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Dieser ASC Mainz muß sich nicht verstecken

(Sonntag, 29. Oktober 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


ASC Mainz – TV Langen 75:81 (23:24, 26:21; 16:18, 10:18)


Das Spiel stand nicht unter einem guten Stern für die Langener Giraffen. Spielmacher LyRyan Russel konnte aufgrund seiner Schulterverletzung zunächst nicht auflaufen und Dominik Bahiense de Mello fehlte völlig, weil er für das Spiel der DEUTSCHE BANK SKYLINERS geschont werden sollte.


Dafür begann Langens Coach Frenki Ignjatovic mit dem 17-jährigen Kai Barth im Spielaufbau, mit Sebastian Barth und Max Weber auf den Flügeln und Koray Karaman und Ty Shaw am Brett. Doch so richtig ins Spiel fanden die Gastgeber, deren nachverpflichteter Belgier Bin Tabu-Eboma einen schnellen Spielaufbau machte, deren Kanadier Daniel Boticki schnell zweimal von der Dreierlinie erfolgreich war, deren Powerforward Sean Brooks viel Präsenz unter beiden Brettern schaffte. Und vor allem Ilja Ickert schien das Spiel seines Lebens hinlegen zu wollen, traf seine ersten drei Nahwürfe. So führte Mainz schnell mit 15:5 gegen eine unaufmerksame TVL-Defense.


Die Langener Verteidigung verbesserte sich während der gesamten ersten Halbzeit nicht, aber in der Offense gelang Ty Shaw und Koray Karaman immer mehr, und beide wurden von Kai Barth gut ins Spiel gebracht. Wären da nicht die großen Löcher unter Langens Korb gewesen, die Sean Brooks (13 Punkte bei 6 von 6 Nahwürfen bis zur Halbzeit) und vor allem Ilja Ickert (14 Punkte, 5 von 5 und 1 Dreier) gnadenlos ausnutzten, hätte Langen eine Chance gehabt. Aber vom Ziel ihres Coaches, den Gegner unter 80 zu halten, waren sie beim 45:49-Pausenrückstand meilenweit entfernt.


Entsprechend lautstark und deutlich verlief die Pausenansprache von Coach Ignjatovic: „Ich habe den Jungen sehr laut gesagt, wo ich die Fehler in der Verteidigung gesehen habe.“ Das muß geholfen haben; denn zu den 49 Punkten in Halbzeit eins gelang den Gastgebern in der 2. Hälfte nur noch weitere 26.


Die zweite Hälfte versuchte es Langen noch einmal mit Russel im Spielaufbau, der allerdings auch jetzt deutlich eingeschränkt agierte und bald wieder von dem immer selbstbewusster auftretenden Kai Barth abgelöst wurde. Der ASC kam nur noch einmal nach einer tollen Serie von Treffern durch Brooks auf acht Punkte weg (62:54 in der 28. Min.), ließ aber gegen die jetzt kampfstarke Langener Defense deutlich nach. Bei 65:63 ging es ins letzte Viertel.


Und da war es immer wieder vor allem Koray Karaman, dem Körbe aus allen Lagen gelangen, auch dann, wenn die 24-Sekunden-Uhr fast abgelaufen war. Mit ihm sorgte Ty Shaw für die Punkte, während alle anderen TVL-Spieler sich Pluspunkte in der Defense holten.


Dramatisch wurde es dann in der Schlussphase. In die letzte Minute ging der TVL mit knapper 73:70-Führung, die Daniel Boticki per Dreier ausglich (73:73). Koray Karaman konterte mit Dreier zum 76:73. Ilja Ickert verkürzte zum 76:75 (noch 27 Sekunden). Mainz zwang nach zwei Sekunden Kai Barth durch Foul auf die Freiwurflinie. Der traf den ersten zum 77:75 und verwarf den zweiten Freiwurf. Doch Ty Shaw holte den Rebound, traf zum 79:75 und als er den Mainzer Gegenangriff mit einem Steal stoppte, danach unsportlich gefoult wurde, war das Spiel zugunsten es TV Langen entschieden.


Coach Ignjatovic, sichtlich heiser nach dem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie haben in der 2. Halbzeit als Team gekämpft und ein Spiel gegen eine starke Mainzer Mannschaft umgebogen. Vor allem die erste Fünf der Mainzer muß sich in dieser Liga vor niemandem verstecken.“


Es spielten für den TV Langen: LyRyan Russel (3/1 Dreier), Kai Barth (8), Philipp Schneider (3), Sebastian Barth (12/1 Dreier), Lotola Otshumbe (n.e.), Patrick Taubert (2), Ty Shaw (21/2 Dreier/14 Reb., 5 Steals), Robin Benzing, Max Weber (7/1 Dreier), Christian Birkenfeld, Koray Karaman (25/4 Dreier).


ASC Mainz: Paul Howard (5/9 Reb.), Niklas Adeberg (n.e.), Sean Brooks (22/10 von 11 Würfe/6 Reb.), Ilja Ickert (23/2 Dreier/9 von 10 Würfe/10 Reb.), Manuel Dünnes (n.e.), Pavo Jankovic (2), Elvis Pendic (5/1 Dreier), Daniel Boticki (11/3 Dreier), Enno Wittstock (2), Thomas Wagner (n.e.), Jerry Otshumbe, Bin Tabu-Eboma (5/1 Dreier).


Aus der Team-Statistik:

Feldwürfe: Mainz 49%, Langen 43%

Dreier: 7 von 24 (29%) zu 9 von 21 (43%)

Freiwürfe: 71% zu 59%

Rebounds: 32 zu 22

Turnover: 14 zu 9

Fouls: 26 zu 18