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DEUTSCHE BANK SKYLINERS zittern sich zum Sieg gegen Nürnberg

(Freitag, 20. Oktober 2006 von Marc Rybicki)


Nach zwei Niederlagen haben sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am 5. Spieltag der Basketball Bundesliga mit einem Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Nürnberg zurück gemeldet. 3760 Zuschauer in der Ballsporthalle sahen den 71:66 Erfolg. Eric Chatfield war mit 19 Punkten Top Scorer der Hausherren. Travon Bryant erzielte mit zehn Punkten und zehn Rebounds sein zweites Double Double der Saison.


Für Nürnberg traf Ryan DeMichael (15) am besten.


Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS begannen aggressiv und konzentriert. Die Pässe saßen, die Würfe fanden ihr Ziel. Kevin Johnson, nach auskurierter Schleimbeutelentzündung im Knie erstmals dabei, erzielte sechs seiner zehn Punkte zur schnellen 7:2 Führung. Die Dreierschützen McKinney, Chatfield und Garris ließen Frankfurt bis zum Ende des ersten Viertels auf 25:9 davon marschieren.


Doch im zweiten Abschnitt geriet das Offensiv-Feuerwerk ins Stocken. Den DEUTSCHE BANK SKYLINERS gelangen bis zur Halbzeit nur elf Punkte und Nürnberg war plötzlich auf 36:29 dran.


Im dritten Viertel mussten die Frankfurter Fans noch mehr leiden: bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS fiel kaum mehr ein Wurf durch die Maschen, während Nürnberg Gas gab und durch Matthias Meinel in der 29. Minute erstmals mit 44:45 in Führung ging. Die Partie war gekippt. Den DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die sich nach dreißig Minuten bereits mit dem Saison-Negativrekord von 19 Ballverlusten in die Statistik eintrugen, drohte ein ähnlicher Einbruch wie vor einer Woche in Paderborn. Mit 47:47ging es in den Schlussabschnitt. Aus dem vermeintlichen Pflichtsieg wurde eine Zitterpartie, in der die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Ende das Glück und einen Chatfield mit guten Nerven an der Freiwurflinie auf ihrer Seite hatten.


Nürnberg musste weiterhin auf Tim Nees und Sotiris Gioulekas verzichten. Bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS fehlte Point Guard Rudy Mbemba (Rückenprobleme). Dafür lief erstmals in seiner Karriere der 19-jährige Patrick Taubert im Frankfurter Trikot auf.


"Wir haben gut begonnen, sind dann aber im zweiten und dritten Viertel wie gegen eine Mauer gelaufen. Durch unseren Kampfgeist konnten wir das Spiel dann noch für uns entscheiden - das ist das wichtigste. In dieser Phase der Saison sind Hochs und Tiefs normal. Wir sind noch im Findungsprozess", sagte Eric Chatfield.


Head Coach Charles Barton: "Ich habe das Spiel wie mein Kollege gesehen. Nürnberg ist im Spiel geblieben und zurückgekommen. Während wir am Anfang der Saison immer früh in Rückstand geraten sind, ist es nun das zweite Spiel in Folge, in dem wir anfangs sehr intensiv gespielt haben, es aber dann wieder nicht geschafft haben den Level zu halten. Wir waren aufgrund des Vorsprungs und guten Viertels zu entspannt."


" Im ersten Viertel hat Frankfurt sein Potential angedeutet, während wir ganz schlecht gespielt haben. Nach meinen deutlichen Worten hat unsere Mannschaft den Schalter umgelegt und zwei gute Viertel gespielt. Insgesamt war es ein sehr intensives Spiel. Sowohl die Frankfurt, als auch meine Mannschaft hat sich voll reingehängt. Frankfurt wird sich weiter steigern.", so Nürnbergs Trainer Stephan Harlander, dessen Team bislang noch ohne Bundesliga Sieg ist.


Das nächste Spiel ist am Dienstag, 24. Oktober, um 19:30 Uhr in Bamberg.