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Der TV Langen beendet die Saison mit einem 87:77-Erfolg im Derby

(Sonntag, 20. April 2008 - Pressemitteilung TV Langen)


Die Giraffen siegten mit 87:77 in eigener Halle gegen den USC Heidelberg und erreichten somit den neunten Tabellenplatz in der ersten Endabrechnung der 2. Basketball-Bundesliga ProA. In einer spannenden Partie gewannen sie am Ende verdient gegen den langjährigen Rivalen vom Neckar. Kapitän Sebastian Barth war mit 21 Punkten Topscorer der Begegnung. Damit verabschieden sich die Giraffen in die Sommerpause und freuen sich schon jetzt auf eine neue Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.


Beide Teams starteten verhalten in die Begegnung. In der dritten Minute konnte Kapitän Sebastian Barth das 3:3 erzielen. USC Topscorer Peter Huber- Saffer wurde von Mark Kelley, seinem Pendant auf Langener Seite, zu Beginn kontrolliert. Offensiv lief Mitch Laue heiß und erzielte fünf der ersten neun Langener Punkte. (9:10, 5.) Das Spiel blieb auch in den folgenden Spielminuten eng. Igor Starcevic erzielte mit dem letzten Wurf im ersten Viertel das 19:20.


Mark Kelley war der Mann der ersten Minuten im zweiten Viertel. Er allein erzielte alle Punkte beim 6:0 Run, der die Giraffen mit 25:20 in Führung brachte. (13.) Igor Starcevic setzte gleich noch vier Punkte drauf. So sah sich USC-Headcoach Torsten Daume in der 15. Spielminute gezwungen, die erste Auszeit in diesem Viertel zu nehmen. (29:20) Nach dieser konnte zunächst der Heidelberger Michael Jones die ersten Punkte für sein Team im zweiten Viertel erzielen, doch erneut war es Mark Kelley, der prompt zum 31:22 antwortete. In der Folge konnten sich die Giraffen jedoch nicht weiter abzusetzen. Mit dem letzten Wurf der ersten Halbzeit brachte USC-Akteur Michael Jones sein Team auf sechs Punkte heran. Zur Halbzeit führten die Giraffen mit 38:32.


Nach der Halbzeit kamen die Südhessen nur schwer in Gang, was der USC Heidelberg ausnutzte und den Rückstand verringen konnte. In der 25. Spielminute betrug der Vorsprung des TVL plötzlich nur noch einen Punkt. (46:45) Doch jetzt waren die Giraffen wieder zur Stelle. Angetrieben durch die Barth-Brüder und Mark Kelley bauten die Südhessen die Führung zum Ende des dritten Viertels auf 56:49 aus.


Zu Beginn des letzten Viertels war Nino Ekambi nicht zu stoppen. Er und Sebastian Barth brachten die Südhessen mit 65:55 in Führung. (35.) Zwar konnte der USC durch Michael Jones und Alexander Starr zwei Dreier erzielen, doch Sebastian Barth konterte beide Male seinerseits mit einem Dreier. (71:61, 36.) In der selben Spielminute brachte Kai Barth die Giraffen mit einem Drei-Punkt-Spiel (Korberfolg mit anschließendem erfolgreichen Freiwurftreffer) auf 74:62 in Front. Die Heidelberger konnten daraufhin nicht mehr entscheidend antworten. Gegen Ende standen dann mit Nick Göller, Kai Barth, Marian Benzing, Ruben Spoden und Marco Völler eine Formation auf dem Parkett, die schon jetzt Vorfreude auf die kommende Saison macht und sicherlich in der nächsten Saison für viel Furore sorgen wird. Zum Schluß gewann der TV Langen verdient mit 87:77.


Frenki Ignjatovic (TV Langen): „Wir haben das Spiel heute von Anfang an kontrolliert. Sogar im Rebound waren wir überlegen. Das ist ein seltenes Bild in dieser Saison. Ich bin froh, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden konnten. Mit dem neunten Rang am Saisonende bin ich absolut zufrieden. Jetzt hoffe ich, dass das NBBL-Team die Meisterschaft nach Langen holen kann. Dann wäre es eine super Saison!“


Torsten Daume (USC Heidelberg): „Glückwunsch an die Langener. Heute hat die cleverere Mannschaft gewonnen. Wir haben viele Rebounds abgegeben, was sicherlich mit ausschlaggebend für die Niederlage war. Für uns zählt aber hauptsächlich, dass wir in dieser ausgeglichenen Liga nicht abgestiegen sind. Von daher fällt es mir heute nicht schwer Frenki und dem TVL-Team zu gratulieren.“


Ergebnis: TV Langen – USC Heidelberg 87:77


Die Viertel: 19:20, 19:12, 18:17, 31:28


Zuschauer: 600


TV Langen: S. Barth (21 Punkte), Kelley (12), Boticki (10), Ekambi (10), Starcevic (9), K. Barth (8), Laue (7), R. Benzing (5), Völler (3), Spoden (2), Göller, M. Benzing


Es fehlten: Koray Karaman (Aussenbandriss), Max Weber (Meniskusanriss), Armin Willemsen (Skyliners)


USC Heidelberg: McNeilly (27), Jones (19), Huber-Saffer (9), Nash (7), Adeberg (7), Starr (6), Sullivan (2), Hirschberg, Stoll