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Dawan beim Video-Chat

„It´s all about winning!“ - Dawan Robinson im Video-Interview

Frisch aus der Trainingshalle und natürlich schnell noch geduscht, hat sich Aufbauspieler Dawan Robinson für einen ausführlichen Video-Chat vor der Webcam eingefunden...

Muskelbepackter Oberkörper, Ausdauertraining beim Seilspringen und perfekte Technik beim Korbleger
Dawan bei einer kurzen Verschnaufpause
Laufschuhe, Hütchen, Sprungseil und diverse andere Trainingsgeräte - Dawan hält sich fit
Dawan als Streetball-Ikone auf dem Cover der Philadelphia Weekly

Das Video bei Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=EaiVEH-M4x4

„Failure is never an option“ – Versagen ist niemals eine Option. Diesen Schriftzug hat Aufbauspieler Dawan Robinson sich als Profilbild in eines der gängigen Online-Kommunikationshilfsmittel eingestellt. ´Versagen ist niemals eine Option´, den Umkehrschluss daraus formuliert Dawan in einem der ersten Sätze des Video-Interviews und gibt sich für die kommende Saison eine klare Marschroute vor: „It´s all about winning!“, es geht nur ums Gewinnen! Aber von vorne…

Leider hat der Technikteufel seine Klauen nach den ersten Minuten des Online-Gesprächs ausgefahren, so dass diese im Video fehlen. Doch in der Zusammenfassung lesen sich Dawans Ausagen zu Beginn folgendermaßen:

Das Wichtigste: Es geht ihm gut, das Atmen bereitet keine Probleme und er fühlt sich fit! Wenn Dawan nicht trainiert, dann versucht er so viel Zeit wie möglich mit seiner Tochter zu verbringen. Seine Trainingspläne richtet er so aus, dass er sie zur Schule fahren kann, sie abholen kann und wenn es sich ergibt, dann geht er eben erst trainieren, wenn sie abends eingeschlafen ist. Es kommt auch schon mal vor, dass er mit seinem Bruder mitten in der Nacht („Ich glaube, das späteste oder früheste, je nachdem, war, als wir gegen 02:30 Uhr in die Halle gegangen sind und um 6 Uhr wieder zu Hause waren“, lacht Dawan) Körbe werfen geht.

Seinen Körper stählt er zudem bei regelmäßigem Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining – offenbar mit einigem Erfolg, wenn man sich aktuelle Fotos von ihm beim Work-Out anschaut. Im Ausdauerbereich arbeitet der Point Guard vor allem mit Intervalleinheiten, bei denen er zum Beispiel auf der 400 Meter Laufbahn die geraden Strecken sprintet und die Kurven normal geht. Dazu kommen aber auch Seilspring-Einheiten oder andere Lauf- und Sprintvarianten. Für die Muskelpower bevorzugt der 31-Jährige das Training mit dem eigenen Körpergewicht und liebt es, sich an Klimmzügen, Liegestützen und Dips auszutoben. Nach seiner Handverletzung integrierte er aber auch Gewichttraining für den Oberkörper und die Arme.

Geboren und aufgewachsen in Philadelphia, lebt Dawan seit einigen Jahren nun in Rhode Island, wo er auch an der Universität spielte. Sein neues Zuhause beschreibt er als ruhig, friedvoll und harmonisch. Das Meer ist nur wenige Minuten entfernt und er fühlt sich dort sehr wohl. Seine Heimatstadt Philadelphia beschreibt Dawan derweil mit den folgenden Worten: „Wenn du es in Philly schaffst, dann kannst du es überall schaffen. Dort kann es schon sehr derb zugehen. Die Stadt fordert dich auf allen Ebenen: mental und körperlich. Ich stamme aus einer Gegend, in der Gewalt alltäglich und der Lebensstandard sehr gering war.“ Schnell wurde ihm klar, dass dieses Umfeld nichts Gutes für ihn bereithalten würde und er seine Tochter nicht so aufwachsen lassen wollte. So kam es zum Umzug nach Rhode Island. Dennoch ist Dawan immer wieder in Philadelphia und besucht seine Familie.

Trotz, oder gerade wegen, der widrigen Umstände in seiner Heimatstadt schafft es Dawan  früh sich in Philadelphia einen Namen zu machen. Als Streetballer kennt man ihn auf Phillys Freiplätzen unter einem ganz besonderen Spitznamen und als Teil der legendären AND1-Mixtape-Tour. Weil seine Gegenspieler auf seine Dribbeltäuschungen hereinfielen und oftmals zur Seite oder nach hinten sprangen, verpasste man ihm ein Journalist den ehrenvollen Spitznamen ´Bounce wit me´ (to bounce = engl. springen, abprallen, wackeln). Auf dem AND1-Mixtape Volume 3 sieht man ihn in zwei Szenen. „Dribbeln habe ich eigentlich nie so richtig trainiert, das konnte ich irgendwo schon immer. Mein Bruder und ich hatten immer einen Wettbewerb: Vom Freiplatz bis nach Hause dribbelten wir ständig zwischen den Beinen und derjenige, dem der Ball als erstes auf den Fuß sprang, hatte verloren. Wir spielten immer auf verschiedenen Plätzen, anderen Stadteilen und machten uns auf diese Art einen Namen.“

Die Streetballmentalität, diese Furchtlosigkeit und diese gewisse Härte, die man sich aneignet, halfen Dawan auch bei seiner Profikarriere. Denn egal wo er bereits spielte, immer trifft man auf lautstarke gegnerische Fans und hitzige Atmosphären. Genau in diesen Situationen hilft ihm diese Kaltschnäuzigkeit, die er sich auf dem harten Asphalt der Freiplätze angeeignet hat. Es ist sogar so, dass er diese Atmosphären und Stimmungen liebt, denn sie motivieren ihn, noch besser zu spielen. Ein großer ´Trash-Talker´ (to talk trash = engl. Quatsch oder Blödsinn reden) ist er übrigens nicht: „Ich lasse lieber mein Spiel für sich sprechen“, erklärt Dawan.

Gegen Ende des Gesprächs stellt sich Dawan noch den Fragen, welche aus der Facebook-Community der FRAPORT SKYLINERS an ihn gerichtet wurden. So erklärt er, dass er kein Lieblings-NBA-Team hat, sondern stattdessen einzelne Spieler gut findet. Dem Team der FRAPORT SKYLINERS will er in der nächsten Saison vor allem mit seiner Aggressivität und seinen Führungsfähigkeiten helfen und die vielen kleinen Dinge tun, die benötigt werden, um zu gewinnen. Die Frage nach seinem stärksten Gegenspieler bringt Dawan kurz zum Grübeln, er nennt dann Jameer Nelson (aktueller NBA-Spieler bei den Orlando Magic) und Andre Barrett (zuletzt in der NBA D-League aktiv). Nach einigem Überlegen zählt er noch Marques Green (Dinamo Sassari/ Seria A – Italien) dazu, den er als kleinen Wirbelwind beschreibt und den er schon seit dem Alter von ungefähr zehn Jahren kennt. Auf der High School und auf dem College spielten beide schon gegeneinander. Schnell und eindeutig kommt Dawans Antwort auf die Frage, wer denn in der Jugend sein Vorbild war. Ohne großes Zögern nennt er seinen Großvater, der früher Boxer und danach Boxtrainer war, aber vor drei Jahren verstarb. Aus sportlicher Sicht waren Allen Iverson, Michael Jordan und Tim Hardaway Spieler, denen er nacheiferte. Tim Hardaway trug in seiner ersten Profikarriere die Trikotnummer Fünf und ist auch der Grund dafür, dass Dawan in der kommenden Spielzeit von der #55 auf die #5 wechselt. „Sein Ballgefühl war einfach unglaublich. Ich habe es geliebt, ihm zuzuschauen. Er war ein kleiner Spieler mit einem großen Herz und daher wollte ich immer die Nummer Fünf haben.“

Zum Schluss grüßt er die Frankfurter Fans: „Ich will einfach noch mal Danke an euch alle sagen. Die FRAPORT SKYLINERS haben mir noch mal die Chance gegeben, ein Teil des Teams zu werden. Der Club und die Fans waren immer großartig und haben mich in den guten und vor allem auch den schlechten Zeiten immer voll unterstützt. Ich freue mich sehr, bald wieder auf dem Feld zu stehen und hoffe, dass ihr alle genauso aufgeregt auf die neue Saison schaut, wie ich.“

Dauerkartenhinweis

Am 6. Oktober steht für Dawan und die FRAPORT SKYLINERS das erste Heimspiel in der neuen Beko BBL-Saison 2013/14 an. Sicher dir am besten jetzt schon die Dauerkarte und damit jede Menge Vorteile. Alle Informationen findest du hier auf unserer Website oder du meldest dich direkt per Telefon bei uns: 069-928 876 19