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FRAPORT SKYLINERS bleiben ihrer Club-DNA treu

Die ersten, richtungsweisenden Entscheidungen einer arbeitsintensiven Offseason sind bei den Frankfurter Basketballern gefallen: Das Ausbildungsteam der FRAPORT SKYLINERS Juniors wird auch in Zukunft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auflaufen. Darüber hinaus bekräftigen die Verantwortlichen auch ihr Engagement im Bereich Breitenförderung.

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Yannick Binas (Geschäftsführer, FRAPORT SKYLINERS): „Die FRAPORT SKYLINERS stehen für Nachwuchsförderung im Leistungs- und Breitensport! Mit dieser eindeutigen Positionierung in unserer Club-DNA haben wir entschieden, dass wir in der nächsten Saison mit den FRAPORT SKYLINERS Juniors definitiv in der ProB spielen werden. Dies ist nicht nur der ausdrückliche Wunsch der beiden Gesellschafter. In der vergangenen Woche haben wir dies auch mit unseren Partnern abgestimmt. Sportlichen Erfolg und erfolgreiche Nachwuchsförderung nebeneinander zu meistern, ist ein extrem schwieriger Spagat und der Erhalt des Farmteams in wirtschaftlich schwierigen Zeiten absolut keine Selbstverständlichkeit. Von dem in die Jugendausbildung investierten Geld kann man locker ein bis zwei qualitativ hochwertige Profisportler verpflichten. Dennoch werden wir unseren so erfolgreichen Weg der Nachwuchsförderung entschlossen weitergehen und Top-Talenten in Frankfurt weiterhin den bestmöglichen Ausbildungsweg ermöglichen. Dies haben wir trotz deutlich sechsstelliger Zusatzkosten bereits zu Beginn der Pandemie so umgesetzt und werden auch jetzt, unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit unseres Profiteams, auch in der nächsten Saison weiter auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors in unserem Ausbildungskonstrukt setzen.“

Harald Bründlinger (Geschäftsleiter, FRAPORT SKYLINERS e.V.): „Wir bekennen uns auch in herausfordernden Zeiten zu unserer Nachwuchs- und Jugendarbeit, sowohl im Leistungssport, als auch im Breitensport. Genau diese Kontinuität bietet ein perfektes Umfeld für junge Athleten und wir werden auch weiterhin – in Kooperation mit Eintracht Frankfurt Basketball – die Jugendarbeit quantitativ und qualitativ verbessern.“

Miran Cumurija (Leiter Leistungsprogramm): „Für uns ist die ProB das Herzstück unserer Nachwuchsarbeit. Wir haben es in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, Spieler zu entwickeln und auf das nächste Niveau zu heben. Sie ist ein sehr gutes Bindeglied zum Profi-Team. Es gilt aber, uns wieder neu aufzustellen, neue Talente zu binden und die nächste Generation an Toptalenten zu finden und aufzubauen. Das ist die Kernaufgabe. Strukturell ist alles aufgestellt, jetzt müssen wir die nächsten Schritte gehen. Auch wenn viele Clubs in Deutschland im Nachwuchsbereich große Schritte nach vorne gemacht haben, sind unsere Möglichkeiten und Strukturen weiterhin attraktiv für junge Spieler. Wir wollen uns aber vor allem auch regional noch besser aufstellen. Die U14 und U16-Teams sind ein Schlüssel für uns, um die Talente frühzeitig an uns zu binden. Thomas Koch, unser Jugendkoordinator, macht hierin bereits einen überragenden Job.“

Dr. Gunnar Wöbke (Vizepräsident, FRAPORT SKYLINERS e.V.):
„Wir durchlaufen eine schwierige Zeit mit vielen nach wie vor unbeantworteten Zukunftsfragen. Ich bin all unseren Partnern und Unterstützern insbesondere unendlich dankbar, die am letzten Samstag wieder Ihr Herz haben sprechen lassen und ihr Portemonnaie weit geöffnet haben. 92 Schul-AGs werden allein durch die Spendenbereitschaft an diesem Abend auch im kommenden Jahr weiterlaufen können. Damit haben wir den ersten wichtigen Schritt zum Erhalt des Basketballstandorts Frankfurt gemacht. Denn so können wir die in den letzten zwei Jahrzehnten aufgebauten Strukturen im Nachwuchsbereich ohne Einschränkungen erhalten.“

Über das Frankfurter Nachwuchsprogramm

Die Qualität des Frankfurter Nachwuchsprogramms ist landes-, bundes- und sogar europaweit bekannt – in der Breite, wie in der Spitze. Spieler wie Johannes Voigtmann, Danilo Barthel, Len Schoormann oder Isaac Bonga tragen ihre FRAPORT SKYLINERS-Wurzeln mit Stolz im Dress der Nationalmannschaft oder mit ihren Teams nach Europa und sogar in die NBA. Mittlerweile viele tausende Kinder konnten durch das Engagement der Frankfurter Basketballer mittlerweile zu einem gesünderen und aktiveren Leben motiviert werden.

Im Rahmen der Zertifizierung durch die easyCredit BBL wird das Frankfurter Programm schon seit Jahren zu den besten des Landes gekürt. Bei der letzten Zertifizierung wurden wieder zwei von drei möglichen Bällen für das Programm vergeben. Hinter Berlin, die als bisher einziger Club drei von drei Bällen erhielten, wurden den FRAPORT SKYLINERS die zweitmeisten Gesamtpunkte zugesprochen und der dritte Ball nur knapp verpasst.

Neben dem Trainerstab des Profiteams sind weitere drei Vollzeit-Trainer, ein halbes Dutzend Trainer*innen in Teilzeit sowie rund 35 Übungsleiter*innen im Rahmen von „Basketball macht Schule“, dem großen Jugend- und Schulprojekt (siehe unten) für die Übungs-, Trainings- und Bewegungseinheiten des Clubs auf unterschiedlichen Ebenen verantwortlich.

Mit mittlerweile über 6000 aktiven und passiven Mitgliedern gehört der FRAPORT SKYLINERS eV zu den größten seiner Art und bietet insgesamt 19 Mannschaften von der U9 bis hinauf in die ProB ein Zuhause unter seinem Dach. Dabei ist die Nachfrage insbesondere im ganz jungen Bereich sogar deutlich höher, als es dem Club vor allem aufgrund zu knapper Hallenkapazitäten, möglich ist, Angebote zu schaffen. Nicht mitgedacht sind dabei auch noch hunderte von Kindern, die in den Basketball-Feriencamps an ihrem Spiel arbeiten.

Die JBBL (U16-Bundesliga) und NBBL (U19) spielen in enger und vertrauensvoller Kooperation mit Eintracht Frankfurt jedes Jahr in den höchsten deutschen Spielklassen ihrer Altersgruppe. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2016 spielt die JBBL auch dieses Jahr wieder um den Titel mit und hat sich erst jüngst für das in Frankfurt stattfindende JBBL und NBBL TOP4 qualifiziert (21.-22. Mai, Ballsporthalle). In der JBBL kommt zur nächsten Saison sogar ein „Team Frankfurt“ hinzu, um der großen Nachfrage von talentierten Spielern gerecht zu werden.

Bundesweit große Beachtung erhält zudem das große Schul- und Jugendprojekt „Basketball macht Schule“. In bis zu 140 wöchentlich stattfindenden Schul-AGs werden rund 3000 Kinder mit Hilfe der drei Säulen Bewegung, Ernährung und Integration Woche für Woche nachhaltig zu einem gesünderen Lebensstil motiviert. Die große Benefiz-Gala zugunsten des Projektes wird am kommenden Samstag, den 7. Mai, bereits zum elften Mal stattfinden und hoffentlich wieder für die finanzielle Stabilität und Kontinuität der Arbeit im Bereich des Jugend- und Kindersports sorgen.

Und die Pläne der Frankfurter Basketballer sind im Bereich der Nachwuchsarbeit noch lange nicht zu Ende. So ist nach ersten Aktionstagen in diesem Altersbereich geplant, zeitnah auch flächendeckender Bewegungsangebote in Kindergärten der Rhein-Main-Region anzubieten, um Kinder noch früher für einen aktiven Lebensstil zu begeistern und abzuholen.

Über die FRAPORT SKYLINERS Juniors (ProB)

Seit der Saison 2009/2010 spielen die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, der ProB. Für zahlreiche Spieler stellte das Team die optimale Plattform zur individuellen Weiterentwicklung dar. Johannes Voigtmann, Danilo Barthel, Isaac und Joshua Bonga oder jetzt auch Len Schoormann haben dank der vielen Spielzeit bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors wichtige Entwicklungsschritte machen können.

Aber auch für viele Trainer bot das Team eine Plattform. So stehen mit Sebastian Gleim und Eric Detlev gleich der Headcoach sowie Assistant Coach der HAKRO Merlins Crailsheim in der easyCredit BBL an der Seitenlinie und waren viele Jahre für die Juniors als Headcoaches aktiv. Aktuell wird die Mannschaft von Sepehr Tarrah gecoacht und schaffte vorzeitig den Klassenverbleib. Zu den aktuellen Talenten mit Perspektive gehören Jordan Samare (20 Jahre, 16.8 Pkt, 4.1 Reb) und Alexander Richardson (18 Jahre, 8.7 Pkt, 4.4 Reb). Zuletzt wurde Felix Hecker (23 Jahre) aus der ProB komplett in den BBL-Kader hochgezogen (ProB: 15.8 Pkt, 3.5 Reb, 3.3 Ass).

Mittlerweile stellen die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der ProB allerdings eine Rarität dar, denn sie sind unmittelbar mit dem easyCredit BBL-Team verbunden. In der noch laufenden Runde gab es in der Nordstaffel der ProB kein Team, welches das Logo eines Bundesliga-Teams trägt. In der Süd-Staffel sind mit Ulm, eventuell Gießen und den aktuell abgestiegenen Münchenern noch vier Teams dabei (gewesen). Vor Ausbruch der Corona-Pandemie waren unter anderem Oldenburg oder auch Würzburg noch mit zweiten Mannschaften vertreten gewesen.