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Das Organisations-Talent

(Montag, 20. April 2009 von Tin-Kwai Man)

 

Bald findet wieder der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Company Cup powered by Infraserv Höchst statt und nicht nur die teilnehmenden Mannschaften sind in der heißen Phase der Vorbereitung. Auch Jonas Thiele, der verantwortliche Organisator der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, ist permanent in Bewegung, damit auch dieses Jahr wieder alles glatt über die Bühne läuft. Die Aufgaben sind nicht neu, schon vor fünf Jahren war er das erste Mal dabei: "Im April 2004 war das, ich kann mich noch genau daran erinnern. Kamil Novak hat damals den Company Cup organisiert, und ich war für die Halle in der Wöhlerschule verantwortlich." Zu seinen Aufgaben zählten dabei neben der Anweisung der Helfer auch die Begrüßung aller Teilnehmer am Anfang.

 

Als Kamil Novak dann Sportdirektor bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS wurde, war Jonas der natürliche Nachfolger. Letztes Jahr war er dann zum ersten Mal der Hauptverantwortliche. "Ich war schon ein wenig nervös, denn es gab ja mit Infraserv Höchst auch einen neuen Namenssponsor." Monatelang hat er alles vorbereitet und genaue Checklisten erstellt und abgearbeitet. Bis ihm dann am Vorabend unter der Dusche einfiel, dass noch die Quittungen für die Mannschaften fehlten. "Am nächsten Morgen bin ich besonders früh aufgestanden, habe alles ausgedruckt und bin in alle Hallen gefahren. Das hat mich dreieinhalb Stunden gekostet." Dann fügt er noch schmunzelnd hinzu: "Aber es hat niemand etwas gemerkt."

 

Ansonsten lief alles glatt und die 60 Mannschaften und alle anderen Beteiligten waren sehr zufrieden. Dieses Jahr werden es noch mehr sein, der Teilnehmerrekord liegt nun bei 70 Teams. "Ich musste sogar einigen Mannschaften absagen, aber mehr Teilnehmer konnten wir dieses Jahr nicht zulassen. Dies ist sehr schade", findet Jonas. Etwa 15 davon sind dieses Jahr zum ersten Mal dabei.

 

Mit der Organisation wurde bereits im September angefangen, also ein gutes halbes Jahr vor dem eigentlichen Turnier. Seitdem setzt er sich regelmäßig mit seinem Vorgänger Kamil Novak und anderen zusammen, aber richtig stressig waren erst die letzten acht Wochen. Hallen organisieren, Schiedsrichter und andere Helfer besorgen, da muss man viel telefonieren. Die Spiele werden in sechs verschiedenen Hallen mit insgesamt elf Feldern ausgetragen, die in ganz Frankfurt verstreut liegen. Zu Halbfinale und Finale treffen sich dann alle in Basketball City, wo die Besten um den Sieg und einen Auftritt des DEUTSCHE BANK SKYLINERS Dance Teams kämpfen. Für alle Teilnehmer gibt es zudem ein Gewinnspiel. Während der Hauptpreis letztes Jahr eine Reise nach Kanada zu einem NBA-Spiel war, werden diesmal zwei Saison-Dauerkarten für die Infraserv Business-Lounge verlost.

 

Die Mannschaften sind in zwei verschiedene Wettbewerbe aufgeteilt, 62 spielen "Just 4 Fun" und acht firmieren als "Profi". So ist garantiert, dass jeder seinen Spaß und mit Gegnern aus der gleichen Leistungsklasse auch eine Gewinnchance hat. Das spricht sich rum, so dass auch dieses Jahr wieder Mannschaften aus halb Deutschland dabei sind. "Es kommen sogar Teams aus Bonn, Stuttgart und München", erzählt Jonas stolz.

 

Das Training, das die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder vor dem Company Cup anbieten, haben diese aber nicht wahrgenommen. Wie jedes Jahr hat Kamil Novak, der selbst tschechischer Nationalspieler war, den Mannschaften eine Trainingseinheit angeboten, die rege nachgefragt wurde. Namenssponsor Infraserv Höchst und seine Tochtergesellschaft Provadis, die mit insgesamt vier Mannschaften antreten werden, bekamen sogar Sonderschichten vom Hauptorganisator persönlich. Jonas, der schon seit 14 Jahren Trainer für verschiedene Mannschaften ist, kümmerte sich seit zwei Monaten wöchentlich um die drei Teams.

 

Am meisten freut sich Jonas jedoch am Turniertag selbst wieder viele bekannte Gesichter zu sehen: "Dauerkartenbesitzer der DEUTSCHE BANK SKYLINERS oder Vereinsspieler aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet." Denn der ehemalige Oberliga-Spieler ist in der Szene noch sehr aktiv und kennt viele Leute, auch wenn er verletzungsbedingt selbst nicht mehr höherklassig spielen kann. "Da sieht man, dass die Basketball-Welt nicht sehr groß ist. Ich freue mich schon auf das eine oder andere Wiedersehen. Mal sehen, ob viel Zeit zum Smalltalk bleibt oder ob permanent das Telefon klingelt."

 

Anfangen hat er bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS vor sechs Jahren, nach einem Praktikum in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit drei Jahren ist er hauptsächlich in der Organisation beschäftigt, so kümmert er sich neben dem Company Cup auch um das Gruppenticketing, den Kids-Tunnel, die Club-Box oder den Vereins-Cup. Sein Sportstudium ist in den letzten Zügen und er weiß auch schon, was danach kommen soll. "Ich würde gerne weiter im Team der DEUTSCHE BANK SKYLINERS arbeiten." Da kann er gleich anfangen, den Company Cup 2010 zu organisieren.