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Brice Brooks und Jeremy Sampson verstärken die Langener Giraffen

(Mittwoch, 23. September 2009 - Pressemitteilung TV Langen)


Damit steht das Team für den Saisonstart am Samstag gegen Kirchheim


Gespannt sein darf man auf das neue Team der Giraffen: Weggänge wie Nationalspieler Robin Benzing (Ulm/BBL), Hendrik Feist (Quakenbrück/BBL), Sebastian Barth (Bayreuth/ProA), Ruben Spoden (Ehingen/ProB) sowie Kyle Jeffers (Singapur) waren zu ersetzen.


Der Mannschaftskader besteht wiederum aus einer gesunden Mischung von jungen und erfahrenen Spielern. Zur Kategorie „junge Talente“ zählt Spielmacher Kai Barth (20 Jahre). Er bringt neben der Erfahrung aus inzwischen vier Bundesliga-Saisons auch die aus der U20-Europa-Meisterschaft ein und wird die Mannschaft auf dem Spielfeld führen.


Ihm zur Seite stehen der erfahrene Brandon Chappell (26), der zugleich auch als „shooting guard“ spielen wird, und der jüngste Sohn der Familie Barth, Nico Barth (17). Nach einer Jugend-EM 2008 und einem Austauschjahr in USA soll er jetzt den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen.


Auf den Flügeln möchte vor allem Tobias Grauel (23) einen nächsten Schritt machen. Er kommt aus der Berliner „Nachwuchsschule TuS Lichterfelde“, verbrachte dann zwei Jahre in USA und spielte zuletzt sehr erfolgreich in Wolfenbüttel in der ProB.


Auf dem Flügel wird auch Niklas Butz (19) eingesetzt werden, der die typische Langener Laufbahn „von den Mini´s ins Bundesliga-Team“ hinter sich hat. Neben ihm könnte auch David Albrecht (19) aus dem TV Dieburg als Nachwuchsflügel auflaufen, wenn sich sein Studienwunsch BWL noch im Rhein-Main-Gebiet erfüllen lassen sollte.


Als „power-forwards“ können Marco Völler und Roland Wiertel (beide 20 Jahre) sowohl auf dem Flügel als auch am Korb auftreten. Marco (ehemals EOSC Offenbach) spielt im Bundesliga-Team seit 2006. Roland (vorher SG Weiterstadt, seit 2001 im Langenener Nachwuchsprogramm) spielte 2004 eine Jugend-EM für Deutschland und hatte 2006 und 2007 erste Zweitligaeinsätze.


Als echter „Brett-Center“ gilt Alonzo Hird. Der 206 cm große 26-jährige Amerikaner bringt Spielerfahrung aus seinem US-College sowie Einsätzen in der ProA (Schalke 04 vor zwei Jahren) und zuletzt in der australischen Liga mit. Ein weiterer großer Spieler wird noch gesucht. Dazu stieß kürzlich Power-Forward Brice Brooks (zuletzt Saar-Pfalz Braves), der dort zuletzt 7,9 PpS, 4,2 RebpS auflegte. Der 202-Meter-Mann aus Seattle spielte vorher in der Sacred Heard University (Farfield Connecticut).


Und gestern aus Florida gelandet ist auch Jeremy Samspon. Ein Deutsches Sprichwort besagt "Wer suchet, der findet" - Der TVL hat bei der Suche nach seinem Power Forward den 208 cm großen Jeremy Sampson verpflichtet. Nach dessen letztjährigem Kurzaufenthalt beim Ligakonkurrenten in Jena verschlug es den rebound- und blockstarken Sampson nach Leipzig in die erste Regionalliga, wo er erfolgreich seine erste deutsche Saison absolvierte. Nachdem bedauerlicher Weise der ursprüngliche Wunschkandidat auf der Position des Power Forwards nicht in den Flieger eingestiegen war, wollte man dieses Mal auf Sicherheit gehen und jemanden verpflichten, der kein Rookie ist und möglichst Erfahrungen in Deutschland vorweisen kann. "Unsere Wahl fiel auf Jeremy, weil er in unser Anforderungsprofil passte. Für seine Größe ist er äußerst beweglich und kann uns mehr Stabilität im Teamgefüge bieten," so Head-Coach Fabian Villmeter.


Koray Karaman (36) könnte idealerweise noch eine weitere Saison seine langjährige Spielerfahrung ins Team einbringen. Als Power-Forward mit excellenter Dreier-Quote (37 Prozent in sechs Langener Bundesliga-Jahren, zuletzt sogar 41 %) würde der Publikumsliebling hochwillkommen sein. Doch in seinen sechs Jahren in Langen hat er nicht nur hervorragend deutsch gelernt, sondern ist inzwischen als Sportlehrer an zwei Langener Schulen sehr beliebt und stark gefordert. Zum jetzigen Zeitpunkt ist daher noch offen, ob und in welcher Form sich der Türke noch ins Team der kommenden Saison einbringen wird.


Insgesamt sind Coach Fabian Villmeter und Manager Jogi Barth noch sehr zurückhaltend. „Wenn die Liga sich in ihrer Presse-Info von gestern selbst als „Wundertüte“ bezeichnet, dann gilt das für uns sicher ebenfalls. Hier muß sich ein neues Team erst finden und dafür brauchen wir noch ein paar Wochen. Dennoch wollen wir in der Georg-Sehring-Halle für Spannung ab dem 1. Spieltag sorgen.“


Für Spannung sorgt auch der erste Gast in Langen: Langens Ex-Coach Frenki Ignjatovic und seine Kirchheim Knights. Der 5. aus der letzten Saison ist eines der wenigen Teams der ProA, bei dem die Zusammenarbeit mit einem BBL-Club zu funktionieren scheint. Jedenfalls konnten gemeinsam mit Erstligist Ludwigsburg die beiden großen Talente Heyden und Chennoufi gehalten werden, die auch mit Doppellizenz in der BBL spielen dürfen. Das Team blieb auch sonst weitgehend stabil beisammen, und die beiden amerikanischen Abgänge von Crawford und Baumann konnten ersetzt werden durch die ProA-erfahrenen US-Neuzugänge Scott Freymond (Guard aus Bremen) und Ryan DeMichael (Center aus Jena). Dazu stieß kürzlich noch der 23-jährige Chris Gilliam. Der Amerikaner sorgte zuletzt beim dänischen Erstligisten Aabyhoj IF mit über 24 Punkten pro Spiel für Furore.