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Auswärts: So 05.02. 15:00 Uhr in Ludwigsburg
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FRAPORT SKYLINERS gewinnen Basketball-Drama gegen Göttingen

Die FRAPORT SKYLINERS Fans sind sich einig: Das war ein geiles Basketball-Spiel! Und da am Ende auch der 78:75 Heimsieg in dramatischer Art und Weise erspielt wurde, war der Nachmittag mit dem dritten Heimsieg in Folge perfekt! Gegen die BG Göttingen starten die Frankfurter mit viel Energie und Intensität. Neuzugang Isaiah Washington zeigt von Beginn an seine Qualitäten und begeistert die 5000 Fans in der Süwag Energie ARENA. Erst im Laufe des Spiels kommt Göttingen besser rein und spielt die eigenen Stärken aus. Doch Joshua Obiesie wird mit elf Punkten in der Crunchtime zum Matchwinner (23:18 – 16:21 - 17:18 – 22:18). Bei den Frankfurtern fehlten die beiden Big Men Einaras Tubutis (Knie) und Lorenz Brenneke (Adduktoren) sowie Flügel Marcus Lewis (muskuläre Probleme). Topscorer wird Laurynas Beliauskas mit 15 Punkten, dichtgefolgt von Joshua Obiesie und Isaiah Washington mit je 14 Punkten.

Nächstes Spiel

Eine Woche bis zum nächsten Heimspiel. Am kommenden Sonntag, den 15. Januar, empfangen die FRAPORT SKYLINERS die HAKRO Merlins Crailsheim in der Süwag Energie ARENA. Um 15 Uhr ist Sprungball. Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.

Stimmen zum Spiel

Geert Hammink (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Wir haben dieses Spiel gebraucht, es war ein wichtiger Sieg für uns. Wir waren in einer komischen Situation mit einem Spieler, der nur 1.5-Mal trainiert und im Spiel sehr stark begonnen hat, für den es dann aber etwas schwerer wurde. Wir haben das Rebound-Duell deutlich verloren, haben aber dennoch gewinnen können. Also muss es andere Gründe für den Sieg gehabt haben. Vor allem unsere Schnellangriffe im ersten und letzten Viertel waren ein Schlüssel, genau wie unsere Dreier zum Schluss. Die Fastbreaks sind unser Modus Operandi, aber manchmal vergessen wir das. Was wir im vierten Viertel geschafft haben, hat sehr viel mit Einstellung zu tun. Vor allem die Art und Weise wie wir gespielt haben, macht mich sehr glücklich!“

Roel Moors (Headcoach, BG Göttingen): „Glückwunsch an Frankfurt zum verdienten Sieg. Wir waren schon letzte Woche sehr glücklich und haben schon da zu arrogant gespielt. Wir hatten heute gute fünf Minuten die richtige Intensität, danach hätte Frankfurt nur noch durch Dreier das Spiel gewinnen können. Und was machen wir? Wir geben ihnen sechs Stück im letzten Viertel. Frankfurt war aber insgesamt über 40 Minuten das konstantere Team, welches mit mehr Energie gespielt hat."

>> Die vollständige Statistik kann hier eingesehen werden <<

Erste Fünf – Neuer Mann, neue Starting Five. Headcoach Geert Hammink schickt Neuzugang Isaiah Washington direkt als erstes auf das Parkett. Mit ihm gehen Lukas Wank, Matt Haarms, Laurynas Beliauskas und JJ Frazier als zweiter etatmäßiger Point Guard ins Rennen.

Viertel 1 – Guter Einstand, guter Auftakt - 23:18

Konsequent suchen die FRAPORT SKYLINERS in der Anfangsphase den Weg unter den Korb und verhindern auch die ersten Göttinger Dreierversuche, was ein Schlüssel für dieses Spiel sein könnte – 8:2 (3. Minute). Erster Blick auf Neuzugang Isaiah Washington: Er scheint zumindest schon mal ein Menge Spaß auf dem Parkett zu haben, denn ständig sieht man ein Grinsen in seinem Gesicht und sein Dreier zum 11:2 (4.) macht es nur breiter. Oha, er scheint hier mitgelesen zu haben, denn auch die nächsten sechs Frankfurter Punkte gehen auf sein Konto. Da Göttingen aber auch immer besser ins Spiel und seinen Wurf findet, steht es in der 6. Minute bereits 17:13. Zum Ende des Viertels reduziert sich das Tempo ein wenig, die Führung bleibt aber auf Seiten der Frankfurter – 23:18.

Die Wurfquoten stimmen im Frankfurter Spiel! Aus dem Zweipunktebereich trifft man bärenstarke acht von elf, bei den Dreier zwei von fünf.

Aufzupassen gilt es indes bei der Reboundarbeit, welche die Göttinger für sich gestalten können und bereits zehn Abpraller sichern konnten. Die FRAPORT SKYLINERS stehen bei sieben.

Neun Punkte zum Einstand sind schon mal ein Statement! Isaiah Washington hat dem Frankfurter Spiel direkt seinen Stempel aufgedrückt.

Viertel 2 – Schwierige Frage, komplexe Antwort – 16:21

Göttingen findet nun vermehrt Wege, zu Punkten zu kommen und verkürzt weiter – 25:24 (12.). Auf der Gegenseite wird verstärkt versucht, Matt Haarms anzuspielen. Der 2.21 Meter Hüne wird entsprechend oft gefoult und sorgt so für eine neue Dynamik im Spiel. Dennoch zeigen sich die Göttinger treffsicherer und holen die Führung – 27:29 (14.). Auf die Frage: „Wie klein kann man spielen?“, hat Headcoach Geert Hammink eine klare Antwort: „Ja!“ und schickt vier Guards und den komplett positionslosen Quantez Robertson in seiner mittlerweile berüchtigten Smallball-Aufstellung raus. Die unterbindet den offensiven Fluss der Gäste, findet auch noch Wege Richtung Ausgleich, bzw. Führungswechsel und hängt den Göttingern auch noch das ein oder andere Foul an – 36:34 (18.). Mit ausgeglichenem Spielstand geht es in die große Pause – 39:39.

Ach diese Dreier, ein ständiges Thema. Fallen sie, ist alles ganz einfach. Fallen sie nicht, fällt alles andere schwer. Im zweiten Viertel fallen die Distanzwürfe leider bedingt, so dass bisher drei Treffer bei elf Versuchen verbucht werden konnten.

Noch gravierender haben sich die Rebounds entwickelt. Man möchte sich fast die Augen, denn nur zwei Rebounds gelangen Matt Haarms und Co. im zweiten Viertel. So liest sich die Bilanz nun 9:19 zugunsten der Gäste.

Viertel 3 – Kein Team setzt sich ab – 17:18

Anscheinend haben beide Coaches in der Kabine das Thema Intensität angesprochen, denn beide Teams kommen mit viel Energie und Einsatzbereitschaft raus. Das zeigt sich zwar noch nicht zwingend bei den Punkten, aber an der Frequenz der Pfiffe auf dem Parkett und der Lautstärke der Pfiffe von den Rängen – 42:45 (23.). Wenn die heimischen Fans lauthals Pfiffe auspfeifen, dann läuft es meist nicht rosig für das eigene Team. So auch dieses Mal, denn Göttingen zieht auf 42:52 (25.) davon und profitiert von den extrem frühen Frankfurter Teamfouls. Nach einer Auszeit sind es die FRAPORT SKYLINERS, die sich nun vermehrt in Richtung Korb arbeiten und daraus bis Viertelende auch Profit ziehen – 56:57.

Trotz der eklatanten Nachteile beim Rebound (14:31) schaffen es die FRAPORT SKYLINERS dank der aggressiven Verteidigungsarbeit zahlreiche Ballverluste zu erzwingen (14) und diese in Punkte umzuwandeln.

Der vermehrte Zug zum Korb macht sich auch bei den Freiwürfen bemerkbar. 23-mal dürfen die Frankfurter an die Linie und sind bekanntlich treffsicher von da. 20 Würfe finden ihr Ziel.

Viertel 4 – Der perfekte Abschluss – 22:18

Wer setzt den ersten Lauf, wer kann sich das erste Polster im Schlussakt erspielen? Die Antwort bleibt erst mal offen, denn beide Teams haben sich nun ineinander verbissen, finden Lösungen und präsentieren Probleme gleichzeitig. Dann sind es allerdings die Göttinger, die den ersten Schwung generieren und sich zum 60:67 (34.) arbeiten. Die Frankfurter Wurfauswahl ist in dieser Phase etwas fragwürdig, dazu gesellen sich auch Ballverluste, die leider besonders weh tun. Joshua Obiesie wirft die Süwag Energie ARENA dann per Dreier aus dem Dornröschenschlaf und zwingt Göttingen zur Auszeit – 65:67 (36.). Es ist dann auch der mutige 22-Jährige, der direkt danach den Ausgleich herstellt. Es folgt eine Endphase der wahnwitzigsten Würfe, Spannungsmomente und heroischen Aktionen, welche von den lautstarken Fans in der Arena mehr als unterstützt wird: Göttingen trifft den Dreier zum 72:75 in der 40. Minute. Aber die Frankfurter Verteidigung arbeitet auf Hochtouren, erlaubt nur schwere Würfe und auf der Gegenseite ist Joshua Obiesie von Göttingen nicht zu halten. Sein Dreier zum 76:75 bei noch 17 Sekunden auf der Uhr lässt die Lautstärke in der Arena zu neuen Höhen steigen. Der letzte Göttinger Angriff wird erfolgreich verteidigt und von der Freiwurflinie stellt Quantez Robertson den Endstand von 78:75 her.

Die nächsten Termine

  • HEIMSPIEL – Sonntag, 15. Januar zu Hause gegen Crailsheim (15 Uhr)
  • Samstag, 21. Januar um 18 Uhr in Chemnitz (18 Uhr)
  • HEIMSPIEL – Sonntag, 29. Januar zu Hause gegen Hamburg (15 Uhr)

Tickets für alle Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-92887619, online über www.fraport-skyliners.de oder die Vorverkaufsstellen von AdTicket.