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Der erste Heimsieg ist unter Dach und Fach

(Sonntag, 22. Oktober 2006 - Pressemitteilung TV Langen)


Die Giraffen bezwingen den USC Freiburg mit 86:77 - Dominik Bahiense de Mello und Sebastian Barth sorgen für die Hälfte der Langener Punkte


Nach einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel gelang den Giraffen nach zwei Heimpleiten und zwei Auswärtssiegen in Ehingen und München gegen das noch sieglose Schlusslicht aus Freiburg endlich auch zu Hause der erste Erfolg. Coach Frankie Ignjatovic schickte zu Beginn die Starting Five aus der Partie gegen München aufs Feld, denen aber nicht allzu viel gelang. Freiburg punktete über Gael Benzeval am Korb und hatte sich schnell eine 4:12 Führung erspielt. Erst mit den Einwechselungen von Kapitän Sebastian Barth und dem erstmals in dieser Saison vom Kooperationspartner DEUTSCHE BANK SKYLINERS abgestellten Dominik Bahiense de Mello kam mehr Schwung in das zu statische Angriffsspiel der Giraffen. Den 10:19 Rückstand nach dem ersten Viertel konnte der Gastgeber nur allmählich wettmachen, wobei insbesondere Sebastian Barth mit seinen zehn im zweiten Viertel erzielten Punkten den Löwenanteil hatte. Mit dem letzten Angriff vor der Halbzeitpause hatte Langen die Chance, den 33:37 Rückstand zu verkürzen, doch nach einem Ballverlust gelang Larry Johnson mit einem „Wahnsinnsdreier" aus acht Metern zeitgleich mit der Sirene der 33:40 Pausenstand. Der Gastgeber blieb dagegen bei seinen zehn Versuchen ohne jeden Erfolg aus der Distanz.


In der Halbzeit hatte Coach Frankie Ignjatovic dann offensichtlich die richtigen Worte gefunden, denn die Giraffen kamen mit deutlich mehr Elan aus der Kabine. Eine aggressive Ganzfeldverteidigung zwang die Gäste immer wieder zu Ballverlusten, die von den Langenern zu einigen Schnellangriffen genutzt werden konnten. Jetzt hatte auch Spielmacher LyRyan Russell seine besten Szenen und konnte mit gelungenen Anspielen seine Teamkameraden in Szene setzen. Dominik Bahiense de Mello brach mit zwei Dreiern endlich den Bann und brachte Langen nach 27 Minuten erstmals mit 49:47 in Führung. Freiburg offenbarte erhebliche Probleme im Spielaufbau und vertraute im Angriff im wesentlichen auf seine zwei Schützen Sean Hampton und Larry Johnson, die für 36 der 59 Würfe verantwortlich waren. Dank des mit 31:16 gewonnen dritten Abschnitts gingen die Giraffen mit einer 64:56 Führung in die letzten zehn Minuten.


Mit einem krachenden Dunking nach schönem Zuspiel von Ty Shaw sorgte Christian Birkenfeld für Stimmung unter den rund 350 Zuschauern und Langen wähnte sich bei einer 80:70 Führung vier Minuten vor Schluss schon auf der Siegerstraße. Sieben Punkte von Hampton und Johnson ließen die Breisgauer noch mal auf 80:77 verkürzen und das Zittern auf Langener Seite begann. Zwei verwandelte Freiwürfe von Dominik Bahiense de Mello beruhigten die Nerven und sein Steal beim nächsten Feiburger Angriff sorgte für die Vorentscheidung. Johnson konnte den auf und davon eilenden Shooting Guard nur mit einem absichtlichen Foul stoppen, das von den exzellent leitenden Unparteiischen Martin Wrasse und Nadeesh Kattur sofort geahndet wurde. Der 21jährige vergab zwar beide Freiwürfe, doch den anschließenden Ballbesitz unterband Freiburg mit einem weiteren Foul - die Freiwürfe konnte Sebastian Barth sicher zum 84:77 verwandeln. Den Schlusspunkt zum letztlich verdienten 86:77 setzte der Mannschaftskapitän mit zwei weiteren Freiwürfen. Mit 6:4 Punkten haben sich die Giraffen nun erstmal im Mittelfeld etabliert und können den kommenden Aufgaben etwas gelassener entgegensehen.


Den Gästen wurde trotz ihrer Reboundüberlegenheit von 29:39 und einer Trefferquote von 51% ihre 29 Ballverluste zum Verhängnis. Die Giraffen spielten aufgrund der Ganzfeldverteidigung lange Zeit mit einer kleinen Aufstellung und hatten dementsprechend Nachteile im Rebound, was aber durch die vielen Ballgewinne mehr als kompensiert wurde. Erfreulich für die Giraffen war das Ansteigen der Formkurve von LyRyan Russell und Sebastian Barth, was Hoffnung für die nächsten Spielen macht. Ein Dank gebührt dem Management und dem Headcoach der DEUTSCHE BANK SKYLINERS für die Freistellung von Dominik Bahiense de Mello, der sich trotz nur einer gemeinsamen Trainingseinheit glänzend in das Team einfügte und vor Spielfreude nur so sprühte.


TV Langen: LyRyan Russell (11/1 Dreier, 5 Rebounds, 5 Assists), Kai Barth (1), Philipp Schneider, Sebastian Barth (20, 4 Steals, 8 von 9 Freiwürfen), Dominik Bahiense de Mello (23,2, 4 Rebounds, 6 Steals), Patrick Taubert, Ty Shaw (17, 8 Rebounds, 3 Steals), Max Weber (6), Christian Birkenfeld (4) und Koray Karaman (2, 3 Rebounds).