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"Ich habe meinen Horizont erweitert"

Pascal Roller kämpft ums Halbfinale(Montag, 04. Juni 2007 von Marc Rybicki)


Für Pascal Roller ist das "Auslandssemester" bei Angelico Biella beendet. Bei einer Pressekonferenz in "Basketball City", dem Leistungszentrum der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, sprach der Nationalspieler von seinen Erlebnissen in Italien und äußerte sich auch über seine Zukunftsplanung.


"Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht definitiv sagen, ob ich nächstes Jahr in Frankfurt spiele. Ich habe die Möglichkeit, in der nächsten Saison noch einmal im Ausland zu spielen. Bezüglich dieser Entscheidung nehme ich mir noch ein paar Wochen Zeit. Es ist natürlich im Interesse des Clubs, so früh wie möglich bescheid zu wissen. Das versuche ich zu berücksichtigen."


Teams aus dem oberen Drittel der italienischen Liga hätten bereits ihr Interesse am flinken Aufbauspieler signalisiert. "Es gibt keine konkreten Angebote, aber Interessensbekundungen."


Rollers primäres Interesse gilt nun erst einmal der Trainerfrage in Frankfurt. "Ich weiß, wo der Club sich konzeptionell hin entwickeln will und kann mich damit identifizieren. Die einzige Unbekannte ist für mich die Position des Head Coaches. Wenn das geklärt ist, weiß ich genau, was mich hier erwartet."


Ein weiteres Engagement in Biella schließt Roller aus. "Biella wird den Etat um 20 Prozent verkleinern müssen und sie haben bereits einen Aufbauspieler über zwei weitere Jahre unter Vertrag. Daher tendieren sie dazu keinen reinen Point Guard, sondern einen Combo-Guard zu verpflichten."


Schon in der Saison gab es eine Anfrage von Khimki Moskau, wo auch Nationalmannschaftskollege Ademola Okulaja spielt. "Das Angebot hätte ich gerne wahrgenommen, da ich zu diesem Zeitpunkt mit meiner Spielzeit in Biella nicht zufrieden war. Doch der Club hat mir keine Freigabe erteilt."


In Biella fand eine Saison "voller Höhen und Tiefen" für Pascal Roller durch das Erreichen der Play-offs doch noch einen schönen Abschluss. "Gerade durch die ordentliche Serie gegen Bologna, in der wir uns als Underdog erst nach fünf Spielen geschlagen geben mussten, habe ich ein sehr erfolgreiches Jahr erleben dürfen. Es war so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Erfahrung, die ich sammeln wollte, habe ich gesammelt."


Sportliches Highlight war der Sieg gegen den Lokalrivalen Varese. "Das war auch noch an meinem Geburtstag. Ich hatte nur einen Fehlwurf, erzielte 25 Punkte und wurde am Ende frenetisch gefeiert."


Die italienischen Fans beschreibt Roller als enthusiastischer, teilweise aber auch sehr viel aggressiver als in Deutschland. "Dort herrscht eine Stimmung, die man sonst nur aus dem Fußball kennt. Man braucht schon manchmal ein paar Bodyguards, wenn man auswärts gespielt hat und die gegnerischen Fans den Bus belagern."


Auch persönlich hat Pascal Roller dazugelernt. "Man bekommt Einblicke in ein fremdes Land, eine neue Kultur. Ich habe italienische Freunde gefunden, zu denen ich weiter Kontakt halten möchte, und meinen Horizont erweitert."


Im Sommer zieht es Roller allerdings nicht ins Ausland. Seinen Urlaub verbringt er in Frankfurt. "Andere Leute verreisen nach Italien - aber da war ich ja jetzt ein Jahr."


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