch treffsicher von außen und geht mit 10:7 in Führung. Die krachende Antwort kommt von Stipo Papic. Seinem Steal an der Mittellinie folgt der Materialtest der Korbanlage. Diese besteht den Test mit Bravour, dafür müssen Würzburgs Spieler zum Nachsitzen auf die Bank. 11:10 für uns - Auszeit Würzburg.

Gästetrainer McCarthy wirkt nicht begeistert. Vor allem seine beiden Amerikaner Bailey und Whorton haben wir unter Kontrolle. Anders die Würzburger Defense, die vor allem Pascal Roller aus den Augen verliert. Pascal hingegen hat den Würzburger Korb fest im Blick und versenkt drei Dreier bis zum 24:17 nach zehn Minuten.

Whorton hält die Gäste im Spiel (12:18)

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gibt Gordon Herbert seinem einzigen echten "Big-Man" Stipo Papic eine Verschnaufpause. Was wiederum Würzburgs Whorton mehr Freiheiten verschafft. Doch als Stipo in der 16. Spielminute wieder das Parkett betritt, ist es vorbei mit der "Whortonschen Herrlichkeit". Nur noch zwei weitere Punkte sollen Würzburgs besten Spieler bis zum Abpfiff gelingen.

Niemand erzielte mehr Punkte als unsere #10 Jukka Matinen Dunkten die Spieler im ersten Viertel fast jeden Ball, ließen sie es nun wesentlich ruhiger angehen. Vielleicht liegt dies auch an der ordnenden Hand von Kai Nürnberger, der in der 15. Spielminute mit tosendem Applaus von den Fans begrüßt wurde. Bis zur Halbzeit geben die OPEL SKYLINERS die Führung nicht her, doch beruhigend ist der eine Punkt Vorsprung beim 36:35 nicht.

Alles unter Kontrolle (14:12)

Spannend bleibt es auch im dritten Abschnitt. Zwar erhöhen Robert Garrett und Pascal Roller gleich zum Auftakt mit Durchsetzungsvermögen und Nervenstärke auf 41:35, doch Würzburg fightet zurück und bleibt stets bis auf wenige Punkte dran.

Dabei erarbeitet sich unser Team immer wieder zweite und dritte Möglichkeiten, kann den Sack aber nicht zumachen. So zum Beispiel in der 28. Minute, als sie sich in Würzburgs Hälfte festsetzen, aber keine Punkte auf die Anzeigetafel bringen. Mit einem kraftvollem Dunk zum Abschluss sorgt Jukka Matinen für das 50:47 vor den letzten zehn Minuten.

Offensivfeuerwerk (35:15)

Nicht gewohnt, dass seine Gegenspieler von außen treffen, kann John Whorton nur zusehen, wie Jukka ihm anschließend auch noch die Bälle aus der Distanz um die Ohren haut. Dabei sind Jukkas acht Punkte in Folge zum 58:49 nur der Auftakt zur besten Angriffsleistung der OPEL SKYLINERS in einem Viertel in dieser Saison.

Würzburgs Angriffselan nach der fälligen Auszeit verpufft beinahe unbemerkt, da sich Spieler und Fans in der Ballsporthalle immer mehr an trickreichen Zuspielen und Dunks erfreuen. Vier Minuten hält unser Lauf und es steht 72:53, bevor Würzburg mal wieder zu Punkten kommt. Auch wenn alles entschieden ist, geben unsere Spieler Vollgas und suchen in den letzten Minuten den eingewechselten Alex King. Der steckt jedoch lieber auf den besser postierten Andy Kwiatkowski durch und bleibt am Ende ohne Punkte.

Ohne Punkte mussten dann auch die Würzburger nach dem 85:62 Erfolg der OPEL SKYLINERS ihr Fahrt Richtung Heimat antreten.

Stimmen zum Spiel gegen Würzburg

Jukka Matinen (Spieler OPEL SKYLINERS)

"Im dritten Viertel haben wir nicht so gut getroffen, dafür im vierten um so besser. Das hat es uns sehr leicht gemacht, ein wenig zu Zaubern. Der Verlust von unseren beiden größten Spielern macht es uns in den Play-offs schwierig. Aber das ist gleichzeitig auch eine Herausforderung. Jetzt freue ich mich auf einen Sieg gegen meine beiden finnischen Landsleute in Braunschweig."

Gordon Herbert (Trainer OPEL SKYLINERS)

"Im letzten Viertel haben wir ein richtig gutes Spiel geboten, was bisher zu Hause leider viel zu selten war. Wenn die Schüsse so gut reingehen, ist man natürlich relaxt und die Spielfreude war der Mannschaft anzusehen. Die Trefferquote war bisher eines unserer Probleme.

Jukka Matinen hat nicht nur selbst gut getroffen, sondern auch John Whorton ausgeschaltet, der zeitweise keinen einzigen Punkt erzielte. Robert Maras und Mario Kasun sind weiterhin verletzt. Daher müssen wir mit der heutigen Besetzung wohl auch in die Play-offs gehen."

In Bezug auf das Braunschweig-Spiel am Mittwoch: "Ich erwarte ein Dreipunkteschießen. Das ist ja Braunschweigs Spezialität. Das wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel. Aber wir haben ja auswärts bisher immer ganz gut abgeschnitten."

Aaron McCarthy (Trainer s.Oliver Würzburg)

"Die ersten dreißig Minuten haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ganz gut mitgehalten. Dann hat uns Frankfurt massiv unter Druck gesetzt. Unsere Ballverluste haben sie dann konsequent zu eigenen Korberfolgen genutzt. Mein ehemaliger Spieler Jukka Matinen hat mich dann abgeschossen!

Mit unserer Spielweise war ich zwar zufrieden, aber wir müssen auch so zu Ende spielen. Wir müssen noch viel lernen. John Whorton hat nicht seinen besten Tag gehabt. Er wäre der wichtigste Mann gewesen, um hier in Frankfurt heute überhaupt eine Chance zu haben. Leider haben unsere größten Spieler kein gutes Spiel gemacht. Daher konnten wir auch den verletzungsbedingten Ausfall von Frankfurts Maras und Kasun nicht für uns nutzen."

John Whorton (Spieler s.Oliver Würzburg)

"Wir konnten im letzten Viertel nicht mehr mithalten. Frankfurt hat da sehr gut gespielt und geschickt agiert."

Kai Nürnberger (Spieler OPEL SKYLINERS)

"Wir hatten heute verletzungsbedingt einen dünnen Kader. Ich habe in meiner kurzen Einsatzzeit versucht, das Team so gut es geht zu unterstützen."

Tarik Valjevac (Spieler s.Oliver Würzburg)

"Ich gebe keinen Kommentar zu diesem Spiel."

Peter Heizer (Spieler s.Oliver Würzburg)

"Wir waren im letzten Viertel müde und unkonzentriert. Jukka Matinen hat uns in ein 10-Punkte-Loch gerissen und das war es dann für uns."