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In Breitengüßbach hat der Kampf um den Klassenerhalt begonnen

(Sonntag, 20. November 2005 - Pressemitteilung TV Langen)


TSV Tröster Breitengüßbach – TV Langen 92:71 (24:18, 24:20; 28:17, 16:16)


Die Giraffen konnten zu keiner Zeit des Spieles in Breitengüßbach an ihre Leistungen aus den ersten Spielen der Saison gegen die Top-Teams anknüpfen. Giraffen-Coach Frenki Ignjatovic: „Was nutzen alle die guten Spiele vom Anfang, wenn wir jetzt in einem so wichtigen Spiel versagen. Für mich war am ärgerlichsten, dass die Mannschaft in vielen Punkten die Defenseanweisungen nicht umsetzen konnte, die größeren Center wurden von hinten statt von vorn gedeckt, Hilfen beim 1gegen1 kamen selten. So haben wir es den Gastgebern zu leicht gemacht.“


Die Gäste gingen schnell mit 13:5 (4. Min.) in Führung, weil ihr 2,12-Meter-Center Brian Boxler am Korb souverän auftrat und ihr Mannschaftskapitätn Henrik Gese von außen sicher warf. Schnell hatte Langens Center Bryce Burch gegen den 12 cm größeren Boxler zwei Fouls gefangen und wurde zunächst auf die Bank geholt. Über 22:15 setzten sich die Gastgeber erstmals auf 24:18 (1. Viertel) ab.


Die Giraffen konnten immer dann punkten, wenn sie mit Geduld den freien Mann suchten, kamen auch in Korbnähe oft genug frei und waren gegen die durchweg größeren Gegner erfolgreich. Aber zu schnell suchten sie den Ausstieg mit einem Dreierwurf gegen die Güßbacher Zone, und sie trafen nicht wie gewohnt. Beim 48:38-Halbzeitstand hatten sie zwar 5 von 13 Dreier verwandeln können, aber bereits bei den Rebounds eine deutliche Unterlegenheit (23:16), so dass es selten zweite Würfe gab. Hier dominierten neben Boxler auch Schröder (208 cm) und Neuzugang Henderson (200 cm). Der bis dahin gut spielende und treffende Ty Harrelson (8 Punkte, 2 Dreier, 5 Assists) hatte seine beste Leistung in diesem Spiel bereits hinter sich.


Spielmacher Harrelson und damit seine Giraffen gingen im dritten Viertel unter, spielten verzagt und lagen bald mit 15 Punkten hinten (61:46). In der Defense fanden sie kein Mittel gegen die stabilen Dreierwerfer der Franken. Gese (5 Dreier) und Sebastian Betz (4) brachen den Giraffen das Genick. Beim Stand von 76:55 ging es ins letzte Viertel und da legten die Gastgeber noch zu, führten sogar mit 88:60 (35.). Erst in der Schlussphase, als der Giraffencoach seine Youngster Burak Ilhan, Philipp Schneider und Tobias Jahn gleichzeitig ins Spiel brachte, konnte diese noch das Ergebnis verbessern. Die Gastgeber hatten das Spiel aber längst im Sack und mit diesem deutlichen Sieg auch noch eine eventuelle Vergleichsrechnung bei Punktgleichheit zum Saisonschluß.


Coach Ignjatovic: „Die Franken haben verdient gewonnen. Ihre Reboundhoheit, der neue Ami Henderson und die stabilen Dreier waren die äußeren Zeichen ihrer Überlegenheit.“ Mit einem Körbedurchschnitt von 82,6 zu 90,4 aus den ersten neun Spielen wissen die Giraffen, dass ihr Hauptübel mal wieder in ihrer Verteidigung liegt. 90,4 Gegenkörbe fordern zu intensiver Veränderung auf.


Es spielten für den TV Langen: Bryce Burch (20), Mike Baron (13/1), Koray Karaman (12/2), Barth (11), Ty Harrelson (8/2/6 Assists), Tobias Jahn (4), Sebastian Adeberg (3), Mirko Damjanovic, Burak Ilhan, Philipp Schneider.


TSV Tröster Breitengüßbach: Henrik Gese (23/5 Dr.), Brian Boxler (18/14 Reb.), Sebastian Betz (16/4 Dr.), Duez Henderson (11), Michael Schröder (10), Felix Ferner (6), Max Weber (6/1 Dr.), Raymund Hasler (2), Alexei Bondar, Tobias Hosper.


Aus der Teamstatistik:

Feldwürfe: Breit. 48% Langen 44%

Dreier: 50% zu 29%

Freiwürfe: 61% zu 63%

Rebounds: 45 zu 28

Turnover: 13 zu 15

Fouls : 18 zu 23