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FRAPORT SKYLINERS nicht konzentriert genug gegen Bamberg

Pomadig ist das Wort, um das Spiel der FRAPORT SKYLINERS in der ersten Halbzeit gegen Brose Bamberg am besten zu beschreiben. Erst im dritten Viertel wachen die Frankfurter vor 3800 Fans auf und sorgen dafür, dass der deutliche Vorsprung der Gäste etwas zusammenschmilzt. Jedoch ist die Hypothek aus den ersten beiden Viertel zu groß und die eigene Defensivarbeit nicht erfolgreich genug, um den Heimsieg zu erringen (15:28 - 20:26 – 28:21 – 16:22). Bei der 83:100 Niederlage nicht mitwirken konnten Aufbauspieler Isaiah Washington (leicht angeschlagen; Hüfte), dazu die beiden Big Men Alexander Richardson (Knöchel) und Lorenz Brenneke (Adduktoren). Frankfurter Topscorer wurde Aufbauspieler JJ Frazier mit 21 Punkten.

 

Nächstes Spiel

Vor der Unterbrechung der Saison durch das Pokalwochenende und das Nationalmannschaftsfenster geht es direkt am kommenden Dienstag für die FRAPORT SKYLINERS noch mal zum Auswärtsspiel nach Oldenburg. Sprungball ist um 20:30 Uhr, live zu sehen bei MagentaSport.

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wo soll ich anfangen? Erst mal Glückwunsch an Bamberg, sie haben richtig guten Basketball gespielt und uns mit ihrer Switching Verteidigung große Probleme bereitet. Wenn man aber in einem Viertel 28 Punkte kassiert und dabei nur ein Foul begeht, dann spricht das schon Bände. Unser Kampfgeist und unsere Konzentration waren einfach nicht da. Wir müssen einige Spieler zu viele Minuten spielen lassen, irgendwann ist der Tank dann einfach leer. Aber das darf keine Ausrede sein."

Oren Amiel (Headcoach, Brose Bamberg): „Wir sind sehr gut in das Spiel gestartet und haben uns direkt das Selbstvertrauen aufgebaut, um auch schwere Würfe zu treffen. Auch in Phasen, in denen Frankfurt wieder rangekommen ist, haben wir Ruhe bewahrt und unser Spiel gespielt. Für uns war es ein wichtiges Spiel, um den Anschluss an die Playoffs zu halten. Ein großer Dank geht auch an unsere Fans, die uns auch auswärts viele Liebe entgegengebracht haben. Jetzt müssen wir uns für das schwere Auswärtsspiel in Ulm vorbereiten.“

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Erste Fünf – Immer wieder mal eine neue Formation, die Headcoach Geert als erstes ins Rennen wirft. Dieses Mal teilen sich JJ Frazier, Laurynas Beliauskas, Quantez Robertson, Lukas Wank und Matt Haarms die Ehre.

Viertel 1 – Heißer Start, einseitig heißes Ende - 15:28

Zwar gehören die ersten Treffer des Spiels den Gästen, aber auch die Hausherren legen im Anschluss nach und zeigen dazu defensive Präsenz – 5:2 (2. Minute). Die Dreier scheinen auf beiden Seiten fallen zu wollen. JJ Frazier erhöht von der Außenlinie auf 8:5 (4.), aber Bamberg dreht den Hitzeregler von der Dreierlinie noch mal höher und wirft sich zum 8:16 (6.). Das Frankfurter Spiel scheint unter der aufkommenden Hitze Probleme zu haben, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Leichte Ballverluste, offensive Rebounds der Gäste und eigene Fehlwürfe, ständige, ungebetene Begleiter dieser Saison, schleichen sich gehäuft ein. So kommt es nach dem ersten Viertel zum Stand von 15:28.

Die Bamberger Dreier sind im ersten Viertel nicht zu stoppen. Sechs Treffer bei zehn Versuchen sind eine sehr gute Ausbeute. Dass die auch mit insgesamt neun Assists herausgespielt wurden, spricht (leider) für das Offensivspiel der Gäste.

Viertel 2 – Defensiv nicht auf der Höhe – 20:26

Die Defensive muss das große Gesprächsthema der Viertelpause gewesen sein. Zu einfach kamen die Gäste im ersten Durchgang zu Punkten. Doch Bamberg denkt gar nicht daran, das mittlerweile glühend heiße Dreierhändchen abkühlen zu lassen – 22:33 (13.). Auf der Gegenseite wird aufgrund der ständigen Reibung an der Außenseite nur der Ring wärmer, ohne aber Verwertbares abzugeben – 22:37 (16.). Das Einzige, was in der Süwag Energie ARENA im weiteren Viertellauf lauter ist, als das unermüdliche Trommeln im Fanblock, sind die Freudenschreie der Bamberger Spieler nach einfachen Punkten. Entsprechend deutlich fällt der Halbzeitstand aus – 35:54.

Nicht nur beim Spielstand ist der Abstand jetzt schon deutlich. Auch bei den Rebounds ist das Team von Headcaoch Geert Hammink unterlegen. Zehn Rebounds landen in Frankfurter Händen. Ganze 23 bei den Gästen.

Daraus ergeben sich auch immer wieder mehr Möglichkeiten für neue Bamberger Angriffe. 27 Würfen auf Frankfurter Seite stehen 35 auf Bamberger Seite gegenüber.

Viertel 3 – Auf einmal platzt der Knoten – 28:21

Eine Minute gespielt, fünf Frankfurter Punkte erzielt, defensiv alles sauber gehalten. Wenn es in dem Tempo weitergeht, kann es was werden mit dem sensationellen Comeback – 40:54 (21.). Bamberg braucht einen Moment, schüttelt sich aber in einer Auszeit wieder wach und bewahrt die knapp 20 Punkte Führung – 48:67 (26.). Kapitän Lukas Wank sorgt mit zwei blitzschnellen Dreiern wieder für Leben in der Bude und den 54:69 (27.) Zwischenstand. Und auf einmal läuft das Frankfurter Spiel, fallen auch die schweren Würfe und die Fans tun ihr Übriges. Ein weiterer 4:0 Lauf sorgt für eine gefrustete Bamberger Auszeit – 58:69 (28.). Offensiv ist es nun ein Feuerwerk auf beiden Seiten, bei dem die FRAPORT SKYLINERS mit aller Kraft versuchen, unter die magischen zehn Punkte Differenz zu kommen, was um Haaresbreite (noch) nicht gelingt – 63:75.

Auf einmal fallen die Frankfurter Dreier – und zwar so richtig! 12/20 oder anders gesagt: 60% sind es nach Viertel drei. Die Bamberger Quote indes rutscht runter auf immer noch starke 45 % (9/20).

Und auch bei den Rebounds wurde zuletzt deutlich (!) besser zugepackt, so dass diese Bilanz nur noch 21:28 lautet.

Viertel 4 – Nicht genug Schwung – 16:22

Gelingt es, den Schwung aus dem dritten Viertel zu konservieren und auch im vierten Viertel so konzentriert und engagiert zu agieren? Zunächst sieht es leider nicht so aus. Headcoach Geert Hammink reagiert früh mit einer Auszeit, um noch mal zu korrigieren und zu motivieren – 63:77 (32.). Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Bamberg hat die Partie wieder im Griff, während sich das Team um Quantez Robertson zwar mit viel Leidenschaft bemüht, sich aber nicht ausreichend belohnen kann – 65:87 (35.). Dementsprechend sind es in Richtung Spielende wieder die 20 Punkte Rückstand, die in einem Endstand von 83:100 münden.

Die nächsten Heimspieltermine

  • Sonntag, 5. März gegen Bonn (18 Uhr)
  • Sonntag, 19. März gegen Chemnitz (15 Uhr)
  • Sonntag, 2. April gegen Berlin (15 Uhr)

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.