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Larry Wright an der Freiwurflinie

Favorit zu stark - ohne Barthel, Franke & Theilig gelingt Überraschung nicht

Nach einem überzeugenden Heimsieg gegen die White Wings Hanau mussten sich die FRAPORT SKYLINERS Juniors am vergangenen Samstag den GIANTS Nördlingen mit 71:96 (38:54) geschlagen geben.

Der Favorit machte seinem Namen alle Ehre, überragte das Spiel und verbuchte einen klassischen Start-Ziel-Sieg. Die Frankfurter mussten ohne das Beko BBL-erfahrene Trio Fabian Franke, Falko Theilig und Danilo Barthel auskommen, außerdem war Defensiv-Spezialist Gerhard Hock beruflich verhindert.

„Gratulation an Nördlingen, sie waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen“, zollte Cheftrainer Klaus Mewes Respekt und musste gleich zu Beginn mit ansehen, wie sein junges Team ins Hintertreffen geriet. Die GIANTS machten vom ersten Spielabschnitt an Ernst und konnten sich gleich mit 14:25 absetzen. Den ersten Punkt für die Hessen markierte Amil Klisura nach knapp drei Minuten. Die Taktik gegen Liga-Topscorer Jamerson ging auf, der für seine Verhältnisse unter seinen Möglichkeiten blieb, jedoch immer wieder freie Mitspieler fand. Allen voran Josef Eichler, der in 24 Minuten 30 Punkte und acht Rebounds markierte. „Er hat einfach alles getroffen und war nicht zu stoppen“, so Mewes mit einem Blick auf die Wurfquote von 91 %, die Eichler an den Tag legte und die Juniors nahezu im Alleingang beherrschte.

Zwar bäumten sich Demetrius Jemison & Co. nochmals auf, mussten jedoch die Klasse der Gastgeber anerkennen. Als man die magische 10-Punkte-Marke knackte, machten die Nördlinger wieder Ernst und fanden die richtigen Antworten auf Punkte der FRAPORT SKYLINERS Juniors. „Das ist eine klasse Mannschaft, sie stehen zurecht an der Tabellenspitze“, so Mewes, der zwar nicht von einer einkalkulierten, aber einer, unter diesen Umständen zu erwartenden, Niederlage sprach. Eine mögliche Überraschung blieb aus, weil die GIANTS souverän blieben und ihre ganze Erfahrung und Klasse gegen die jungen Talente aus Mainhattan ausspielten – vor allem unter den Brettern, wo mit Fabian Franke und Danilo Barthel zwei wichtige Rebounder und Athleten fehlten.

„Das war keine schlechte Leistung von uns, aber eben auch keine überragende“, fasste Headcoach Klaus Mewes zusammen. „Wir haben das Spiel auch genutzt, um an vielen kleinen Sachen zu arbeiten, die wir besser machen wollen. Mit unserer offensiven Ausbeute von 71 Punkten bin ich zufrieden.“  Zum Abschluss der Hinrunde erwarten die FRAPORT SKYLINERS Juniors nun die Oettinger Rockets Gotha, ein weiteres Mitglied der Tabellenspitze. Danach folgt mit den Uni Riesen Leipzig der aktuelle Vierte der ProB Süd. Trotz des vermeintlich schweren Programms will die Mewes-Equipe auf heimischem Boden die nächsten Punkte einfahren, um die Chance auf einen Playoff-Platz zu wahren.

Das nächste Heimspiel: Samstag, 26. November 2011 um 17 Uhr gegen die Oettinger Rockets Gotha in Basketball City