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"Damit der Motor ins Laufen kommt"

Der neue Athletiktrainer Jussi Hirvonen spricht über seine Ankunft und seine Arbeit am Main.

Jussi Hirvonen, herzlich willkommen bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Wie ist es zu Ihrem Engagement in Frankfurt gekommen?

Hirvonen: Gordon Herbert hat mich angerufen und gesagt, er brauche einen Athletiktrainer. Und weil ich Gordon aus gemeinsamen Tagen in Finnland noch sehr gut kenne, ging das alles ganz schnell.

Wie haben Sie Headcoach Herbert kennen gelernt?

Damals in Helsinki habe ich gecoacht, während Gordon noch als Spieler auf dem Parkett stand. Das war vor etwa 20 Jahren.

Waren Sie selbst aktiver Basketballer?

Ich habe zwar als kleiner Junge schon Basketball gespielt, doch niemals aktiv in einer Mannschaft. Dafür war ich aktiver Leichtathlet, am liebsten mochte ich den Sprint. Später habe ich angefangen, als Leichtathletik-Trainer zu arbeiten. Mein bekanntester Schützling war Frankie Fredericks, einer der besten Sprinter in der ganzen Welt [vierfacher Silber-Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1992 und 1996].

Wie kamen Sie schließlich zum Basketball?

Während meines Studiums an der Jyväskylä Universität in Helsinki stand ich vor der Entscheidung, ob ich Trainer oder Sportwissenschaftler werden möchte. Ich habe mich für das Coaching entschieden. Weil ich jedoch als Leichtathletik-Trainer nicht genug Geld für meinen Lebensunterhalt verdienen konnte, habe ich mich den Ballsportarten zugewendet. Aus meiner Trainertätigkeit hat sich dann die Arbeit als Athletikcoach entwickelt.

Wo waren Sie bislang schon als Athletiktrainer tätig?

Ich arbeite im Basketball, Eishockey und anderen Sportarten. Allgemein bekannt ist, dass ich 15 Jahre lang mit der finnischen und sechs Jahre lang mit der deutschen Nationalmannschaft gearbeitet habe. Unter anderem war ich mit dabei, als die Deutschen unter Headcoach Henrik Dettmann die Bronze-Medaille bei der WM 2002 in den USA gewonnen haben.

Worauf legen Sie den Schwerpunkt Ihrer Arbeit im Basketball-Training?

Ich vergleiche das gerne mit dem Motor eines Autos. Viele Teile müssen zusammenspielen, damit der Motor richtig ins Laufen kommt. Im Basketball sind das Körperkontrolle, Geschwindigkeit und Kraft. Auf diese Bereiche zielen meine Arbeit und die jeweiligen Übungen hin. Zudem erhält jeder Spieler von mir einen individuellen Trainingsplan.

Wie oft werden Sie vor Ort in Basketball City sein?

Vorgesehen ist, dass ich eine Woche pro Monat in Frankfurt bin und direkt mit den Spielern arbeite. Während der Zeit, in der ich nicht hier bin, haben die Spieler ja ihren Trainingsplan. Zugleich ist es wichtig, dass ich in engem Kontakt mit dem Trainerteam bleibe, besonders mit Assistant-Coach Klaus Perwas.

Und wie schätzen Sie die momentane Verfassung des Teams ein?

Auch wenn die Vorbereitung erst begonnen hat, sind die Spieler allesamt in guter Verfassung. Das heißt aber nicht, dass die Spieler jetzt weniger hart arbeiten müssten. Um es wieder mit einem Auto zu vergleichen: Man ist niemals zu schnell! Es gibt immer wieder Möglichkeiten, um noch mehr Geschwindigkeit zuzulegen.