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Eintracht Herren verschlafen erste Hälfte gegen MTV Kronberg

(Dienstag, 23. März 2010 von Mark Langohr)


Bereits am Freitag verloren die Herren gegen den MTV Kronberg mit 65:87. Erstmals nach langer Zeit konnte das Team um Trainer Igor Starcevic wieder mit einem fast kompletten Kader antreten, was sicherlich dem Termin unter der Woche, frei von Überschneidungen geschuldet war. Igor Starcevic selbst konnte der Partie krankheitsbedingt nicht beiwohnen, er übertrug die Verantwortung kurzerhand an seinen Spieler und Co-Trainer bei der 2. Mannschaft der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, Andreas Bob.


Die Zuschauer die sich am Freitagabend in die Altkönigschule nach Kronberg einfanden, sahen wie im Hinspiel eine eher emotionslose Partie zwischen der Eintracht und dem MTV Kronberg. Ob es am Termin oder daran lag, dass sich die Spieler beider Teams zu gut kennen und die Partie daher vielleicht nicht ernst genug genommen haben und eher als Trainingsspiel auffassten wird man nur vermuten können. In Kronberg spielen immerhin einige Ex-Spieler der Frankfurter wie z.B. Robert Anywar oder Jonathan Mesghna. Den Biss den eine solche Partie unter den Gesichtspunkten eines Lokalderbys eigentlich haben sollte, hatte sie auf dem Feld jedenfalls nicht.


Die Partie begann mit einem furiosen Start beider Mannschaften. Mit einer Serie von sechs Schüssen jenseits der 6,25m Linie, die alle Ihr Ziel fanden, ging das Spiel beeindruckend los. Sechs Dreier in den ersten drei Minuten eines Spieles sieht man auch nicht alle Tage! Während Frankfurt nur mit zwei Dreiern von Roland Nyama dagegenhalten konnte, konnte Kronberg bis zum Ende des ersten Viertels die gute Wurfausbeute aus der Startphase mitnehmen und noch zwei weitere nachlegen. Im Angriff tat man sich schwer und es war zu sehen, dass die Eintracht lange nicht mehr in dieser Besetzung gespielt hat. Laufwege passten nicht und Missverständnisse waren in diesem Spielabschnitt an der Tagesordnung. Das erste Viertel ging daher deutlich mit 28:13 an die Gastgeber.


Die mangelnde Verteidigung der Distanzschützen und die fehlende Präzision im eigenen Angriff waren die großen Schwachpunkte im ersten Viertel, die sich bis zur Pause fortgesetzten. Wechselnde Verteidigungen von Andreas Bob um den Gegner aus dem Konzept zu bringen, brachten nicht den gewünschten Erfolg, die Distanzschützen der Kronberger waren bis zur Halbzeit nicht mehr zu stoppen. Im zweiten Viertel schossen die Kronberger rege weiter und vergrößerten dadurch ihren Vorsprung immer mehr. Insbesondere Michael Comick war in der ersten Hälfte nicht aufzuhalten, er erzielte 21 (davon 6 Dreier) seiner insgesamt 26 Punkte in Durchgang eins. Das Viertel gewann Kronberg ebenso deutlich wie das erste mit 26:16


Es dauerte die gesamte erste Halbzeit bis man sich auf die Gäste eingestellt hatte und mitspielen konnte. Mit neuem Elan aus der Kabine gekommen, konnte man das Spiel im zweiten Durchgang besser gestalten. Die Verteidigung stand besser und im Angriff gelangen jetzt auch die einstudierten Kombinationen wieder besser. Das dritte Viertel konnten die Adlerträger daher mit leichten Vorteilen für sich entscheiden und gewannen dieses mit 18:15.


Das letzte Viertel verlief analog dem dritten Durchgang und endete unentschieden 15:15.


Das Spiel hat gezeigt, dass das Team durch die Doppelbelastung vieler Spieler weniger eingespielt ist. Die kommenden Partien bieten die Gelegenheit dazu.


Frankfurt spielte wie folgt: Manuel Imamovic (16), Jan Novak (15/1 Dreier), Mark Langohr (14), Roland Nyama (8/2), Jan Dolejsi (6), Benedict Nicolay (4), Dorian Hartlaub (2), Andreas Bob und Max Merz


Die gesamte Spielstatistik