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FRAPORT SKYLINERS wollen mit geschlossener Mannschaftsleistung in Würzburg überzeugen

Am kommenden Sonntag, den 21. November, müssen die FRAPORT SKYLINERS auswärts bei s.Oliver Würzburg ran. Sprungball zur Partie des 8. Spieltags ist um 20:30 Uhr in der s. Oliver Arena. Das Spiel gibt es live bei MagentaSport zu sehen.

Stimme zum Spiel

Diego Ocampo (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Uns erwartet am Sonntag ein sehr schwieriges Spiel in Würzburg. Sie konnten bisher alle drei Heimspiele gewinnen und konnten mit Schnelligkeit und Vielseitigkeit in diesen Heimspielen viele Punkte erzielen. Neuzugänge wie Johnson und Gielo konnten der Mannschaft viel Stabilität geben. Wir wissen, dass es eine Halle mit toller Atmosphäre ist und die Fans das Team nach vorne peitschen kann. Deshalb müssen wir dieses Spiel sehr fokussiert angehen und zu jederzeit konzentriert sein."

Ausgangslage und Formkurve

Nach dem ersten Saisonsieg mussten die FRAPORT SKYLINERS zuletzt im umkämpften Ligaheimspiel gegen Bamberg eine Niederlage einstecken. Dabei zeigte das Team vor allem in der zweiten Halbzeit eine vielversprechende Leistung. Doch wie es bei jungen Teams gerne mal ist, konnte der Trend beim Pokalviertelfinale in Braunschweig nicht fortgesetzt werden. Formschwankungen gehören zum Entwicklungsprozess dazu, doch wird es umso wichtiger sein, Stabilität ins eigene Spiel zu bekommen, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen.

Die Würzburger konnten im Nachholspiel vor zwei Wochen ein Ausrufezeichen setzen, als man zu Hause den großen Titelfavoriten aus München deutlich schlagen konnte (90:70). Am vergangenen Liga-Spieltag jedoch verloren die Unterfranken auswärts in Bonn (87:79) und stehen nach sieben Spieltagen mit einer Bilanz von 3 Siegen und 4 Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz. Im Pokalviertelfinale mussten sie sich am vergangenen Wochenende in einer umkämpften Partie Crailsheim geschlagen geben (82:79).

Kaderupdate FRAPORT SKYLINERS

Ob Quantez Robertson in Würzburg aufläuft, wird kurzfristig entschieden.

Die 3 Schlüsselstatistiken zum Spiel

  • Einschließlich mit dem Pokalspiel in Braunschweig war in den vergangen Ligaspielen besonders der schlechte Start in eine Partie auffällig. In den letzten sechs Spielen wettbewerbsübergreifend verlor man fünfmal das Auftaktviertel. In Ulm stattdessen trat das Team von Beginn an beherzt auf und konnte das erste Viertel für sich entscheiden -Endergebnis bekannt.
  • Beide Mannschaften tun sich im bisherigen Saisonverlauf schwer, gute Würfe herauszuspielen und rangieren daher Kopf an Kopf in der Kategorie – Frankfurt (58,0 Wurfversuche pro Spiel) / Würzburg (58,6 im Schnitt). Zudem nehmen die Unterfranken mit 19,3 Versuchen im Schnitt die wenigsten Würfe von der Dreipunktelinie (Trefferquote 35,6%). Die FRAPORT SKYLINERS nehmen dagegen fünf Versuche pro Spiel mehr von außen und treffen diese ebenfalls solide mit 34,3 %.
  • Da Würzburg vor allem in der Mitteldistanz und unter dem Korb stark ist, könnte das Duell unter den Brettern wieder mal ein Schlüssel zum Sieg sein. In Sachen Rebounds und Blocks sind beide Teams auf Augenhöhe (Frankfurt 33,9 Rebounds pro Spiel / Würzburg 35,1 Rebounds). Bei der Blockstatistik belegen beide einen Platz in der Top 5 der Liga (Frankfurt 3,3 Blocks im Schnitt / Würzburg (3,6 Blocks). Es gilt: unter dem Korb dagegenzuhalten und die Zone zu dominieren

Kaderinfo Würzburg

Es gab viele Veränderungen vor der Saison im Kader der Würzburger, die auch zuletzt nochmals auf dem Transfermarkt tätig waren. Mit Tomasz Gielo verpflichtete man vor kurzem einen Big-Man mit internationaler Erfahrung und einem gefährlichen Wurf von außen. In vier absolvierten Ligaspielen traf er bei vier Versuchen pro Spiel den Dreier zu 68,8%. Der aktuelle Topscorer Desi Rodriguez kam im Sommer vom Ligakonkurrenten Ludwigsburg und übernimmt zusammen mit Gielo das Scoring von der Bank (14,4 Punkte). Die Neuzugänge Aigars Skele, Craig Moller, Filip Stanic und William Burford standen bislang in allen sieben Partien in der Startformation und werden dabei meist von Cameron Hunt unterstützt (6x Starting Five).

Ein bekanntes Gesicht steht ebenso im Kader: Alex King – der mittlerweile 36-Jährige trug insgesamt sechs Jahre das Frankfurter Trikot und war Teil unserer Meistermannschaft 2004. Der ehemalige deutsche Nationalspieler steht derzeit bei 622 BBL Spielen und führt damit die Liste vor Rickey Paulding (Oldenburg - 558 Spiele) an. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit ihm.

Youngstar Len Schoormann spielte in Braunschweig groß auf

Im Spotlight

Da Würzburg besonders in Person von Desi Rodriguez viele Abschlüsse unter dem Korb und rund um die Zone sucht, wird eine druckvolle Defensive zwingend notwendig sein. Mit Len Schoormann hat man einen guten Verteidiger, der viel Druck ausüben kann, in den eigenen Reihen. Zudem konnte Len im Pokalspiel gegen Braunschweig sein Career-High mit 20 Punkten aufstellen und überzeugte in den vergangenen Wochen an beiden Seiten des Parketts. Der erst 19-Jährige sieht in dieser Spielzeit im Schnitt 26 Minuten und legt dabei 8 Punkte, 2 Rebounds und 1,6 Steals pro Spiel auf. Er zeigt bislang, dass er auch in dem jungen Alter schon eine wichtige Rolle einnehmen und dem Team helfen kann.

Desi Rodriguez ist ein athletischer Spieler, der seine Stärken besonders beim Zug zum Korb hat und von der Mitteldistanz und in der Zone mit 71% hochprozentig abschließt. Der Dreier allerdings ist in dieser Saison mit 22% und 1,8 Wurfversuchen pro Spiel noch keine Waffe. Neben seinen Scorer-Fähigkeiten ist Rodriguez ein bärenstarker Rebounder. Im Schnitt sammelt der Flügelspieler 5,9 Rebounds und ist besonders am Offensiven Brett kaum zu stoppen (2,3 Offensive Rebounds im Schnitt).