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FRAPORT SKYLINERS wollen zurück in die Erfolgsspur

Am kommenden Montag, den 27. Dezember, haben die FRAPORT SKYLINERS die NINERS Chemnitz zu Gast. Sprungball zur Partie des 13. Spieltags ist um 19 Uhr.

Karten für die Partie sind nicht nur ein spontanes Weihnachtsgeschenk, sondern auch noch erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de/tickets und die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Während des Spiels und bereits vor der Halle gilt die 2G+ Regel – Alle Informationen zu den Hygienevorschriften gibt es >>HIER<<

Stimme zum Spiel

Diego Ocampo (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Chemnitz ist derzeit gut in Form. Sie konnten ihre letzten zwei Partien gewinnen und stehen daher bei einer guten Bilanz von 7:4. Sie haben erfahrene und talentierte Spieler in ihren Reihen, die in der Lage sind, aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten Vorteile zu generieren. Defensiv spielen sie mit viel Aggressivität und Aktivität, aber sind dennoch sehr strukturiert und taktisch eingestellt.“

Kaderupdate FRAPORT SKYLINERS

Matt Haarms fällt mit einem Bänderriss für voraussichtlich vier bis sechs Wochen aus. Der Big Man verletzte sich beim letzten Spiel gegen Weißenfels nach einer Block-Aktion.

Gut stehen indes die Chancen, dass Brancou Badio nach überstandenem Muskelfaserriss wieder zurück ins Team kehrt. Bei Aufbauspieler Donovan Donaldson (Leistenprobleme) ist der Einsatz offen, bei Will Cherry (Muskelfaserriss) eher unwahrscheinlich.

Tausendsassa, Publikumsliebling und Kapitän - Quantez Robertson

Ausgangslage und Formkurve

Nach dem starken Heimsieg gegen Crailsheim mussten die FRAPORT SKYLINERS zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken. Im vergangenen Heimspiel gegen Weißenfels (68:89) gelang den Frankfurter sowohl offensiv als auch defensiv zu wenig. Ohne die verletzten Aufbauspieler Cherry, Badio und Donaldson fehlten Kreativität und Ballsicherheit im Offensivspiel. Vor der Jahreswende stehen am kommenden Montag (27.12) und nächsten Donnerstag (30.12) nochmals zwei wichtige Heimspiele gegen Chemnitz und Heidelberg an. Zum Auftakt in das neue Jahr 2022 steht dann das Hessenderby in Gießen vor der Brust (02.01.). Reichlich Gelegenheit also, um wieder in die (Erfolgs-) Spur zu kommen.

Die Chemnitzer stehen sportlich sehr gut da und besetzen nach elf Spieltagen einen Playoff-Platz. Allerdings haben sie derzeit auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen Bamberg waren insgesamt nur sieben Spieler in der Rotation. Dennoch gewann das Team von Rodrigo Pastore mit 106:94 und holte dementsprechend den siebten Sieg. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt im letzten Jahr gehören sie bislang zu den Überraschungsmannschaften in dieser Spielzeit. Vier aus den letzten fünf Ligaspielen konnten die Sachsen zuletzt gewinnen, lediglich in Berlin musste man sich deutlich geschlagen geben (83:62). Im Pokal sorgten die Chemnitzer ebenfalls für eine Überraschung, als man im Achtelfinale den großen Favoriten aus München (85:80) bezwang und sich somit für das MagentaSport BBL Pokal TOP FOUR (19./20. Februar 2022) qualifizierte.

Allerdings plagen die Chemnitzer im Moment ganz eigene Sorgen: Denn bei zwei Spielern wurde in den vergangenen Tagen ein positiver COVID-19-Befund festgestellt. Sechs Spieler befinden sich daher in diesen Tagen in Quarantäne.

Zwei Schlüsselstatistiken zum Spiel

  • Über Kampf, Leidenschaft und Rebounds zum Sieg – Der Rebound ist im Verlauf der Saison zur echten Stärke der FRAPORT SKYLINERS geworden (36,8 Rebounds Pro Spiel - Top 3 in dieser Kategorie). Chemnitz gehört mit 35,8 Rebounds im Schnitt ebenfalls zu den besseren Mannschaften. Das Duell an den Brettern wird spannend und durchaus spielentscheidend.
  • Es könnte Dreier regnen – Beide Mannschaft sind nicht scheu von außen und nehmen daher viele Abschlüsse aus dem Dreierbereich (Frankfurt 24,8 pro Spiel / Chemnitz 26,9 – beide in den Top 10). Effizienz ist das Stichwort – gegen Weißenfels konnten die Frankfurter einige gute Wurfmöglichkeiten nicht nutzen (14 % - 3P%, bei einem Saisonschnitt von 32,3%)
Jamel McLean legte bei seinem Debut im Frankfurt Trikot 12 Punkte und 5 Rebounds auf

Kaderinfo Chemnitz

Die Gäste aus Chemnitz konnten nach dem Aufstieg 19/20 in der vergangenen Saison den Klassenerhalt sichern. In der Off-Season musste man Leistungsträger wie Marcus Thornton (medi Bayreuth), Filip Stanic (s.oliver Würzburg), Terrell Harris (Crailsheim Merlins) und George King (Los Angeles Clippers) abgeben. Im Gegenzug sicherten sich die Sachsen die Rechte von Darion Atkins (Fethiye Belediye), Mindaugas Susinskas (Prienai Cbet), Frantz Massenat (Saski Baskonia) und Nelson Weidemann (FC Bayern München). Wichtige Stützen im Team wie Malte Ziegenhagen, Niklas Wimberg und Jonas Richter konnten gehalten werden. Cheftrainer Rodrigo Pastore ist bereits seit 2015 an der Seitenlinie tätig.

Im Spotlight

Nach dem Ausfall von Matt Haarms wird die Leistung von Jamel McLean und Lorenz Brenneke von Bedeutung sein. Jamel hat im ersten Spiel für die FRAPORT SKYLINERS seine Offensivstärken gezeigt (12 Punkte – 4/7 aus dem Feld). Er kann im Low-Post für sich selbst kreieren und dementsprechend einen großen Einfluss in der Offensive haben. Beim Kampf um die Rebounds muss vor allem Lorenz Brenneke übernehmen. Der 21-Jährige holt pro Spiel 5,3 Rebounds und muss besonders im Duell gegen Darion Atkins dominant in der Zone auftreten.

Erst zwei Spiele für Chemnitz gemacht, aber jetzt schon absoluter Leistungsträger im Team ist Trent Lockett. Der vielseitige Flügelspieler konnte bei seinem Debüt in Gießen 13 Punkte und 6 Rebounds verbuchen und explodierte gegen Bamberg für 31 Punkte! Der 1.96 Meter große Amerikaner kennt die Liga bereits aus seiner Zeit in Braunschweig (2914/15), hat viel von der Welt gesehen und wird sich am Montag mit Frankfurts Verteidigungsminister Quantez Robertson beschäftigen dürfen.

DIE NÄCHSTEN SPIELTERMINE

  • Donnerstag, 30.12 um 19 Uhr zu Hause gegen Heidelberg
  • Sonntag, 02.01.22 um 15 Uhr Hessenderby in Gießen
  • Sonntag, 09.01.22 um 15 Uhr zu Hause gegen Oldenburg
  • Samstag, 15.01.22 um 18 Uhr in Göttingen
  • Sonntag, 23.01.22 um 15 Uhr zu Hause gegen Würzburg