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Bericht vom letzten SpielAlle Spiele im LIVE-Portal der BBL (Donnerstag, 15. Januar 2009 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)


Ludwigsburgs Coach Rick Stafford konnte sich schon am vergangenen Samstag ein Bild des kommenden Gegners machen. Beim 76:70-Erfolg der DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen die Artland Dragons fand er sich nebst Co-Trainer Tyron McCoy unter den 5000 Zuschauern in der Ballsporthalle wieder.


Ob ihm sein investigativer Ausflug in die Bankenmetropole sachdienliche Hinweise für ein Mittel gegen die Hessen eingebracht hat, ist nicht überliefert, aber am Freitag Abend wird man schlauer sein. Denn um 19.30 Uhr erfolgt in der Rundsporthalle Ludwigsburg der Tip-Off zum Duell des Tabellensiebten gegen den -fünften, das für beide Mannschaften von großer Bedeutung ist.


Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS könnten nach dem Ausscheiden in der EuroChallenge bei einem Sieg in die allerhöchsten Regionen der Tabelle vorstoßen. Die EnBW Ludwigsburg hingegen würde die zwei Punkte gerne einsacken, um sich nach drei Niederlagen hintereinander wieder als Verfolger und Play-off-Teilnehmer im dichtgestaffelten Mittelfeld der Liga etablieren zu können.


Die Zahlen sprechen im direkten Vergleich fast ausschließlich für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Im Schnitt holt man fünf Rebounds mehr (35,4 gegenüber 30,5), trifft besser aus dem Feld (durchschnittlich drei Punkte mehr) und verteilt deutlich mehr Assists (14,6 im Gegensatz zu 10,3) - ohnehin ein Indiz für die mannschaftliche Ausgeglichenheit der Hessen. Einzig die Freiwurfquote tendiert zu Gunsten der Barockstädter. Hier führt man mit 74,1 Prozent Trefferquote von der Linie sogar das Ligaranking an (Frankfurt: 67,1).


Die Ludwigsburger vertrauen hingegen auf Brandon Woudstra und Domonic Jones. 12,4 Punkte und 2,6 Rebounds sowie 11,4 Punkte und 1,9 Rebounds sind die durchschnittlichen Werte der beiden Topscorer. Unterm Korb gesellt sich Kelvin Gibbs hinzu, der sich pro Partie 5,2 Rebounds angelt und 9,3 Punkte beisteuert.


Ein Offensivfeuerwerk ist allerdings nicht zu erwarten, da sowohl die Hausherren als auch die Gäste ihre Gegner in der Regel bei knapp 68 Zählern halten.


Traditionell ist Ludwigsburg übrigens kein so gutes Pflaster für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS – der letzte Sieg gelang ihnen am 17. Dezember 2005. Aber damit wollen die Jungs von Murat Didin am Freitag aufräumen.


Head Coach Murat Didin: „Die Erfahrungen, die wir gegen hochkarätige Gegner in der FIBA EuroChallenge gesammelt haben, wollen wir jetzt in der Bundesliga nutzen. Uns erwartet eine Reihe von schweren Auswärtsspielen in Bonn, Braunschweig und in Ludwigsburg. Die Ludwigsburger spielen eine sehr harte Defense, auf die wir uns vorbereiten müssen. Es wäre eine große Hilfe, wenn Lorenzo Gordon wieder mit dabei wäre.“


Der Einsatz von Lorenzo Gordon (Prellung im Sprungbein) ist allerdings fraglich. Sportdirektor Kamil Novak: „Lorenzo hat noch Schmerzen und hat nicht trainiert. Aber er fährt mit uns nach Ludwigsburg. Wir entscheiden vor dem Spiel, ob er zum Einsatz kommt.“Ergebnis: 71:56 (35:32)
Viertel: 17:17, 18:15, 21:7, 15:17

Top Scorer: Ilian Evtimov 21pkt
Top Rebounder: Derrick Allen 7reb

Gesamte Statistik