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Harrelson und Barth führten Giraffen zum ersten Saison-Sieg

(Samstag, 22. Oktober 2005 - Pressemitteilung TV Langen)


TV Langen – USC Freiburg 82:79 (12:18, 24:24; 22:25, 24:12)


Was es im basketball selten gibt, das gab es an diesem Tag zweimal in zwei Spielen: Zuerst foulte Sebastian Barth Freiburgs besten Dreierwerfer John Thomas drei Sekunden vor dem Schlusspfiff bei drei Punkten Vorsprung, damit dieser nicht mehr durch Dreierwurf ausgleichen konnte. So verwandelte John Thomas nur seine beiden Freiwürfe zum 80:79 und die Giraffen machten nach langem Paß von Ty Harrelson auf Mirko Damjanovic mit 82:79 den Sack zu.


Vier Stunden später in der Frankfurter Festhalle die gleiche Situation. Nach großartigem Kampf hatten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS das Spiel fast gewonnen, führten mit drei und Alex King hätte den Bonner Angriff mit Foul stoppen müssen. Das verpasste er und die Bonner glichen mit Dreier drei Sekunden vor dem Schlusspfiff aus, gewannen dann in der Verlängerung.


Für das Spiel in Langen galt ansonsten: In der ersten Halbzeit viel Krampf auf beiden Seiten, aber in der zweiten Halbzeit haben sich die Giraffen den Sieg mit ihrem Kampfgeist verdient.


Bereits acht Balverluste hatten die Giraffen nach den ersten zehn Minuten, lagen mit 12:18 hinten. Einzig Koray Karaman schien richtig da zu sein, traf seine Würfe und kämpfte. Die Gäste hätten den Sack längst zu machen müssen, vertendelten aber selbst viele Bälle oder schlossen unkonzentriert ab (32% Wurfquote aus dem Feld). Die Giraffen übertrafen sie noch negativ mit sogar nur 31%.


Im zweiten Viertel nahm die Langener Konzentration zwar zu und die Ballverluste ab, aber ein richtig schönes Spiel wurde es bis zur Pause (36:42) nicht.


In der Halbzeitpause hatte Giraffencoach Ignjatovic seine Mannschaft wachgerüttelt. Ty Harrelson und Sebastian Barth übernahmen zunehmend die Führungsrollen, brachten ihr Team durch konzentriertes Spiel im Angriff ran. 42:45 stand es nach Barths erstem Dreier. Aber bei den Gästen lief derweil John Thomas heiß, traf nach zwei Dreiern vor der Halbzeitpause drei weitere Dreier nacheinander und sein Team zog wieder weg. 58:67 stand es nach dem dritten Viertel. Thomas hatte bereits 24 Punkte auf seinem Konto.


Jetzt reichte es Coach Ignjatovic. Er ordnete Box-and-one an, also eine kombinierte Raumdeckung von vier Spielern mit Manndeckung von Thomas durch zunächst Sebastian Adeberg. Und die Gäste zeigten Wirkung. Thomas war seltener anspielbar und verzichtete immer öfter auf eigene Wurfversuche. Einen Superjob machten dabei in der Defense vor allem Sebastian Adeberg und nach ihm Philipp Schneider.


Und als der bis dahin gut Regie führende Charalambos Douloudis in der 32. Minute mit dem 4. Foul bei 60:70 auf die Bank geholt wurde, riß endlich der Faden bei Freiburg, fanden die Pässe von Ty Harrelson den Weg zu Bryce Burch, und dieser traf endlich auch den Korb, was ihm vor der Pause nur zweimal gelungen war. So verkürzte Burch mit acht Punkten in Folge auf 70:72 und dem an diesem Abend erneut gut aufgelegten Sebastian Barth gelang mit zwei Freiwürfen der Ausgleich zum 72:72 (36.) und wenig später erneut mit Freiwürfen die erste Giraffenführung zum 75:74 (38.). Nils Menck konterte per Dreier zum 75:77 (39.), Philipp Schneider behielt die Nerven an der Freiwurflinie (77:77), Bryce Burch traf zum 79:77.


Nach Fehlwurf von Thomas gegen den aufmerksam verteidigenden Schneider vergab Harrelson einen schwierigen Wurf, darauf erneut Thomas ohne Erfolg, der es jetzt zwingen wollte. Beim Rebound sechs Sekunden vor Schluß wurde Koray Karaman gefoult, traf einen Freiwurf zum 80:77, ehe das entscheidende Foul zur rechten Zeit von Sebastian Barth an John Thomas folgte (siehe oben).


Für den TV Langen spielten: Sebastian Barth (22/1 Dreier), Bryce Burch (20, davon 16 in der 2. Hz.), Ty Harrelson (18/1/8 Assists), Koray Karaman (8/1), Sebastian Adeberg (6), Philipp Schneider (6), Mirko Damjanovic (2), Mike Baron, Burak Ilhan, Tobias Jahn (n.e.)


USC Freiburg: John Thomas (28/5), Charalambos Douloudis (15/1), Nils Menck (11/1), David Gardner (10), Peter Holubek (6/2), Konstantin Karamatskos (5), Christoph Roquette (4), Jef Tomesch, Bojan Atanasoski (n.e.).


Aus der Statistik:

Feldwürfe: Langen 46%, Freiburg (47%

Dreier: 21 zu 47%

Freiwürfe: 70 zu 86%

Rebounds: 39:30

Turnover: 19 zu 19

Fouls 23:24


Am Mittwoch wartet Bayreuth auf die Giraffen


Zum Nachholspiel vom 4. Spieltag reist der TV Langen am kommenden Mittwoch nach Bayreuth. Die Franken bezogen zwar im Pokal in Ulm mit 67:97 eine deutliche Niederlage, gehören aber nach gutem Saisonstart zu den stärker eingeschätzten Teams der "Jungen Liga". "Wir werden kämpfen und wollen an die 2. Halbzeit vom Freiburg-Spiel nahtlos anknüpfen," hofft Giraffencoach Franki Ignjatovic auf ein gutes Spiel seiner jungen Mannschaft.


Sebastian Adeberg wird dabei ebenso fehlen wie die beiden Doppellizenzspieler der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die derzeit aufgrund der großen Verletzungsprobleme beim Frankfurter Erstligisten voll gefordert werden. Offen ist auch noch, ob Center Lars Matzerath die weite Fahrt mitten in der Woche wird mitmachen können.