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Letztes Spiel: 82:81 So 12.05. vs Gießen Bericht

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Will die Juniors vor eigenem Publikum zum Klassenerhalt dirigieren: Point Guard Falko Theilig blickt nach vorne

Größenvorteile nicht ausgenutzt - Berlin gleicht Serie aus

Auf heimischem Boden und vor heimischen Fans den entscheidenden Sieg in der Play-Down-Runde zu landen, ist um einiges schöner. Mit einer knappen 74:79-Niederlage gegen Alba Berlin kehren die FRAPORT SKYLINERS Juniors aus der Hauptstadt heim.

In der Serie steht es nun unentschieden, ein "Do-or-Die"-Spiel am kommenden Samstag (24.03.2012, 16.00 Uhr) bringt die Entscheidung über den Klassenerhalt.
"Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen", berichtet Cheftrainer Klaus Mewes nach Spielende und auch Nachwuchscenter Tim Oldenburg gibt an, dass die Hessen die ersten Minuten etwas verschlafen angingen und gleich einem Rückstand hinterher laufen mussten. Die Albatrosse kamen vor rund 300 Zuschauern in der altehrwürdigen Max-Schmeling-Halle ins Laufen, vor allem Sebastian Fülle war mit 28 Punkten, darunter fünf 3-Punkte-Würfen, nicht zu stoppen. "Wir haben unsere Größenvorteile nicht ausgespielt und den Ball nicht ans Brett bekommen", so Mewes weiter. Die Inside-Spieler Tim Ohlbrecht, Demetrius Jemison oder Danilo Barthel kamen zu selten in aussichtsreicher Position an den Ball - auch weil Berlin, ähnlich wie in Spiel eins, in der Zonen-Verteidigung viel Druck ausübte.

Die FRAPORT SKYLINERS Juniors, gut vorbereitet in das Spiel gegangen und bereits Samstag in Berlin angereist, mussten weiterhin auf ihren verletzten Kapitän Fabian Franke verzichten. Seine Fußverletzung lässt einen Einsatz aktuell nicht zu. Ob der athletische Flügelspieler beim alles entscheidenden Heimspiel eingreifen kann, ist noch offen. "Fabian hat uns natürlich mit seiner Physis, aber auch mit seinen offensiven Fähigkeiten als Waffe gefehlt", so Trainer Mewes, der hofft, dass der Doppellizenzspieler am Samstag das Trikot überstreifen kann. Bis zur Halbzeit hatten die Gastgeber 43 Punkte erspielt, zu viel für den Geschmack des Trainer-Duos Klaus Mewes & Andreas Bob. "Wir haben die Kontrolle in der Defense verloren", diktierten die beiden später in die Blöcke der Journalisten.
 
Doch wir würden uns nicht im Abstiegskampf befinden, wenn sich die Frankfurter aufgegeben hätten: Mit unbändigem Willen, viel Kampf und einem pfeilschnellen Aufbau-Spieler Falko Theilig kamen die Juniors in der zweiten Halbzeit aus der Kabine und machten 20 Punkte wett - plötzlich leuchtete eine knappe Frankfurter Führung von der Anzeigetafel. Das Spiel schien gekippt, das Momentum klar auf Seiten der Gäste. "Wir haben in der entscheidenden Phase sieben Ballverluste gehabt und bei unseren guten Korbaktionen wenig Pfiffe von den Schiedsrichtern bekommen", erklärt Mewes. Zu oft fehlte die Konzentration in dieser spielentscheidenden Phase. "Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet", gab auch Center Tim Oldenburg zu Protokoll - Berlin fuhr den Heimsieg am Ende sicher nach Hause und bereitete somit alles für ein alles entscheidendes drittes Spiel auf Frankfurter Boden vor.

"Wir werden bereit sein und freuen uns, dass das Spiel zu Hause ist. Dort haben wir sehr gute Karten", gibt sich Mewes optimistisch. "Jetzt geht es um die Wurst. Wir werden hart trainieren und mit den Zuschauern im Rücken die Serie für uns entscheiden", schiebt Tim Oldenburg hinterher.

Die Zahlen zum Spiel in Berlin

Infos zum Heimspiel:

Das entscheidende Play-Down-Heimspiel gegen Alba Berlin findet am kommenden Samstag, den 24. März 2012 um 16.00 Uhr in Basketball City Mainhattan (Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt) statt. Die Halle öffnet 60 Minuten vor Spielbeginn, Tickets gibt es an der Tageskasse. Für alle Vereinsmitglieder des FRAPORT SKYLINERS e.V. sowie für alle Dauerkarten-Inhaber der Profis und Fanclub-Mitglieder der Skybembels heißt es an diesem Spieltag "Eintritt frei".