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Ibrahim Diarra - Karriereende noch kein Thema

(Mittwoch, 31. Januar 2007 von Philipp Wamser)



Ibrahim Diarra kam mit elf Jahren zum Basketball. Damals spielte er zwei Jahre in einer Schulmannschaft, bis er dann für einen Club in seiner Heimat Stockholm aktiv wurde.


Heute ist er der Kapitän der DEUTSCHE BANK SKYLINERS und seine Aufgabe besteht darin, den Teamzusammenhalt zu stärken und zwischen Trainer und Spielern zu vermitteln.


„Wenn Spieler ein Problem haben, über das sie nicht mit dem Trainer reden wollen, können sie zu mir kommen und mit mir darüber sprechen“. Seine engsten Kumpels im Team sind unsere drei deutschen Musketiere Alex King, Nino Garris und Dominik Bahiense de Mello. "Wir treffen uns häufig, spielen Videospiele, reden und haben viel Spaß", so Diarra, der auf dem Feld für seine harte Defense bekannt ist.


Doch obwohl der frühere schwedische Nationalspieler ein guter Verteidiger und Kapitän der Mannschaft ist, sitzt er bei Spielen oft auf der Bank. Diarras Spielzeit beträgt in dieser Saison gerade mal 10:02 Minuten im Schnitt. "Ibi" sieht`s gelassen: " Manchmal spielt man eben mehr und manchmal weniger. Wir haben sehr viele gute Spieler, die alle ihre Einsatzzeit verdienen.“ 


Auch die Neueinkäufe der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, Mike Bauer und Mike Benton, die nicht immer von außen werfen, sondern oft zum Korb ziehen, gefallen ihm sehr gut. „Wir punkten jetzt viel unterm Korb, das ist gut und sehr wichtig. Genau dieser Spielertyp hat uns noch gefehlt“.


Dem weiteren Verlauf der Saison sieht der Schwede mit afrikanischen Wurzeln daher optimistisch entgegen. „Es wäre natürlich schön, den Titel zu gewinnen! Aber das erste Ziel, das es zu erreichen gilt, ist unter die besten acht zu kommen. Wie es weiter geht, wird sich zeigen. Es kann alles passieren“.


Mit seinen 33 Jahren ist "Ibi" zwar der älteste Spieler im Kader - aber ans Aufhören denkt der "Oldie" noch lange nicht! „Ich fühle mich gut und solange mein Körper mitspielt sehe ich keinen Grund aufzuhören."


Vor allem den Applaus der Fans würde der 1,96 Meter große Guard vermissen. Diarra liebt das Bad in der Menge nach jedem Heimspiel und hat auch auf den Partys der "Skybembels" immer ein offenes Ohr für seine Anhänger. "Ohne unsere Fans wären wir nichts. Sie unterstützen uns großartig, auch wenn es einmal nicht so gut läuft." 


Da das Ende seiner Basketballkarriere für ihn noch in weiter Ferne liegt, hat Ibrahim Diarra auch noch keine konkreten Zukunftspläne geschmiedet. „Vielleicht werde ich später einmal als Coach arbeiten. Aber ich habe mir noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht.“