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Mit starken Leistungen in die Nationalmannschaft<br />unsere #5 Dominik Bahiense de Mello

"Eine sehr spannende Herausforderung"

Dominik Bahiense de Mello wurde jüngst für den A-Kader der Basketball-Nationalmannschaft nominiert. Im Gespräch spricht der 26-Jährige über die Nominierung, seine Rolle bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS und sein Verhältnis zu Headcoach Gordon Herbert.

Was bedeutet die Nominierung in den A-Kader der Deutschen Nationalmannschaft für dich?

Es ist eine besondere Ehre eingeladen zu werden! Ich sehe das als großen Ansporn mich weiter zu verbessern. Genau wie im Verein werde ich in der Nationalmannschaft mein Bestes geben und freue mich schon darauf.

Du hast 2008 bereits ein Länderspiel gegen Polen absolviert und einige Turnier mitbestritten…

… ja, damals habe ich mit Dirk Nowitzki zusammen gespielt. Es ist schon etwas Besonderes mit den ganzen anderen Spielern zusammen zu sein. Man hat viel Spaß miteinander, arbeitet aber auch intensiv in kurzer Zeit auf die anstehenden Ziele hin – eine sehr spannende Herausforderung. Da ich schon mal mit dabei war, kenne ich die Abläufe schon und kann mich ganz gut darauf einstellen und vorbereiten.

Welche Erfahrungen und Eindrücke nimmst du aus deiner ersten Zeit mit der Nationalmannschaft mit? Wie war es mit Dirk Nowitzki und für Deutschland zu spielen?

Das war ein gutes Gefühl (grinst). Ich war natürlich auch ein wenig nervös, da alles doch irgendwie neu für mich war. Mittlerweile sehe ich das ein wenig lockerer.

Mit deiner starken Leistung in Spiel 1 gegen Berlin hast du dich ja quasi noch mal in den Vordergrund spielen können. Wie beurteilst du deine eigene Leistung?

Wir haben verloren, deswegen fällt es mir schwer über meine eigene Leistung zu philosophieren. Das sollen andere machen. Allgemein profitieren wir alle sehr von DaShaun [Wood]. Er öffnet die Räume und passt sehr gut raus. Mittlerweile kennen wir uns ja sehr gut, haben zum Beispiel die ganze Hinrunde zusammen in der Ersten Fünf gespielt. Er redet mir immer gut zu und motiviert mich. Er sagt mir, dass er immer versucht uns Schützen in Szene zu setzen und das hat im letzten Spiel insbesondere zu Beginn gut geklappt. Aber eigentlich ist es ja nicht meine Aufgabe viel zu punkten. Manchmal kriegt man in Spielen mehr Bälle, manchmal weniger. In unserer Mannschaft muss ich ja nicht unbedingt als Scorer auftreten. Meine Aufgabe ist es eher viel Druck in der Verteidigung auszuüben, ich kann sowohl die  Aufbauspieler als auch Flügel verteidigen und wenn ich den offenen Wurf habe oder die Lücke sehe, dann kann ich diese auch nutzen. Dass ist so vom Trainer gewollt und hilft der Mannschaft, diese Rolle versuche ich so gut wie möglich auszufüllen. Daher werte ich das Spiel gegen Berlin gar nicht so hoch, es hat sich einfach alles aus dem Spiel heraus ergeben.

Du hast Gordon Herbert angesprochen. Unter ihm hast du in dieser Saison enorm profitiert. Was macht ihn aus, dass dich vorantreibt?

Ich glaube er kennt meine Schwächen und Stärken. Er ist ein sehr sachlicher Mensch, der Dinge sehr gut analysiert und dann auch die richtigen Worte findet. Er gibt allen eine klar definierte Rolle und lässt mich wissen warum ich auf dem Feld stehe. Wenn es mal nicht so gut läuft, dann ist er jemand der dich auch mal zur Seite nimmt und dir zwei, drei Worte sagt, die gut tun und dir helfen. Er ist einfach ein guter Trainer mit klaren Vorstellungen, die er so auch zum Ausdruck bringt, die man dadurch gut verinnerlichen und auf die man zurückgreifen kann, wenn es mal nicht ganz so gut läuft.