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Buckman und Bucknor im Doppelinterview

Die beiden Neuzugänge der DEUTSCHE BANK SKYLINERS stellen sich in einem spontanen Interview beim Mittagessen vor

Ganz entspannt sitzen Bradley Buckman (2,03 Meter) und Jermaine Bucknor (1,99 Meter) beim Italiener im Nordwestzentrum. Die erste Trainingseinheit haben sie gerade hinter sich gebracht, ehe sich die beiden Neuzugänge mit leckeren Nudeln stärken. Und nur wenig später ist schon Abfahrt in Richtung Oldenburg, wo die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Samstag, 20 Uhr, bei den EWE Baskets Oldenburg ihr erstes Saisonspiel absolvieren. Umso schöner, dass sich Bradley und Jermaine die Zeit nehmen, um über ihre Ankunft und die ersten Eindrücke in Frankfurt zu berichten.

Hallo Bradley, hallo Jermaine, herzlich willkommen in Frankfurt! Wie ist euer erstes Training gelaufen?

Jermaine Bucknor: Meine ersten Eindrücke sind sehr, sehr positiv. Wir haben richtig gute Jungs im Team und natürlich einen super Headcoach. Schon beim ersten Training konnte ich spüren, dass hier richtig gut und hart gearbeitet wird.

Bradley Buckman: Da kann ich nur zustimmen, denn die personellen Voraussetzungen sind sehr verheißungsvoll. Natürlich sind wir noch nicht zu 100 Prozent eingespielt, doch ich bin mir sicher, dass hier innerhalb von wenigen Wochen ein großartiges Team entstehen kann. Jetzt sind wir ja auch endlich komplett.

Auf welche Spielertypen dürfen sich die Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS freuen? Könntet ihr euch in zwei, drei Sätzen selbst beschreiben?

Jermaine: Ich kann auf der Drei und auf der Vier spielen, wobei ich hier in Frankfurt natürlich als Vierer eingeplant bin. Vor allem bin ich ein guter Schütze, außerdem kann ich gut rebounden, verteidigen und passen.

Bradley: Als Power Forward oder Center bin es gewohnt, sehr aggressiv zu spielen und eine Menge Energie auf das Parkett zu bringen. Ebenso wie Jermaine bin auch ich ein guter Schütze und Rebounder.

Bradley, Du warst am Mittwoch gegen Besiktas Istanbul ja schon in der Halle, oder?

Bradley: Richtig, und ich war sehr begeistert, mit welcher Energie und Kampfkraft unsere Jungs da aufgetreten sind –  obwohl wir kaum große Leute dabei hatten. Unter diesen Umständen waren sieben Punkte Rückstand absolut in Ordnung. Außerdem war ich sehr begeistert von der Stimmung in der Ballsporthalle, da uns die Fans bis zur letzten Sekunde richtig toll unterstützt haben. Die ganzen Showelemente auf und neben dem Platz haben mich sehr stark an Spiele in den USA erinnert.

Konntest Du diese Partie eigentlich auch verfolgen, Jermaine?

Jermaine: Leider nicht, weil ich erst am Donnerstag in Frankfurt gelandet bin. Doch außer ein bisschen Jetlag bin ich in richtig guter Verfassung, weshalb ich mir sicher bin, dass ich unserem Team am Dienstag beim Rückspiel gleich weiterhelfen kann. Im Sommer habe ich ja mit der kanadischen Nationalmannschaft bei der WM in der Türkei gespielt. Deshalb fühle ich mich topfit.

Beide habt ihr schon in europäischen Ligen gespielt - Bradley in der Türkei, Jermaine in Frankreich und Polen. Ist das ein großer Vorteil, um sich sofort an die deutsche Beko BBL zu gewöhnen?

Jermaine: Ja, das denke ich schon. Der europäische Basketballstil ist einfach ein bisschen anders, zumal es auch ein paar andere Regeln im Gegensatz zu den USA gibt. Deshalb ist es für mich ein großer Vorteil, schon zwei, drei Jahre lang in Europa gespielt zu haben.

Bradley: Das sehe ich genauso...

… zumal Du Headcoach Gordon Herbert auch noch ein paar Tipps für das Rückspiel in Istanbul geben könntest, oder?

Bradley (lacht): Ja klar, in der vergangenen Saison habe ich in der Türkei für Kepez Bld Antaly gespielt. Doch man muss bedenken, dass Besiktas viele neue Spieler verpflichtet hat, die ich nicht mehr alle kenne. Trotzdem kann ich unserem Headcoach vielleicht noch den einen oder anderen Tipp geben.

Wie sieht es denn mit der Stimmung in den türkischen Hallen aus? Bei der WM im Sommer war das ja echt Wahnsinn...

Bradley: … und am Dienstag wird das bestimmt ganz ähnlich sein. Die türkischen Zuschauer sind immer sehr enthusiastisch und laut. Deshalb müssen wir unbedingt versuchen, die Stimmung auszublenden und uns nur auf das Spiel zu konzentrieren. Wenn uns das gelingt, haben wir sicherlich noch eine Chance.

Jermaine: Diese Partie ist auf jeden Fall eine große Herausforderung für uns. Doch ich bin mir sicher, wir werden sie bestehen.

Doch bevor das Eurocup-Rückspiel ansteht, geht es am Samstag zum ersten Spieltag der Beko BBL nach Oldenburg, ehe am 10. Oktober das erste Heimspiel gegen Düsseldorf ausgetragen wird. Was wisst ihr allgemein über Deutschland?

Bradley: Leider bin ich noch nie hier gewesen, doch ich habe schon eine Menge Positives über Deutschland gehört und gelesen. Das bestätigen auch meine ersten Eindrücke: Die Leute sind sehr freundlich, das Essen schmeckt gut und die Autobahnen sind super ausgebaut.

Jermaine: Ich bin sogar schon ein paar Tage hier gewesen, als ich mit der kanadischen Nationalmannschaft zwei Länderspiele gegen Deutschland absolviert habe, und zwar in Hamburg und Nürnberg. Hierbei habe ich den deutschen Basketball und die deutschen Spieler schon ein bisschen kennen gelernt.