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Erzielte 13 Punkte und holte 8 Rebounds gegen die Licher BasketBären: Demetrius Jemison

Korb wie vernagelt

FRAPORT SKYLINERS Juniors unterliegen Licher BasketBären

Etwas ungläubig schauten die Scouter der Partie FRAPORT SKYLINERS Juniors gegen die Licher BasketBären auf den Laptop und die entsprechenden Werte vor ihnen: Wir schreiben die 35. Spielminute und die gastgebenden Hessen hatten bis zu diesem Zeitpunkt lediglich neun Würfe aus dem Feld verwandelt - mit ein Grund für eine ernüchternde 50:64 (23:34)-Niederlage im Hessenderby gegen die BasketBären aus Lich.

"Wir haben nur 50 Punkte zu Hause erzielt, damit kann man kein Spiel gewinnen", so Cheftrainer Klaus Mewes, der sich zwar mit der Defensiv-Leistung seiner Mannschaft einverstanden zeigte, jedoch von der Seitenlinie mit ansehen musste, wie selbst einfache Würfe in der Zone nicht das Ziel fanden. Eine Trefferquote von insgesamt 23% (14/61) spricht Bände - die Körbe in Basketball City Mainhattan schienen wie vernagelt. Vor allem aus der Mittel- und Weitdistanz war das Wurfglück den Frankfurter Schützen nicht hold: Drei Treffer bei 32 Wurfversuchen. Zu wenig, selbst für einen Gegner, der nicht seine absolute Bestform erreicht hatte.

Von Beginn an musste die Mewes-Equipe einem Rückstand hinterher laufen. Die Gäste aus Lich fanden nach dem Sprungball deutlich besser ins Spiel, waren defensiv und offensiv präsenter, gingen schnell in Führung (0:4, 6:10, 7:14) und konnten mit einem Punktepolster in die erste Verschnaufpause gehen. Die Juniors stemmten sich dagegen, arbeiteten gut in der Verteidigung und am Brett und kämpften um jeden Ballgewinn. Doch mit zunehmend schlechter Trefferquote schwand das Selbstbewusstsein von Fabian Franke & Co. - lediglich Danilo Barthel (17 Pkt., 9 Reb.) und Demetrius Jemison (13 Pkt., 8 Reb.) erreichten Normalform und punkteten zweistellig. Bis zur Pause hatten sich die BasketBären einen 11-Punkte-Vorsprung (23:34) herausgespielt und gaben diesen bis zum Schlusspfiff nicht ab. Ein Aufbäumen der FRAPORT SKYLINERS Juniors in den letzten Spielminuten kam zu spät, die Punkte im Hessenderby gehen an die Gäste.

Gründe sieht Headcoach Klaus Mewes auch in den nicht immer optimalen Trainingsbedingungen in den letzten Wochen. Durch die Mehrfachbelastung der Spieler in der BEKO Basketball Bundesliga, der ProB, der Regionalliga sowie der NBBL trainiert sein Team nur selten in kompletter Besetzung - ein Faktor, der gerade in Spielen, in denen die Korbanlage und das eigene Wurfglück nicht immer mitspielen, entscheidend sein kann.

In der kommenden Woche kommt es zum nächsten Hessenderby, dieses Mal bei den Giraffen aus Langen: In der Georg-Sehring-Halle treffen beide Mannschaften am Samstag, den 05.11.2011 um 19.30 Uhr aufeinander.