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FRAPORT SKYLINERS sind trotz 73:66 Niederlage in Bayreuth „auf dem richtigen Weg“

Zum dritten Testspiel der Saisonvorbereitung 2020/21 ging es für die FRAPORT SKYLINERS zu medi bayreuth. Erneut muss das Team von Headcoach Sebastian Gleim auf das Quintett Richard Freudenberg (Fuß), Konstantin Konga (Oberschenkel), Michael Kessens (Oberschenkel), Emmanuel Lecomte (Rippe) und Matt Mobley verzichten. Ging die erste Partie in die Verlängerung (88:92 für Bayreuth), entwickelt sich auch diese Partie zu einer engen Kiste. Viele Läufe auf beiden Seiten sorgen für Spannungsmomente. Doch anders als im Hinspiel fallen insgesamt deutlich weniger Punkte. Der Fokus beider Teams liegt auf der Verteidigung (14:16 – 21:11 – 16:18 – 22:21). Angeführt von Jon Gudmundsson (15 Pkt) erspielen sich vier weitere Frankfurter eine zweistellige Punkteausbeute (Len Schoormann und Rasheed Moore 12; Quantez Robertson 11; Marco Völler 10).

Stimme zum Spiel

Sebastian Gleim (Headocach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben wieder einen starken Spirit gezeigt. Am Ende waren es unsere eigenen Unkonzentriertheiten, die den Unterschied gemacht haben. Das bedeutet allerdings, dass wir es selber in der Hand haben, weiter besser zu werden. Und das jeden Tag. Nun gilt es, die wieder dazukommenden und neuen Spieler schnell und gut zu integrieren, uns zu erholen und die Angeschlagenen optimal im Regenerationsprozess zu unterstützen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

>>Die vollständige Statistik zum Spiel<<

Spielverlauf

Bayreuth startet deutlich besser in das Spiel als in der ersten Begegnung am vergangenen Sonntag und geht mit 14:4 in Führung (8. Minute). Headcoach Sebastian Gleim versucht in einer Auszeit dem Team ein wenig Ruhe und eine neue Marschroute mit auf den Weg zu geben. Und die kurze Atempause zeigt Wirkung, denn nach Dreipunktespiel von Quantez Robertson und zwei Dreiern von Len Schoormann steht es auf einmal 14:13 (10.). Ein weiterer Dreier von Jon Gudmundsson vollendet den 12:0 Lauf und den Führungswechsel zum Viertelendstand von 14:16.

Die Verteidigung der FRAPORT SKYLINERS scheint die ersten Effekte der Trainingseinheiten zu zeigen. Immer wieder ist eine Frankfurter Hand im Passweg oder an der richtigen Stelle zu finden. Indes wird offensiv weiterhin teamorientiert und passfreudig gespielt, so dass es zum 14:20 (13.) Zwischenstand kommt. Nun zeigt allerdings eine Bayreuther Auszeit Wirkung und gestaltet das Spielgeschehen wieder zu Gunsten der Gastgeber – 30:22 (17.). Vor allem durch Ballverluste macht es sich die junge Frankfurter Mannschaft selber schwer. Erneut gehen die letzten Punkte des Viertels per Dreier an Frankfurt, dieses Mal gelingt der Treffer Rasheed Moore. Doch holt er dieses Mal nicht die Führung, sondern verkürzt den Rückstand auf 35:27. Statistische Randnotiz: Lediglich drei Freiwürfe bekommen die FRAPORT SKYLINERS in den ersten 20 Minuten zugesprochen. Immerhin werden alle drei getroffen.

Immer wenn die FRAPORT SKYLINERS eine gute Aktion zeigen, findet Bayreuth die passende Antwort. Exemplarisch folgende Sequenz: Rasheed Moore mit dem Dreier zum 37:32 und direkt im Gegenzug der erfahrene Bastian Doreth mit dem gleichen Kunststück – 40:32 (25.). Mutig und beherzt arbeitet sich die junge Riege um Len Schoormann, Maxi Begue, Jordan Samare und Bruno Vrcic mit jeder Minute an das Niveau der easyCredit BBL ran und zeigt auch in diesem Spiel, dass mit ihnen zu rechnen sein wird - 46:43 (28.). Der Blick auf die Freiwürfe verrät: Im dritten Viertel standen die Frankfurter häufiger an der Linie, als in den ersten 20 Minuten: 6/7 Würfe. Bis zum Ende des Viertels bleiben die FRAPORT SKYLINERS, auch dank der Freiwürfe, dran - 51:45.

Sich Punkt um Punkt rankämpfen, von Offensive zu Defensive immer nur Schritt für Schritt denken und so den Rückstand verkürzen. Diese Vorgehensweise gelingt im vierten Viertel gut - 54:51 (33.). Vor allem Jon Gudmundsson schaltet zur Mitte des Viertels einen Gang hoch, erzielt schnelle fünf Punkte und verkürzt auf 58:56 (35.). Aber das kann auch ein Veteran wie Bastian Doreth. Die Bayreuther Identifikationsfigur versenkt zwei Dreier binnen weniger Momente und stellt wieder eine höhere Führung für seine Farben her – 68:60 (37.). Und erneut verfehlen eine Auszeit, die Atempause und die Ansagen von Headcoach Sebastian Gleim ihre Wirkung nicht. Unmittelbar im Anschluss verwandeln nämlich Quantez Robertson und Jon Gudmundsson ihre Dreier, während die Defensive herzlich gerne zupackt - 68:66 (39.). Doch kurz vor Ende der Partie trifft dann auch Bayreuths Ryan Woolridge den weiten Dreier und die letzten Frankfurter Angriffe bringen nichts Zählbares mehr. Endstand des dritten Testspiels: 73:66. 

Die nächsten Testspieltermine

Di, 29.09. / Würzburg
Sa, 03.10. / Gießen
So, 04.10. / noch offen - Bonn oder Hagen
So, 11.10. / @ Crailsheim