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DEUTSCHE BANK SKYLINERS unterliegen Belgrad klar 62:89

(Dienstag, 22. November 2005 von Marc Rybicki)


Mit Kapitän Pascal Roller haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Köln die Niederlagenserie in der Bundesliga gestoppt. Ohne Pascal Roller verloren sie deutlich mit 62:89 gegen Roter Stern Belgrad und bleiben damit auch am dritten ULEB Cup Spieltag ohne Sieg.


"Beim Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen Braunschweig bin ich wieder dabei", versprach Roller, der gegen Belgrad nur auf der Tribüne Platz nahm. "Nach dem Köln Spiel haben wir uns entschieden, seine Rückkehr nicht zu forcieren. Sein Knöchel sollte ein wenig Ruhe bekommen", erklärte Coach Ivan Sunara.


"Rollers Ausfall hat unseren Job wesentlich einfacher gemacht", so Belgrads Coach Dragan Sakota. "Frankfurt kann besser spielen, aber die vielen Verletzungen sind schwer zu kompensieren."


So war Roller einer der 2860 Zuschauer in der Ballsporthalle, die eine einseitig geführte Partie sahen, in der Belgrad früh die Kontrolle übernahm (5:15, 8.). Über ihre starken Spieler am Brett, Dragojlovic (18) und Gurovic (17), schraubten die Gäste ihre Führung gegen schwach verteidigende Frankfurter bis zur Pause auf 22 Punkte hoch (28:50).


"Wir haben am Anfang viele leichte Punkte kassiert und ein wenig das Vertrauen verloren. Wie gegen Rom hatten wir in der ersten Hälfte zu viel Respekt vor Belgrads Namen", sagte Coach Sunara. 


In der zweiten Hälfte durfte Desmond Ferguson, Try-out Kandidat für die Small Forward Position, seine Scorer-Qualitäten unter Beweis stellen. Ferguson erzielte alleine 11 seiner 14 Punkte im dritten Viertel. Damit war der Amerikaner neben Mladjen Sljivancanin (14) Top Scorer der Hessen. Insgesamt traf Ferguson fünf seiner zehn Würfe aus dem Feld, darunter drei Dreier.


"Es war nicht einfach für mich, weil ich erst zwei Trainingeinheiten mit dem Team absolviert habe. Ich kenne die Jungs noch nicht richtig. Aber ich bin überzeugt, dass ich der Mannschaft helfen kann zu gewinnen - und nur das zählt", so Ferguson.


"Desmond hat uns Energie gegeben. Er ist ein erfahrener, smarter Spieler und guter Schütze. Wir werden mit ihm im Training an der Defense und an Spielsystemen arbeiten und dann entscheiden, ob er bei uns bleibt", so Ivan Sunara. 


Mit 17 Rebounds stellte Center Malick Badiane zudem eine neue persönliche Saisonbestleistung auf.


Neben Roller, den Verletzten Garris, Matinen und Andrade fehlte auch Dominik Bahiense de Mello, der aus privaten Gründen bis Anfang Dezember bei seiner Familie in Brasilien ist.


Mate Milisa spielte aufgrund von Rückenbeschwerden nur sieben Minuten.


Rick Hughes, Neuzugang für die Power Forward Position, wurde noch nicht eingesetzt. Der Amerikaner muss erst die medizinischen Check-ups durchlaufen.