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Starke 19 Punkte und 5 Assists durch Kapitän Max Merz reichten am Ende nicht aus um die Niederlage der Juniors abzuwenden

Kämpferherz reicht am Ende nicht aus – Juniors unterliegen Würzburg

Nach einem harten Kampf haben die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der ProB ihre erste Niederlage einstecken müssen. Gegen den Aufsteiger TG Würzburg Baskets Akademie hieß es nach zerfahrenen 40 Minuten 64:71 (29:33). Die jungen Frankfurter konnten dabei nicht an den starken Auftritt beim Saisonstart gegen Weißenhorn anknüpfen.

In den ersten Minuten sah es in Basketball City Mainhattan für die Gastgeber noch so vielversprechend aus: Max Merz eröffnete mit einem Dreier das Spiel, Johannes Richter machte es ihm gleich und Jamin Knothe traf ebenfalls von draußen zum 11:4 (4.). Alles, was die Juniors machten, hatte in dieser Phase Hand und Fuß – auch ein Ausdruck von Selbstvertrauen nach dem starken ersten Saisonspiel.

Langsam aber schlichen sich kleine Fehler ins Spiel der Juniors ein. „Ich habe heute zu wenig Teamplay gesehen, da haben wir nicht an das angeknüpft, was wir gegen Weißenhorn gezeigt haben“, sagte Trainer Eric Detlev. Die Folge: Würzburg fand immer besser in die Partie.

Nach 12 Minuten brachte Dominik Schneider die Gäste das erste Mal in Führung (15:16), danach ging es hin und her. Es war kein schönes Basketball-Spiel, viele Foulspiele stoppten den Fluss. Allein die Spannung war über die gesamte Spieldauer garantiert. Ein Dreier von Christopher Wolf brachte Würzburg mit 33:27 in Front (19.), doch Routinier Marius Nolte verkürzte auf 29:33.

Nach der Pause fanden die Juniors dann über den Kampf zu ihrer Linie zurück. „Ich mag das Herz der Mannschaft, aber wir müssen das auch über 40 Minuten zeigen“, sagte Detlev. Gute Phasen und schlechte Phasen wechselten sich im Spiel der jungen Frankfurter zu oft ab. Vor allem Max Merz zeigte nun aber seine Qualitäten als Führungsspieler, kam am Ende der Partie auf 19 Punkte und 5 Assists und brachte sein Team in die Position, das Spiel noch gewinnen zu können. Nach 30 Minuten stand es nur noch 45:48.

Auch US-Boy Kyle Fossman fand nun endlich sein Händchen wieder. Es fielen zwar nicht viele Würfe des Guards, am Ende kam er aber doch auf 13 Punkte und riss seine Mannschaft in der Schlussphase mit.

Ein Dreier von Lennart Okeke bei seinem Comeback glich die Partie endlich wieder aus (48:48, 32.), danach konnten sich die Juniors sogar selbst eine kleine Führung erspielen (54:49, 34.). Das Team hatte die Begegnung gedreht und Würzburg zeigte sich zunächst sichtlich beeindruckt und traf viele unglückliche Entscheidungen.

Dann aber übernahmen die US-Amerikaner der Gäste das Kommando – allen voran John Florveus, der letztlich mit 20 Punkten auch Top-Scorer seiner Mannschaft war. Dazu kamen 16 Punkte von Donovan Morris, der die Würzburger im ersten Saisonspiel gegen Karlsruhe noch alleine zum Sieg geworfen hatte. Wieder ein starker Auftritt. Eine Minute vor dem Ende hieß es schließlich 68:63 für die Gäste.

Die Juniors fanden darauf keine Antwort mehr. Zwar versuchten sie erneut, sich gegen die Niederlage zu stemmen, aber ihnen fehlte auch die Kraft, um die Kohlen noch einmal aus dem Feuer zu holen. Fossman und Merz ließen die letzten Würfe für die Juniors liegen.

„Es gab zu viele Phasen, wo wir Würzburg die Rebounds überlassen haben. Wir haben dann zwar meistens wieder eine gute Reaktion gezeigt, aber das war einfach zu wenig“, ärgerte sich Detlev, der weiß, dass sich die Mannschaft in der Entwicklung befindet. Besser machen können es seine Jungs dann schon wieder am Wochenende, wenn  das Auswärtsspiel bei den starken Iserlohnern ansteht. Dort werden die Juniors einen konstanteren Auftritt für einen Erfolg brauchen.