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Eintracht Herren gegen den Titelfavoriten aus Gießen ohne Chance 53:99

(Sonntag, 17. Januar 2010 von Mark Langohr)


Bereits am Freitag empfing man in der eigenen Halle den Tabellenführer VFB Gießen. Mit 53:99 verloren die Frankfurter am Ende zwar deutlich, konnten jedoch mit dem Ergebnis zufrieden sein.


Die Gastgeber sahen der Partie gegen den VFB Gießen gelassen entgegen, war man sich doch bewusst, dass man ohne den Hauch einer Chance sein würde. Da sich in dieser Woche Manuel Imamovic am Knie verletzte, Andreas Bob kurzfristig verletzungsbedingt absagte und Mark Langohr immer noch nicht fit ist, sah man in diesem Spiel eher die Möglichkeit zu einer zusätzlichen Trainingseinheit.


Das gab Trainer Igor Starcevic die Gelegenheit an einigen Defiziten zu arbeiten und den jungen Spielern die Möglichkeit sich in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Dementsprechend war das Endergebnis von Anfang an sekundär. Den jungen Spieler, die sich in diesem Spiel fast ausschließlich aus NBBL-Spielern rekrutierten, stand lediglich Arash Javadi als erfahrener Spieler zur Seite.


Das erste Viertel wird für die Adlerträger aber trotzdem immer mehr zum Alptraum, die Jungen Spieler hatten den erfahrenen und teilweise körperlich deutlich überlegeneren Gegnern kaum etwas entgegen zusetzten. Gießen, dessen bewusst, setzte die Eintracht daher gleich von Anfang an unter Druck und konnte mit Ballgewinnen schnelle Fast-Break Punkte erzielen. Aber auch im Setplay spielte der Gegner seine Stärken gekonnt aus. Gießens Topscorer Felix Rotaru und Zeljko Pavlovic zeigten gleich von Beginn an, dass Gießen nicht den Fehler begehen würde die Frankfurter zu unterschätzen. Das erste Viertel verlor man daher fast schon wieder gewohnt deutlich mit 8:33.


Nur langsam konnte sich das Frankfurter Spiel entwickeln. Aber nachdem man sich auf den Druck eingestellt hatte, konnte man im zweiten Viertel zeigen was im Team steckt und das Angriffsspiel kam jetzt so richtig in Fahrt. Die junge Truppe legte ein bärenstarkes zweites Viertel aufs Parkett und zeigte welches Potential in der Mannschaft steckt. Man war nun ein ebenbürtiger Gegner und konnte in allen Bereichen mithalten und gewann so verdient das Viertel mit 20:17. Eine beachtliche Leistung!


Nach der Pause konnte man leider das Niveau des zweiten Viertels nicht mehr erreichen. Gießen unterband gleich nach Wiederanpfiff, wie zu Beginn der Partie mit aggressiver Verteidigung das Frankfurter Spiel und zeigte warum sie an der Tabellenspitze stehen. Die Mannschaft konnte in der zweiten Spielhälfte nur noch ansatzweise an die Leistung aus dem zweiten Viertel heranreichen und bis zum Ende des Spiels nur phasenweise mithalten.


Trotz des deutlichen Endergebnisses ist Trainer Igor Starcevic sehr zufrieden mit seinem Team, es hat über die gesamte Spieldauer sehr diszipliniert gespielt und die Vorgaben des Trainers hervorragend umgesetzt.


Dominique Uhl (4), Arash Javadi (4), Dorian Hartlaub (4), Jan Dolejsi (6/2 Dreier), Max Merz (6), Jan Novak (14/1), Benedikt Nicolay (14/2), Patrick Iffland (1)


Gesamte Spielstatistik