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Das hatte sich Eric Detlev ganz anders vorgestellt: der Headcoach konnte nicht zufrieden mit seiner Mannschaft sein

Juniors müssen zum Rückrundenstart deutliche Niederlage hinnehmen

Das hatten sich die FRAPORT SKYLINERS Juniors anders vorgestellt: Zum Auftakt der Rückrunde in der ProB Süd kassierten die jungen Frankfurter eine herbe 69:93 (37:44)-Niederlage im Derby bei den Langener Giraffen. "Langen war gut, Frankfurt war schlecht", brachte es Trainer Eric Detlev nach der Partie auf den Punkt.

Dabei war der Beginn noch vielversprechend. Das BBL-Trio Kevin Bright, Johannes Voigtmann und Danilo Barthel traf die ersten Würfe und brachte die Mannschaft mit 7:2 in Führung (2.). Danach riss der Faden bei den Juniors aber. „Wir haben zu viel geballert, den Ball nicht mehr laufen lassen“, so Detlev. Eine Einladung für die Gastgeber. Die wurden nun nämlich immer stärker. Angeführt von Martinis Woody, der im ersten Viertel allein neun Zähler machte, stellten die Giraffen die Juniors vor unlösbare Probleme und zogen bis zum Viertelende auf 26:13 davon.

Im zweiten Viertel fingen sich die Frankfurter wieder und gestalteten die Partie offener. Vor allem Tim Oldenburg und Johannes Voigtmann setzten nun Akzente und sorgten mit zusammen 14 Punkten dafür, dass der Vorsprung der Gastgeber bis zur Halbzeit auf nur sieben Punkte schmolz (37:44). „In einigen Phasen waren wir dran“, so Detlev.

Das galt umso mehr für die ersten Minuten nach der Pause. Es dauerte nicht lange und die Juniors glichen das Spiel durch Kevin Bright wieder aus (44:44, 22.). Nun war es eine Partie auf Augenhöhe zwischen zwei Mannschaften, die sich nichts schenkten und hart um den Derbysieg kämpften. „Wir hatten genug Chancen, das Spiel zu gewinnen“, sagte Detlev. Doch es kam dann ganz anders für die Juniors.

Bis zum Schlussviertel blieben die Gäste noch auf Schlagdistanz. Sechs Sekunden vor Schluss des dritten Abschnitts verkürzte Max Merz auf 56:60. Danach aber lief bei den Frankfurtern überhaupt nichts mehr zusammen. Bis zur 35. Minute zog Langen auf 69:61 davon. Weiter nichts zu bremsen war dabei Martinis Woody, der am Ende 33 Punkte und zehn Rebounds gesammelt hatte und so zum Spieler des Tages avancierte. Bei den Juniors fiel jetzt hingegen kaum noch ein Wurf durch die Reuse des Gegners, was für immer mehr Frust sorgte. „Das war bezeichnend für das ganze Spiel“, so Detlev, „wir haben Langen aufgebaut und zugelassen, dass sie sich in einen Rausch spielen.“

In den letzten Minuten trafen die Giraffen dann nach Lust und Laune. Sebastian Barth gelangen sogar sieben Punkte in Folge (80:63, 37.). Bis zum Schluss wurden es noch 13 weitere Zähler für Langen, die damit zu allem Überfluss auch noch den direkten Vergleich gegen die Frankfurter für sich entschieden. „Wir haben immer wieder gesagt, dass wir keine Chance auf den Sieg haben, wenn der Wille nicht stimmt“, kritisierte Detlev.

Der Trainer der Juniors wollte die Niederlage trotzdem nicht zu hoch hängen. „Das kann passieren und das wird uns als jungem Team auch nochmal passieren“, so Detlev. Dennoch erwartet er nun eine Reaktion seines Teams. Schon am kommenden Samstag haben die Juniors beim nächsten Derby in Hanau eine Chance zur Wiedergutmachung.