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DEUTSCHE BANK SKYLINERS rüsten sich für die Play-offs

(Donnerstag, 29. April 2010 von Moritz Gärtner und Marc Rybicki)


Am Mai-Feiertag bekommen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS schon einen Vorgeschmack auf die Play-offs, die sicherlich spannend und heiß umkämpft sein werden. Genauso wie das letzte Hauptrunden-Heimspiel der Hessen gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig (Tip-off in der Ballsporthalle: 19.55 Uhr).


Da die Braunschweiger punktgleich mit dem direkten Konkurrenten Artland Dragons sind, haben sie in Frankfurt alle Trümpfe in der Hand und könnten mit einem Sieg in der Mainmetropole ebenfalls in die Play-offs einziehen. Ganz besonderes Augenmerk liegt bei diesem Duell auf dem Ex-Frankfurter Marcus Goree. Der 32-jährige Texaner war der Publikumsliebling am Main in der Saison 2001, der ersten Amtszeit von DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Gordon Herbert:


„Marcus ist noch immer ein starker Spieler. Durch ihn hat Braunschweig zusätzliche Klasse gewonnen. Dieses Spiel hat für uns Play-off Charakter – und genauso bereiten wir uns auch darauf vor.“


Goree ist mit starken 11,7 Punkten, 6,0 Rebounds und 1,2 Blocks pro Spiel die Lokomotive des Braunschweig-Express – und der Anheizer ist Nationalspieler Heiko Schaffartzik als gefährlicher Dreier-Schütze auf der Point Guard Position. Das Hinspiel in Braunschweig ging knapp mit 81:77 an die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Aubrey Reese lieferte dort seine beste Saisonleistung ab mit 21 Punkten. Während Reese nach seiner Knie-Verletzung langsam wieder zur alten Form findet, ist derzeit Jimmy McKinney angeschlagen, der an einem verstauchten Knöchel laboriert. Nach dem Heimspiel wird das Team am Sonntag zu einem viertägigen Trainingslager nach Mallorca aufbrechen.


„Das ist eine schöne Gelegenheit, um als Gruppe noch besser zusammenzufinden und an den einen oder anderen Dingen zu arbeiten. Wir fahren definitiv nicht zum Sonnenbaden nach Mallorca“, meint Gordon Herbert mit einem Lächeln.



CUP OHNE GRENZEN


Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den DEUTSCHE BANK SKYLINERS und LOTTO Hessen geht in die nächste Runde: Erstmals wird am Samstag vor der Bundesliga Partie gegen Braunschweig der Migranten-Cup als Basketball-Turnier für Menschen mit Migrationshintergrund von den beiden Partnern geplant und von den DEUTSCHE BANK SKYLINERS organisiert.


Als Teil des gesamten Sozialprojekts soll auch der Migranten-Cup zur Motivationssteigerung der Teilnehmer dienen, sich mit aller Kraft und vor allem mit viel Spaß in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Gemeinsam als Team zu agieren und den Zusammenhalt als Chance zu nutzen sind die Fähigkeiten, die ein Team zum Erfolg führen. Nur durch diese Elemente ist ein erfolgreiches Zusammenspiel möglich.


Beim „Cup ohne Grenzen“ treten Teams von der „Berlitz Schule“, der „START Stiftung“, „Randstad Deutschland“, „Jugendliche ohne Grenzen Hessen“ und „Integra.net“ gegeneinander an. Die Siegerehrung wird in der Halbzeitpause vorgenommen von Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen.


Bereits seit drei Jahren organisieren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und LOTTO Hessen gemeinsam die Aktion „Eine Sprache viele Chancen“, die Migranten bei ihrer Eingewöhnung in die deutsche Gesellschaft hilft.


Begrüßt wird die Veranstaltung auch vom Interkulturellen Rat in Deutschland. Der Interkulturelle Rat in Deutschland ist ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Medien, Wissenschaft und Politik. Mit Modellprojekten und Politikberatung engagiert sich der Verein für ein gutes Zusammenleben der Nationen, Kulturen und Religionen in Deutschland. Er koordiniert u.a. die bundesweiten Aktivitäten im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, an denen sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS seit vielen Jahren aktiv beteiligen. Weitere Informationen: www.interkultureller-rat.de.


Sport vereint Kulturen: START-Stipendiaten treffen Profis der DEUTSCHE BANK SKYLINERS


Bereits vor dem „Cup ohne Grenzen“ werden Migranten-Kinder von den DEUTSCHE BANK SKYLINERS trainiert. Die START-Stipendiaten sind hier Vorreiter: Sie sind Schüler mit Migrationshintergrund, die die 8. bis 13. Klasse besuchen und sich durch gute schulische Leistungen und gesellschaftliches Engagement auszeichnen. Über das START-Stipendium werden die Jugendlichen durch eine finanzielle und ideelle Förderung auf ihrem Weg zum Abitur unterstützt. Neben einem Bildungsgeld in Höhe von 100 Euro monatlich und einem Laptop geschieht dies vor allem durch Bildungsseminare, Exkursionen, Beratungsangebote und Ferienakademien, u.a. im Bereich Sport.


44 Stipendiaten aus 16 Nationen sind aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Wien für ein Basketball-Wochenende nach Frankfurt gekommen. Auf Einladung der DEUTSCHE BANK SKYLINERS können sie mit Spielern und Coachs zusammen trainieren und ins Gespräch kommen.


„Talent und Leistungsbereitschaft sollen sich unabhängig von Herkunft, Status und Umgebung entfalten und unsere Gesellschaft bereichern können. Dies ist jedoch nur möglich, wenn den jungen Menschen auch der Zugang zur Bildung gewährt wird“, sagt Dr. Kenan Önen, Geschäftsführer der START-Stiftung gGmbH, die das Stipendium vergibt. Rund 640 Stipendiaten werden momentan auf ihrem Weg zum Abitur gefördert. Ermöglicht wird dies durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die das Stipendienprogramm im Jahr 2002 ins Leben gerufen hat sowie durch mittlerweile über 100 Kooperationspartner: Stiftungen, Kultusministerien, Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine. Weitere Infos: www.start-stiftung.de