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EM-Quali mit 83:76-Erfolg perfekt gemacht

(Quelle: DBB)

Die deutsche A-Nationalmannschaft der Herren hat das EM-Qualifikationsspiel in Sarajevo gegen Bosnien-Herzegowina mit 83:76 (24:22, 30:15, 11:13, 18:26) gewonnen. Damit machte das Team von Bundestrainer Henrik Dettmann nach dem nunmehr siebten Erfolg im achten Qualifikationsspiel die EM-Qualifikation für Schweden 2003 (5.-14.9.) endgültig perfekt und verteidigte die Tabellenführung in der Gruppe C vor den punktgleichen Kroaten, die in Zypern gewannen.

Sie hatten die "Hölle" erwartet, und die wurde es dann auch. 12.000 enthusiastische Zuschauer - von DBB-Vizepräsident Dr. Wolfgang Hilgert als "Irre" bezeichnet -machten die Halle in Sarajevo zu einem echten Hexenkessel. Doch die deutsche Mannschaft blieb vor allem vor dem Seitenwechsel bemerkenswert cool und legte hier den Grundstein zum späteren Erfolg. Neben dem erneut überragenden Ademola Okulaja zeigte Nino Garris eine sehr starke Leistung. Er erzielte nicht nur 14 Punkte, sondern legte auch Bosniens Playmaker Nenad Markovic - zuletzt bester Punktesammler der Gastgeber - an die Kette und gestattete ihm nur fünf Punkte.

Nach der Pause versuchte Bosnien alles, um noch einmal in das Spiel zurück zu kommen. Unterstützt wurde das Team auch vom eigenen Kampfgericht, das mehrfach die Spieluhr zu spät in Gang setzte, was den Protest der deutschen Bank hervorrief. In dem ganzen Durcheinander kämpfte Bosnien sich bis auf vier Punkte heran (70:74, 37. Min.), ehe Marko Pesic mit einem eiskalten Dreier für die Entscheidung sorgte. Es folgte ob der vielen Fouls ein munteres Freiwurfschießen, das den deutschen Sieg aber nicht mehr gefährdete. Fluchtartig mussten die deutsche Mannschaft nach der Schlussirene das Spielfeld verlassen, um nicht von den zahllosen Wurfgeschossen der enttäuschten "Fans" getroffen zu werden.

"Meine Spieler sind gereift und haben hier echten Charakter gezeigt", freute sich Bundestrainer Henrik Dettmann nach dem Spiel. Man habe drei Viertel hervoragend verteidigt, dann in der Offensive den Rhythmus verloren und noch einmal in Schwierigkeiten gekommen. "Zum Schluss war es mehr Wrestling als Basketball. Das ist normalerweise besser für die Heimmannschaft, aber es zeugt von unserer Stärke, dass wir uns durchgesetzt haben. Ein großer Dank gilt auch der Organisation dieser Reise beim DBB. Wir hatten eine Chartermaschine, was uns die Vorbereitung auf das wichtige Spiel sehr erleichtert hat", so der Bundestrainer.

Für das DBB-Team spielten:

Mithat Demirel (ALBA Berlin, 10), Ademola Okulaja (Unicaja Malaga, 22), Marko Pesic (ALBA Berlin, 7), Drazan Tomic (RheinEnergie Cologne, 6), Stefano Garris (ALBA Berlin, 14), Stephen Arigbabu (RheinEnergie Cologne, 10, Patrick Femerling (FC Barcelona, 10), Misan Nikagbatse (Olympiakos Piräus, 2), Marvin Willoughby (RheinEnergie Cologne, 2), Stipo Papic (Opel Skyliners).

Bei Bosnien-Herezgowina punkteten Hukic (22), Castle (19) und Ovcina (18) am besten.